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Die richtige Agentur für Ihre Website auswählen, Teil 1

Teil 1
Günstiger Anbieter, überzeugende Referenzen, kompetente und sympathische Ansprechpartner – alles wichtig. Oft reicht das jedoch nicht für eine fundierte Entscheidung, mit der Sie mittel- und langfristig zufrieden sind.

Hier sind die ersten 4 von 8 Fragen, mit denen Sie die richtige Digital-Agentur für Ihr Webprojekt finden.

1.    Wie wichtig ist Ihnen individuelles Design?

Diese Frage stellt große Weichen in Ihrem Marketing und Website-Projekt. Oder anders gefragt: Ist es wichtig, dass Ihre neue Website visuell unverkennbar zu Ihrer Marke gehört?

Wenn ja – wie bei Marken üblich –, achten Sie bei der Wahl Ihrer Digital-Agentur auf deren Kompetenz im Screendesign. Lassen Sie sich nicht nur hübsche Referenzen zeigen. Lassen Sie sich auch erklären, welche Überlegungen und Entscheidungen hinter dem gewählten Design stehen. Relevant ist für Sie die Frage, ob die Agentur strategisch, also ziel- und zielgruppenorientiert gestaltet.

Dazu ist es hilfreich, sich nicht nur Referenzen aus Ihrer oder ähnlichen Branchen anzusehen. Gerade Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen verdeutlichen, wie gut sich die Screendesigner jeweils auf die individuelle Aufgabe eingelassen und diese gelöst haben.

Individualität ist in Ihrem Fall nicht ausschlaggebend? Dann können Sie Geld sparen. In Frage kommen fertige „Design-Themes“ (z. B. für Wordpress) oder auch Website-Baukästen (z. B. Jimdo oder 1&1). Diese müssen nur angepasst werden. Ihr Dienstleister sollte in der Anpassung der Standard-Lösung erfahren sein.

Bei der Entscheidung für einen Website-Baukasten sollten Sie sicher sein, dass die entstehenden Abhängigkeiten vom Betreiber für Sie unproblematisch sind.

2.    Ist Ihr Konzept vollständig oder benötigen Sie Beratung?

Haben Sie bereits vollständige und konsistente Anforderungen und Spezifikationen für die neue Website? Dann konzentriert sich Ihre Suche hauptsächlich auf eine umsetzende Agentur. Das Projekt wird dadurch besser plan- und kalkulierbar.

Ihr Konzept sollte mindestens beinhalten:

  • Ziel-Definitionen für die Website und für das Projekt (idealerweise sind die Ziele monetär bewertet)
  • Beschreibungen der Nutzer und Nutzungs-Situationen (exemplarisch und quantitativ)
  • Zielmärkte und -sprachen
  • Beschreibung des Contents und exemplarischer Bilder, Daten, Texte, Videos, Karten
  • Beschreibung der wichtigen Funktionen / Benutzer-Interaktionen
  • Festlegung der Informations-Architektur und Benutzerführung
  • Sitemap
  • Beschreibung oder Moodboard der gewünschten Markenwirkung oder eine Definition der Markenwerte
  • Beschreibung der Zielsysteme: Geräte, Formate, Browser-Versionen
  • SEO-Ziele und Übersicht der relevanten Schlüsselbegriffe / -phrasen
  • Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Performance
  • Anforderungen hinsichtlich Barrierearmut
  • Definition der Contentpflege- und Schnittstellen-Prozesse und der beteiligten Benutzer
  • Bei Relaunches: Übersicht der zu übernehmenden Inhalte sowie ein Redirect-Konzept
  • Bei Fusionen: Klärung der Markenstrategie sowie ein Domain- und Redirect-Konzept


Sie wünschen sich Unterstützung und Beratung bei der Entwicklung oder Bewertung eines vorhandenen Konzepts? Dann achten Sie darauf, dass die Berater einer Agentur die entsprechende Kompetenz besitzen. Hier sind Referenzen (und die Geschichten dahinter) sowie die Erfahrung der einzelnen Projekt-Mitarbeiter relevant.

Sie benötigen besondere Marktkenntnisse? Prüfen Sie, ob die Digital-Agentur schon mit ähnlichen Organisationen oder für ähnliche Produkte, Dienstleistungen oder Zielgruppen gearbeitet hat.

3.    Gibt es komplexe Funktionalitäten auf Ihrer Website?

Das erfordert technisch und konzeptionell erfahrene Entwickler. Außerdem ist oft eine reibungslose Zusammenarbeit mit Anbietern von Dritt-Systemen gefragt. Typische komplexe Funktionalitäten sind:

  • Produkt-Finder oder -Konfigurator
  • Standort- oder Ansprechpartner-Finder
  • Facettierte Suchen über unterschiedliche Datentypen hinweg (z. B. Artikel, Produkte, Publikationen, Veranstaltungen etc.)
  • Datenbank-Anbindungen (z. B. an CRM, Produkt-Datenbank, Adress-Verzeichnis, Veranstaltungs-Datenbank)
  • Geschützte individuelle Bereiche mit persönlichem Konto und Buchungs- oder Bearbeitungs-Funktionen


Um solche Funktionalitäten nutzerfreundlich, sicher und performant zu realisieren, braucht eine Agentur vor allem erfahrene Back-End-Entwickler.
Überzeugen Sie sich vom Erfahrungsschatz der Programmierer. Kontaktieren Sie bei Referenzprojekten möglichst auch die Auftraggeber, um einen umfassenden Eindruck zu gewinnen.

4.    Nur eine neue Website oder auch Traffic-Steigerung?

Oft soll bei der (Neu-)Erstellung einer Website auch für genügend qualifizierte Besucher der Seite gesorgt werden. Je nach Zielsetzung und Markt ist das Instrumentarium vielfältig. Prüfen Sie die Kompetenzen einer Agentur in diesen Bereichen:

  • Suchmaschinen-Marketing (SEO und SEA)
  • Display-Advertising
  • Programmatic Buying
  • Social-Media-Marketing
  • Konzeption und Umsetzung crossmedialer Kampagnen

 

In Teil 2 mit den Fragen 5 bis 8 geht es um Content, die Zeit nach dem Launch und noch um eine ganz andere wichtige Frage.