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Die zwei Seiten des Employer Branding

Eine Besonderheit des Personalmarketings im Unterschied zum Produktmarketing liegt in seinen 2 Zielgruppen: den potenziellen Bewerbern und den bereits vorhandenen Mitarbeitern.

Folglich sollte die Einrichtung bzw. der Ausbau einer mitarbeiterorientierten Arbeitsplatzkultur immer Teil des Employer-Branding-Prozesses sein. Nur so gewinnt man neue Mitarbeiter und hält gleichzeitig bewährte Kräfte im Unternehmen. Ein schönes Beispiel dafür ist die Bayer AG, die einen langjährigen Mitarbeiter mit einer ganz besonderen Überraschung ehrte: www.youtube.com

Der Blick nach innen ist allerdings auch für den Aufbau einer Arbeitgebermarke entscheidend. Denn verbesserte Arbeitsbedingungen oder eine stärkere Entwicklung einzelner Arbeitgebereigenschaften nützen den Mitarbeitern und sorgen für motivierte Kollegen. Davon profitiert auch die Arbeitgebermarke. Wahre Schönheit kommt eben auch in diesem Fall von innen – und sorgt am Arbeitsmarkt für die gewünschte Profilierung als besonderer Arbeitgeber.

Dafür ist jedoch eines entscheidend: Authentizität. Denn wenn die Arbeitgeberkommunikation nicht die Arbeitsrealität der Mitarbeiter repräsentiert, werden diese abgeschreckt. In diesem Fall treten sie niemals glaubwürdig als Unternehmensbotschafter auf. Zudem finden zukünftige Bewerber in Zeiten von Kununu & Co. leicht heraus, wie ein potenzieller Arbeitgeber wirklich tickt.

Authentizität heißt also das Zauberwort. Ein Beispiel dafür kommt ebenfalls von Bayer. Ein neuer, professionell geschnittener Personal-Imagefilm des Unternehmens erzielte seit Ende Juli lediglich knapp 900 Views auf YouTube. Der „Director’s Cut“ mit einem Blick hinter die Kulissen und mit allen befragten Mitarbeitern lockte in demselben Zeitraum weit über 13.000 Menschen an. Er erscheint authentischer und ist prompt deutlich erfolgreicher.

Es gibt jedoch eine Ausnahme von der Authentizitätsregel: Wenn’s witzig ist, funktioniert`s auch! Hier ein Beispiel: www.youtube.com