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Eine Website – viele Möglichkeiten

Dass eine eigene Website heutzutage unerlässlich ist, haben die meisten Unternehmen längst erkannt. Einer aktuellen Erhebung des Portals Statista zufolge, verfügen 67 % aller Unternehmen in Deutschland über eine Internetpräsenz. Sollte Ihr Unternehmen zu den 33 % ohne Internetauftritt gehören oder Sie einen Relaunch einer bestehenden Website anstreben, sollten Sie weiterlesen. Content Management System (CMS) oder statische Website, hier finden Sie heraus, was zu Ihrem Unternehmen passt.

Individuell gestaltete Website mit CMS

Eine Website, wie sie nicht jeder hat. Nicht nur wegen des umfassenden Redaktionssystems mit ausgeklügeltem Berechtigungssystem für Redakteure und Besucher ist diese Lösung lohnenswert. Auch in technischer Hinsicht ist sie up to date.

Für solch eine anspruchsvolle Website empfehlen wir die Anfertigung nach Maß. Die Grundlage bildet die Installation eines Content Management Frameworks wie beispielsweise TYPO3. Templates für die verschiedenen Seitentypen werden entsprechend des Designs gestyled. Funktionelle Features, wie Formulare, Slideshows oder eine Nachrichtenverwaltung werden neben vielen anderen Features von der TYPO3 Community bereitgestellt. Sie können so in die Website eingebunden werden. Erweiterungen können nach Wunsch angepasst oder komplett neu programmiert werden.

  • Vorteile

Dieser Ansatz bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Die Website kann nach persönlichem Geschmack gestaltet werden. Die Nutzung und Entwicklung zahlreicher Erweiterungen ist möglich. Einschränkungen entstehen nur durch das Budget.

  • Nachteile

Neben den Kosten für Installation, Konfiguration und Umsetzung der Website, fallen bei einem CMS aber auch immer wieder laufende Wartungskosten für System- und Sicherheitsupdates an. Gerade die weitverbreiteten Systeme sind bei Hackern beliebt und werden gerne attackiert.

CMS mit vorgegebenem Template

Ist Individualität nicht oberstes Kriterium für die neue Website, sollte über ein fertiges Template nachgedacht werden. Vor allem für WordPress gibt es eine Vielzahl von Templates, die als Grundlage für die neue Seite genutzt werden können.

Auch bei diesem Vorgehen wird ein grundlegendes Framework installiert und konfiguriert. Sobald dieses eingerichtet ist, wird das ausgewählte Template verknüpft und kann mit Inhalten befüllt werden. Unerwünschte Elemente, die aber Bestandteil der Vorlage sind, können meist einfach deaktiviert werden.

  • Vorteile

Durch die Verwendung eines fertigen Templates werden Entwicklungskosten eingespart. Dafür muss aber in Kauf genommen werden, dass es im Netz viele ähnliche Seiten gibt. Kleine Individualisierungsmaßnahmen wie zum Beispiel das Anpassen des Linkverhaltens können schnell viel Arbeit nach sich ziehen. Ist der Code nur unzureichend dokumentiert und strukturiert, kann es einige Zeit dauern, bis das gewünschte Verhalten umgesetzt ist.

  • Nachteil

Die Weiterentwicklung der Website gestaltet sich mit diesem Ansatz ebenfalls als schwierig. Sollen nachträglich neue Erweiterungen und Module eingebunden werden, kann das viel Zeit in Anspruch nehmen.

Statische Website

Für simple, schlanke Seiten mit wenig wechselnden Inhalten bietet sich eine statische Website an. Wer glaubt, mit einer statischen Website eher einen Rückschritt zu machen, der irrt. Wenn auf ein CMS verzichtet werden kann, bringen Generatoren wie Jekyll viele Vorteile mit sich.

Ein solcher Website-Generator wird installiert und mit dem Verzeichnis verknüpft, in dem die Grundstruktur der Website abgelegt ist. Die Struktur der Website ist mit statischem HTML und CSS definiert. Die Inhalte der Seite können mit der Auszeichnungssprache Markdown geschrieben und im Verzeichnis abgelegt werden. Bei der Gestaltung der Seite oder der Kategorisierung von Inhalten müssen gegenüber den CMS-Ansätzen keine Abstriche gemacht werden.

Beim Veröffentlichen der Seite zieht Jekyll alle im Verzeichnis hinterlegten Informationen (HTML-Seitenaufbau, CSS-Styling und Markdown-Inhalte) und generiert daraus die Frontend-Ausgabe. Datenbanken oder komplexe serverseitige Logik sind nicht erforderlich.

  • Vorteile

Sicherheit, hohe Performance sowie leichte Entwicklung und Wartung der Seite sind die großen Pro-Argumente eines Site-Generators. Da bei reinem HTML keine serverseitigen Skripte ausgeführt werden müssen, bietet sich wenig bis keine Angriffsfläche. System- und Sicherheitsupdates sind nicht erforderlich, da keine Management-Software zugrunde liegt.

  • Nachteil

Der große Nachteil einer statischen Seite ist die Pflege der Inhalte. Redakteure müssen die Struktur der Seite genau kennen. Sie sollten über HTML-Kenntnisse verfügen und mit Markdown oder einer anderen Auszeichnungssprache umgehen können.

Fazit

Die drei Ansätze zeigen, dass es für unterschiedliche Anforderungen auch unterschiedliche Vorgehensweisen gibt. Nicht jede Website muss individuell gestaltet und mit einem CMS umgesetzt werden. Fertige Templates sind eine Alternative für Seitenbetreiber, denen ein individuelles Erscheinungsbild nicht so wichtig ist und die sich auf die eingeschränkten Möglichkeiten eines Templates einlassen können. Wer die Inhalte seiner Seite nur selten ändert und diese Änderungen sowieso nicht selbst durchführen will, kann auf statische Seiten setzen. Und diese von der betreuenden Agentur verwalten lassen. Große, inhaltsgetriebene Web-Portale hingegen können nicht auf komplexe Berechtigungssysteme für Redakteure und Nutzer verzichten. Hier sollte man somit stets die Vorzüge eines Content Management Systems nutzen.

 

Quellen:

t3n.de

statista.de

jekyllrb.com