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Fair handeln lohnt sich

Fair gehandelter Kaffee wurde vor einigen Jahren einer der Vorreiter einer großen internationalen Trendbewegung. Längst in Deutschland abgekommen, nimmt ihre Bedeutung auch wirtschaftlich noch immer weiter zu. So betrug 2005 der Umsatz fair gehandelter Produkte hierzulande 72 Millionen Euro – 2012 waren es bereits 533 faire Millionen Euro, Tendenz stark steigend.

Besonders hoch ist die Nachfrage nach fair gehandelten Produkten im Lebensmittelsegment, dicht gefolgt vom Bereich Mode, Kleidung, Textilien. Doch auch in Branchen wie Kosmetik/Körperpflege, Gesundheitsprodukte/Arzneimittel und sogar Elektrogeräte wünschen sich Verbraucher immer häufiger Produkte mit dem Fair-Trade-Siegel. Dieses halten über 80 Prozent der Verbraucher in Deutschland für vertrauenswürdig. Sie sind auch bereit, tiefer in die Tasche zu greifen, um fair hergestellte und gehandelte Produkte zu erwerben.

Die Hälfte würde 10 Prozent mehr für ein Fair-Trade-Gut zahlen, 3 von 10 Verbrauchern ist das Siegel sogar noch mehr wert. Lediglich 18,5 Prozent der Verbraucher sind nicht bereit, mehr Geld für faire Ware auszugeben. Grund für den Trend ist, dass fair gehandelte Produkte eine wahre Geschichte mit Happy End erzählen. Und das wird mit Kaufbereitschaft belohnt. Und weitererzählt.

Quelle: Zukunftsinstitut