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Glücksbringer und WM-Reliquien: Give-aways zur WM 2014

Ein hoffentlich heißer Sommer, starke Spiele und brasilianische Rhythmen versprechen ein Volksfest der Superlative – und eine perfekte Umgebung für Werbung und Werbetreibende. Die Kauflaune der Deutschen steigt zu Weltmeisterschaften oder anderen sportlichen Großereignissen nachweislich an. Im Umkehrschluss sollten die potenziellen Konsumenten eines Produktes auch umworben werden. Bereits seit Jahresbeginn zeigen sich in TV- und Print-Werbung mit hoher Frequenz aktive, aber auch ehemalige Profi-Fußballer. Ob für Kartoffelchips oder Automarken – Fußballer als Testimonials sind seit jeher beliebte Verkaufsförderer.

Günstige Alternative zum teuren WM-Sponsoring

WM-Sponsoring und große WM-Kampagnen sind für viele Unternehmen kaum bezahlbar. Give-aways bzw. gebrandete Artikel wie Flaggen oder simple Tröten in Schwarz-Rot-Gold sind die bessere Wahl. Denn die meisten Give-aways sind sehr günstig und werden zur WM von vielen Fans benutzt. Im Gegensatz zur fußballfreien Zeit kommen scheinbar nutzlose Artikel wie Blumenketten in Deutschlandfarben bei den Kunden und denen, die es noch werden könnten, sehr gut an.

Kundenbindung inklusive

„Werbegeschenke lösen ein Verpflichtungsgefühl aus“, erklärt Tobias Vogel von der Universität Mannheim. Je teurer das Give-away, desto stärker fühlen sich Konsumenten verpflichtet und desto eher kaufen sie später tatsächlich ein Produkt der beworbenen Marke.

Sicherlich geht dieses Verpflichtungsgefühl auch von der Wertigkeit des Produktes aus. Eine große Rolle spielen aber auch die Nutzungsfrequenz und Emotionalität, die mit dem Give-away einhergehen.

Vielleicht steht ein Fan mit einem simplen Give-away wie einer Tröte in Berlin beim Public Viewing und erlebt, wie Deutschland Weltmeister wird. Diese positiven Emotionen übertragen sich auch auf das Give-away und somit auf das Unternehmen, welches dem Fan diese Tröte geschenkt hat. Genau daraus wächst unterbewusst ein Gefühl der Verpflichtung. Das Produkt lädt sich förmlich mit einer Emotion auf. Es wird vielleicht sogar zu einer Art Glücksbringer.

Hauptsache Schwarz-Rot-Gold

Von der Autofahne über den Seitenspiegel-Schutz bis hin zur Afro-Frisur sind alle Werbemittel erlaubt, solange sie die Deutschlandfarben tragen. Man könnte fast von einer Art Narrenfreiheit sprechen. Diese Freiheit gibt Unternehmen die Möglichkeit, andere, ungewöhnliche oder sogar aus dem Kontext der eigenen Unternehmung genommene Werbeartikel zu vertreiben.

Musik-Trend zur WM 2014

In Südafrika war die sogenannte Vuvuzela das Instrument der heimischen und dann auch der deutschen Fans. Die Instrumente der Fußball-WM 2014 werden nicht weniger laut, allerdings wohl etwas musikalischer und rhythmischer. Ein großer Media- und Elektrohändler bietet seit geraumer Zeit ein speziell für diese WM entwickeltes Instrument an, die sogenannte ComBinho. Dabei handelt es sich um ein 4-in-1-Instrument aus Trommel, Rassel, Ratsche und 3-Ton-Pfeife. Der Erfolg dieses eher eigenartigen Produktes ist gerade durch seine Individualität durchaus gegeben.

Fazit

Die Fußball-Weltmeisterschaft bietet durch ihre nationale und internationale Bedeutung eine perfekte Bühne für Werbemaßnahmen. Gepaart mit der steigenden Konsumbereitschaft der Menschen ist sie zu einem interessanten Werbeanlass für Unternehmen geworden.

Es sind die kleinen Dinge im Leben, die manchmal den Unterschied machen. Ob sich ein Konsument einen Schokoriegel mit WM-Motiv kauft, ist das eine. Wenn ein Konsument allerdings aktiv ein Give-away über einen gewissen Zeitraum benutzt und es ihn ins WM-Finale begleitet, ist das eine sehr emotionale Sache. Vielleicht behält er das Give-away sogar über Jahre wie eine WM-Reliquie.

Quellen:

www.tagesspiegel.de
www.fifa.com
www.brandivision.de