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Höhenflug für mobile Anwendungen

Mobil ins Internet: Mit 4,5 Milliarden Geräten ist das Handy längst die meistgenutzte Schnittstelle zur digitalen Welt. Dennoch steckt in den Anwendungen, die iPhones, Androids und all ihre Mitstreiter für den mobilen Zugang ins WWW fit machen, noch jede Menge Potenzial.

Besonders in Deutschland wird der Markt für mobile Anwendungen noch erheblich zulegen. Zwar ist Deutschland mit 51 Millionen Handy-Nutzern ab 13 Jahren ein Schlüsselmarkt in Europa. Doch im Vergleich zu Amerika, Asien oder auch Afrika ist der Anteil moderner mobile-Media-fähiger  Geräte  noch stark ausbaufähig.  Experten sind sich sicher, dass mobile Anwendungen auch hierzulande künftig mehr und mehr in Anspruch genommen werden. Sie prognostizieren dem Markt höchste Wachstumsraten.

Die Möglichkeiten Handy-gestützter Internetzugänge sind schier unendlich. Dazu haben die Mobile-Experten von comScore (M:Metrics) zwei herausragende Kundensegmente identifiziert, die das mobile Internet stark vorantreiben.

Die eine Gruppe wird als „jung und überall erreichbar" umschrieben,  die zweite als „cash rich and time poor". Die „junge" Zielgruppe nutzt vor allem das Instant Messaging, um sich in Echtzeit mit anderen auszutauschen. Die zweite, besserverdienende Gruppe will unterwegs ihre E-Mails abrufen. Das spart Zeit und passt vor allem in das urban-dynamische Lifestyle-Konzept dieser Nutzer. Dazu gehört auch die regelmäßige Versorgung mit aktuellen Nachrichten, wie sie beispielsweise „n-tv", „Focus" oder „Spiegel" online anbieten.

Diese Entwicklung setzt natürlich eine entsprechende Hardware voraus. Die Smartphones haben das neue Zeitalter auf dem Mobile-Markt eingeläutet – allen voran das iPhone. Es glänzt nicht nur durch seine typische,  minimalistische und als stylish empfundene Apple-Optik, sondern auch durch die einfache Bedienung über einen Touchscreen. Seine Fangemeinde wächst stetig. Zudem werden durch kundenfreundliche, unkomplizierte Ready-to-order-Dienste wie iTunes oder den App-Store neue Verkaufskanäle geöffnet. Das haben mittlerweile auch andere Handy-Hersteller erkannt und ziehen mit vergleichbaren Produkten nach – wie Nokia mit seinem Ovi, Google mit Android Market, RIM mit Blackberry App World und Microsoft mit Skymarket.

Die Aussichten sind für alle Anbieter vielversprechend, da die Anzahl der Nutzer kontinuierlich steigt. Schon jetzt greifen rund ein Drittel der 51 Millionen Mobilfunk-Kunden in Deutschland auf eine mobile Applikation oder Anwendung zu. Allein Apple hat im Dezember letzten Jahres 300 Millionen Apps verkauft, im Januar 2010 waren es schon 500 Millionen. Nach einer Meldung des Unternehmens sind im gesamten Jahr 2009 rund 2,5 Milliarden iPhone-Apps heruntergeladen worden – Tendenz steigend. Diese Zahlen sprechen für sich. Allein im Mobile Commerce beispielsweise wird bis zum Jahr 2014 ein Marktvolumen von 1,8 Milliarden in Deutschland erwartet. Sich dort zu engagieren, kann sich also durchaus lohnen.