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ITB 2011: Zehn neue Tourismustrends

1. Social Media

Der Trend Nummer 1 in der Tourismusbranche heißt Social Media. In Deutschland werden die sozialen Netzwerke vor allem durch Facebook verkörpert. Für etablierte Touristik-Unternehmen ist eine eigene Facebook-Seite mittlerweile Pflicht. Allerdings sollte diese den Besuchern einen klaren Nutzen bieten. In den sozialen Netzwerken stehen emotionale Themen hoch im Kurs. Wer beispielsweise auf Facebook entsprechende Anzeigen schaltet, kann so zielgruppenorientiert wie nie zuvor Fans generieren und Angebote interessant vermarkten.

2. Social Search

Die großen Suchmaschinen wie Google und Bing messen nutzergenerierten Inhalten immer größere Bedeutung zu. Kundenbewertungen zu Top-Treffern (z. B. bei der Hotelsuche) werden bei Google verstärkt direkt auf der Ergebnisseite angezeigt. 2011 sollten also alle Anbieter wissen, wo und wie im Netz über sie geredet wird – und wie sie sich an dem Diskurs beteiligen können.

3. Mobile Services

Die Bedeutung der auf mobile Endgeräte zugeschnittenen Dienste wächst. Urlaubsdestination und Unterkunft werden wie bisher meist von zu Hause aus gebucht. Über das Tagesprogramm  entscheidet man aber je nach Wetterlage, Lust und Laune „on-time“ am Urlaubsort. Destinationen werden folglich zunehmend auf Apps oder für Smartphones optimierte Webseiten setzen.

4. Location-based-Services

Foursquare, Gowalla & Co, die so genannten ortsbezogenen Social Networks, werden in diesem Jahr viele Nutzer dazugewinnen. Neben kurzen Informationen bieten diese Dienste auch jede Menge Spaß, etwa beim Kampf um das Foursquare-Bürgermeisteramt. Gerade im Tourismusbereich verfügen Hotels, Restaurants und Bars über fast kostenlose Möglichkeiten, Neukunden zum Check-in einzuladen und Stammgäste bei Laune zu halten.

5. Virales Marketing

Auf den Punkt gebracht treffen beim viralen Marketing im Internet große Ideen und kleine Budgets aufeinander. Die Marketingidee muss allerdings so außergewöhnlich oder spannend sein, dass jeder sie sofort weiterleitet. Im Idealfall potenziert sich ein Video, ohne weitere Kosten zu verursachen. Ein erfolgreiches Beispiel aus dieser Königsdisziplin ist die Kampagne „Bester Job der Welt“, die für die australische Urlaubsregion Queensland warb.

6. Kooperationsmarketing

Ob Kampagne oder einzelne Werbeaktion, beim Kooperationsmarketing werden passende Partner akquiriert, die sich in eine Werbemaßnahme einkaufen können. Die tatsächliche Umsetzung richtet sich nach einem von zahlreichen Modellen, zum Beispiel nach einem Baukasten-Prinzip.

Der große Vorteil: Man kann auch mit kleinen Budgets Kanäle bespielen, die für eine Marke allein zu kostenintensiv wären. Durch die Kooperation profitieren die Marken voneinander und erreichen ein gemeinsames Ziel mit relativ geringem Aufwand. Das Kooperationsmarketing eignet sich sowohl für sales-orientierte als auch für Image-Kampagnen.

7. Couponing

Mit diesem Shopping-Trend werden sich 2011 viele Unternehmen auseinandersetzen. So uralt das Konzept der „Rabattmarken” auch ist, Portale wie Groupon haben das Coupon-Fieber im E-Commerce neu entfacht. Sie bieten auch für Reiseunternehmen viele spannende Möglichkeiten, zum Beispiel vergünstigte Museumsbesuche, Hotelübernachtungen etc.

8. Green Travel

Reisende werden 2011 noch stärker die Umweltfaktoren in ihre Urlaubsplanung einbeziehen. Für Touristen wird es zum Beispiel immer wichtiger, ob eine Fluggesellschaft eine CO2-Kompensation  anbietet oder ein Hotel nach „grünen” Richtlinien geführt wird.

9. Erlebnis- und Aktivreisen

In einer Gruppe macht vieles mehr Spaß als allein oder zu zweit – auch das Reisen! Erlebnisreisen sind vor allem aufgrund besonderer Aktivitäten und Abenteuer wie Safaris, Wanderungen, Rafting, Canyoning etc. besonders beliebt und einer der Urlaubstrends 2011.

10. Das Comeback der Reiseexperten

Ob online oder im Reisebüro, je spezialisierter das Angebot ist, desto interessanter ist es für den Kunden. Denn er möchte von echten Experten beraten werden. Im Internet findet er zwar interessante Reisetipps, die aber leider oft irrelevant oder veraltet sind oder schlichtweg falsche Informationen enthalten. Außerdem macht es nicht jedem Kunden Freude, sich bei der Reiseplanung durch unzählige Bewertungsplattformen, Reiseforen und -blogs zu klicken.

Quelle:

Presstext-online.de; Sta Travel