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Meldungen für den Müll: Schlechtes Zeugnis für Pressemitteilungen

100 Pressemitteilungen und mehr bekommt ein Tageszeitungs-Redakteur im Schnitt – pro Tag! Erschreckend: Die inhaltliche Qualität ist bei dem Großteil aller Meldungen im wahrsten Sinne des Wortes für die Tonne. Das zeigen die Ergebnisse einer Zimpel-Online-Umfrage unter 355 Redaktionsmitarbeitern: Über ein Viertel aller erhaltenen Pressemitteilungen wurden von den Redakteuren mit der Schulnote 4 (19,1 %) oder 5 (6,2 %) abgestraft. Mehr als die Hälfte der Texte (55,1 %) schnitten mit einer 3 ab, nur 19,4 % erhielten mit der Note 2 eine „gute“ Bewertung. Besonders alarmierend: Lediglich 0,3 % aller Pressemitteilungen wurden mit „sehr gut“ ausgezeichnet.

Unser Plädoyer: Investieren Sie in die inhaltliche Qualität Ihrer Pressetexte! Eine Pressemitteilung ist kein Werbetext, sondern die Meldung einer aktuellen Nachricht. Und die gehört an den Anfang, in den ersten Satz. Wertfrei und auf den Punkt gebracht. Vergessen Sie Einleitungen à la „Haben Sie sich schon einmal gefragt…?“. Die Antwort ist: Nein! Kein Mensch hat sich bislang diese Frage gestellt. Sonst müssten Sie es jetzt ja nicht tun. Und dem Journalisten eine weitere Meldung für den Müll schicken.

Quelle:

pressesprecher 02/2012, Zimpel Media-Daten