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Millionenverluste durch unverständliche Texte

Textverständlichkeit ist für viele Unternehmen ein so genanntes Nice-to-have. Auf Deutsch: Priorität C – kann, muss aber nicht. Dabei verursachen unverständliche Texte jährlich Schäden in Höhe von einer Milliarde Euro.

Insbesondere unverständliches Amtsdeutsch führe zu häufigen Rückfragen, Beschwerden und zusätzlichem Beratungsaufwand, stellt der Sprachwissenschaftler Günther Zimmermann fest. Aber auch Unternehmen hielten sich oft nicht an die wichtigste Regel einfacher Sprache: Kommunikation auf Augenhöhe mit der Zielgruppe.

Die Rechnung ist einfach. Verschickt eine Behörde oder ein Unternehmen Briefe mit kryptischem Inhalt, reagieren die Empfänger entweder gar nicht oder melden sich mit Fragen zurück. Im ersten Fall sind weitere Schreiben nötig oder Missverständnisse vorprogrammiert. Im zweiten Fall kostet der zusätzliche Beratungsaufwand Zeit und damit Geld.

Was es bringt, Fachchinesisch und Fremdwörter durch Klartext zu ersetzen, zeigte die British Telecom. Das Unternehmen verbesserte die Verständlichkeit seiner Rechnungen. Das Ergebnis: 25 % weniger Anrufe im Call-Center mit Fragen zur Rechnung und ein deutlicher schnellerer Zahlungseingang. Das Image-Plus gab’s quasi umsonst dazu. Denn wer klare Botschaften sendet, wirkt automatisch vertrauenswürdig.

Quellen

„Unverständliches Amtsdeutsch kostet Millionen“ auf www.braunschweiger-zeitung.de

„Was kostet Unverständlichkeit?“ auf www.sprachlupe.de