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So akzeptieren Mitarbeiter Mobile Business

Ihre Mitarbeiter akzeptieren mobile Techniken eher, wenn sie wahrnehmen, dass das mobile Endgerät ihnen die Arbeit erleichtert.

Ein Beispiel: Ihr Vertrieb soll alle Arbeitsschritte beim Kunden vor Ort künftig über ein Tablet abwickeln. Dazu gehören Informationen, Vertrags-Abschlüsse oder Bestellungen. Informieren Sie Ihre Mitarbeiter also über die individuellen Vorteile. In diesem Beispiel brauchen sie weniger Unterlagen mit sich führen. Können die Produkte z. B. durch Augmented Reality eindrucksvoller darstellen. Erzielen mehr Verkaufs-Abschlüsse. Und erwirtschaften höhere Provisionen. Zudem können Ihre Mitarbeiter die Vertrags-Unterlagen digital verwalten. Das spart eine lästige Archivierung und viel Zeit.

Vermitteln Sie Ihren Mitarbeitern diese Vorteile im persönlichen Gespräch anhand von praktischen Anwendungsbeispielen.

Zusatz-Aufwand bremst Akzeptanz

Auch der individuelle Mehraufwand, der mit der Neueinführung mobiler Anwendungen zusammenhängt, wirkt sich negativ auf die Akzeptanz durch die Belegschaft aus. Das passiert z. B. dann, wenn Mitarbeiter sich neben ihrem Kerngeschäft selbstständig mit den neuen Anwendungen vertraut machen müssen. Und ihre Arbeitsweise an die neuen Geräte anpassen müssen.

Tipp: Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter schon bei der Entwicklung der Anwendung ein. Befragen Sie sie über ihren genauen Arbeitsablauf. Führen Sie Anwender-Tests während der Entwicklung durch. Die künftigen Nutzer werden die Anwendung dann als benutzerfreundlicher und weniger komplex wahrnehmen.

Mitbestimmung senkt Widerstand

Der gefühlte Mehr-Aufwand kann auch durch die Art des Smartphones oder Tablet-PCs beeinflusst werden. Mobile Endgeräte unterschiedlicher Hersteller werden von jeder Person anders bewertet. Das hängt u. a. von ihrer bisherigen Erfahrung mit dem Endgerät ab.

Tipp: Jeder Mitarbeiter sucht sich sein mobiles Endgerät möglichst selbst aus. Wahrscheinlich wählt er ein Smartphone ähnlich dem, das er bereits privat nutzt und mit dessen Umgang er vertraut ist. Er muss sich beruflich nur mit der neuen Anwendung vertraut machen statt die komplette Bedienung des Endgeräts zu erlernen.

Gezielte Schulungen

Nicht immer können Sie alle betroffenen Mitarbeiter in die Entwicklung der Anwendung einbeziehen. Auch individuelle Handy-Wünsche können nicht immer erfüllt werden. Was nun? Informieren Sie Ihr Team mit gezielten Schulungen über die Funktionen der neuen Technik. Am besten bevor ein gefühlter Mehr-Aufwand oder die Angst davor entsteht.

Ihre Mitarbeiter besitzen unterschiedliche Vorkenntnisse? Bieten Sie Schulungen je nach Kenntnisstand an. So stellen Sie sicher, dass sich jeder mit dem Endgerät und der Anwendung vertraut macht. Auf den ersten Blick verursacht dieses höhere Kosten. Auf den zweiten Blick entstehen Ihnen weitaus höhere Kosten, wenn Ihre Mitarbeiter die neue Technik nicht einsetzen. Denn dann war der ganze Entwicklungsaufwand vergeblich.

Subjektive Überlastung

Hier geht es um die tatsächliche Überlastung und den individuellen Stress, den Ihre Mitarbeiter durch die Nutzung von mobilen Geräten im Beruf empfinden können. Die Gefahr einer Überlastung besteht z. B., wenn Mitarbeiter ihr Telefon privat und beruflich nutzen. Sie erhalten dann auch außerhalb der Arbeitszeit berufliche Anrufe oder Nachrichten. Der Einzelne fühlt sich womöglich verpflichtet, auch in seiner Freizeit berufliche Angelegenheiten zu bearbeiten. Oft entwickelt er ein schlechtes Gewissen, wenn er es nicht tut.

Wenn das Arbeitspensum wächst, gerät die Work-Life- Balance manchmal aus dem Gleichgewicht. Die fehlende Trennung von Beruf und Freizeit kann Stressgefühle auslösen. Sie kann sogar eine negative Arbeitshaltung mit sich bringen. Im Extremfall erzeugt sie möglicherweise sogar eine mangelnde Akzeptanz von Mobile Business.

Individuelle Strategien gegen Stress

Wie Sie Ihre Mitarbeiter vor dem Risiko einer Überlastung schützen? Durch einen selbstbestimmten Umgang mit mobilen Technologien.

Der eine nutzt lieber ein einziges Handy für berufliche und private Angelegenheiten. Ein anderer bevorzugt eine strikte Trennung. Er wählt je ein Smartphone für Beruf und Freizeit. Wiederum andere würden ihr privates Handy am liebsten auch im Job einsetzen, weil sie sich so gut damit auskennen. Hier könnte Ihr Unternehmen den Handyvertrag des Mitarbeiters übernehmen.

Lassen Sie Ihren Mitarbeitern zwischen unterschiedlichen Optionen wählen. Bieten Sie ihnen mehrere Nutzungs-Modelle an – soweit es der Arbeitsablauf erlaubt. Die Implementierung ist zwar etwas zeit- und kostenintensiver. Dafür schützen Sie Ihr Team vor Stress und Überlastungsgefühlen. Und sichern Ihrem Unternehmen eine höhere Akzeptanz von Mobile Business.

Die Rolle des Eigentümers in KMUs

Auch kleine und mittelständische Unternehmen nutzen Mobile Business. Meist verfügen sie über geringere finanzielle Mittel als große Betriebe. Für sie ist es immens wichtig, dass die neue Technik auch wirklich von den Mitarbeitern genutzt wird. Aufgrund ihrer Größe spielt der Eigentümer eine bedeutende Rolle bei der Akzeptanz von mobiler Technik.

In KMUs herrschen eher flache Hierarchien. Der Eigentümer hat meist ein enges und persönliches Verhältnis zu seinen Mitarbeitern. Diese enge Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer wirkt sich positiv auf die Akzeptanz aus. Denn die Meinung des Chefs ist den Mitarbeitern wichtig und beeinflusst, wie stark sie Mobile-Business-Anwendungen akzeptieren.

Voraussetzung: Der Arbeitgeber steht selbst zu 100 % hinter der Entwicklung. Er sollte alle Fragen kompetent beantworten. Sonst verliert er schnell das Vertrauen der Mitarbeiter. Und das wirkt sich negativ auf die Akzeptanz aus. Eigentümer von KMUs sollten sich also intensiv mit Mobile-Business-Anwendungen auseinandersetzen. Nur so können sie alle Bedenken zerstreuen, die in ihren Unternehmen bei der Einführung von mobile Business entstehen.