Werbeagentur für Corporate Design, Online Marketing, Kommunikation, Employer Branding

Tappiness von User Interfaces

Neue mobile Geräte ziehen neue Nutzungsmuster, Verwendungskontexte und im Fall der Tablet-PCs auch neue Bedienkonzepte nach sich. Denn was auf Laptops noch mit einem pixelgenau abgestimmten Mauszeiger angesteuert wurde, muss nun mit der Fingerspitze getroffen werden. Die Eigenschaft von Benutzeroberflächen (User Interfaces), in Apps oder Websites für die Bedienung mit den Fingern gerüstet zu sein, wird seit kurzem als „Tappiness“ bezeichnet.

Um eine gute „Tappiness“ zu gewährleisten, müssen einige grundlegende Anforderungen erfüllt werden. Anwählbare Elemente müssen – je nach Auflösung des Geräts – einen Durchmesser von 40 bis 80 Pixel haben. Nur so kann man sie überhaupt antippen. Das gilt besonders für Buttons und Call-to-Action-Elemente, aber auch für Navigationen und Formulare. Zudem ist ein größerer Abstand zu Nachbarelementen erforderlich, um diese nicht versehentlich zu treffen. Auch alle Schau-, Lese- und Konsultationstexte müssen größer sein als in ihren Desktop-Varianten. Nur so können sie besser gelesen oder markiert werden.

Verzichten muss der Tablet-Nutzer nur auf so genannte Tool-Tipps. Die verweisen beim bloßen Überstreichen eines interaktiven Elements mit der Maus auf die auszulösende Aktion oder auf Hilfetexte. Diesen Hover-Status kennt das Tablet (noch) nicht.

Quelle

Mashable