Werbeagentur für Corporate Design, Online Marketing, Kommunikation, Employer Branding

Von Print zu Online und zurück

Vor gut einem Jahrzehnt trauten sich Unternehmen mit zaghaften eCommerce-Versuchen ins Internet, erste ernstzunehmende Online-Shops entstanden, Verkaufsunterlagen und Imagebroschüren wurden als PDF angeboten, Produktkataloge wurden zu Datenbanken: Print ging Online.

10 Jahre später schwappt diese Bewegung zurück. Noch während das große amerikanische Magazin „Newsweek" seine letzte gedruckte Ausgabe herausbrachte, gingen zahlreiche Unternehmen, darunter etliche „digital native“, den gegenläufigen Weg: So kommt das bis dato als Netzmagazin erschienene „The European“ jetzt auch als Printausgabe zum Kiosk und Briefkasten. Und der online gewachsene britische Edel-Herrenausstatter Mr. Porter bringt jährlich ein aufwändig gedrucktes und verarbeitetes Stil-Buch zum Preis von 25 € heraus, für Freunde des Hauses sogar in einer limitierten ledergebundenen Ausgabe mit Goldschnitt – für 175 €.

Aber auch andere, nicht im Premium- oder Luxussegment beheimatete Onliner haben das Heimweh nach Haptik und Multisensorik allgemein erkannt. Besonders interessant dabei: Für Magazine und Jahrbücher, die online kostenlos zugängliche Inhalte zweitverwerten, wird gern und freiwillig bezahlt.