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Warum 2013 ein gutes Jahr für Kinowerbung ist

Das Kinojahr 2012 war das erfolgreichste der Leinwandfilm-Geschichte. Der Umsatz, der mit dem Verkauf von Eintrittskarten erzielt wurde, lag erstmals über 1 Milliarde Euro. Den größten Anteil hatten dabei die drei Top-Filme 2012 „Ziemlich beste Freunde“ (8,9 Mio. Besucher), „Skyfall“ (7,5 Mio. Besucher) und „Ice Age 4“ (6,7 Mio. Besucher). Mit jeweils fast 120 Mio. Euro Umsatz zählten der November und der Dezember zu den umsatzstärksten Monaten der Kinogeschichte.

Die Rechnung ist einfach: Viele Kinobesucher sehen viel Kinowerbung. Aber es gibt noch mehr Gründe, warum 2013 außerdem ein richtig gutes Jahr für Popcorn-Spots ist.

Alte Helden – neue Filme

In diesem Jahr wagen gleich drei Alt-Actionstars den Weg zurück auf die Leinwand. Arnold Schwarzenegger startete schon im Januar 2013 mit „The Last Stand“. Bruce Willis schloss sich mit Teil 5 der „Stirb-Langsam“-Reihe im Februar an. In diesen Tagen startet der Film „Shootout – Keine Gnade“ mit Sylvester Stallone in der Hauptrolle. An der Rückkehr der drei Oldie-Helden lassen sich gleich mehrere Entwicklungen ablesen: Die Generation 60+ sieht sich längst nicht  mehr als altes Eisen und will auch von der Werbung nicht so behandelt werden. Aktive Altersgenossen auf der Leinwand ziehen darüber hinaus unter Umständen auch Publikum jenseits der 50 Jahre ins Kino. Das sollte bei vor dem Film geschalteten Werbespots beachtet werden.

Werbung aus der 3. Dimension

Neben den Top-Filmen sorgte der Einsatz von 3D-Techniken bei den Besuchern für eine größere Bereitschaft, mehr Geld für einen Kinobesuch zu zahlen. 3D wird auch in Zukunft eine große Rolle spielen – für Werbetreibende eine tolle Möglichkeit, die Zuschauer schon im Vorfeld des Films mit innovativen 3D-Spots zu überraschen.

Eine tolle Chance, Kinobesucher schon im Foyer mit 3D-Technik zu beeindrucken, sind 3D-Terminals. Die Displays erwecken den Eindruck,  dass Ihre Produkte frei vor dem Bildschirm schweben. Eine 3D-Brille ist nicht nötig. Mit einem TKP von unter 10 Euro bieten 3D-Displays eine aufmerksamkeitsstarke und erstaunlich kostengünstige Werbefläche. 2013 sollen die Foyers aller großen Kinos damit ausgestattet werden.

Digital ist günstig

Wichtiger als der Einsatz der 3D-Projektionstechnik ist für Werbetreibende aber vor allem die fortschreitende Digitalisierung. Denn sie minimiert den hohen Kostenaufwand für Kopien. Die sind nämlich je nach Buchungsschiene erst ab einem Volumen von 100.000 bzw. 200.000 Euro inklusive.

Im europäischen Umfeld liegt Deutschland allerdings mit einer Digitalisierungs-Rate von 65 Prozent derzeit noch unter dem Durchschnitt. Die Filmförderungsgesellschaft (FFA) steuert jetzt gegen und hat aktuell 1093 Anträge auf Digitalisierungsförderung in einem Gesamtvolumen von 10,2 Mio. Euro bewilligt. Die Kosten für schnelle großflächige Kinowerbung werden 2013 also vermutlich noch weiter sinken.

Clever selektieren

Blockbuster wie „Der Hobbit – Teil 2“, „Die fantastische Welt von Oz“ oder „World War Z“ garantieren hohe Besucherzahlen. Allerdings bezahlt man nicht mehr nur nach Spotlänge, sondern auch nach der Anzahl der Kontakte. Der Streuverlust bei ausschließlicher Buchung der Blockbuster ist also vorprogrammiert. Die Einteilung der Filme nach Zielgruppen ermögliche eine spitzere Selektion. Buchbar sind die Cluster „FemaleFocus“, „MaleFocus“, „YoungFocus“, „PremiumFocus“, „FamilyFocus“ und „AdultFocus“. Der Basispreis einer Clusterbuchung beträgt 2,60 € bzw. 2,95 € (AdultFocus/PremiumFocus) pro Sekunde und pro 1.000 Kontakte, wobei immer nach den tatsächlichen Besucherzahlen abgerechnet wird.

Da die Buchung einzelner Filme auch möglich ist, empfiehlt sich die genaue Betrachtung aller Filme. Vielleicht passt einer der folgenden Filme zu Ihrer Zielgruppe: „To The Wonder“, Drama mit Ben Affleck, Kinostart 30.05.2013, „The Lone Ranger“,  Western mit Johnny Depp, Kinostart 08.08.2013 oder „About Time“ Komödie mit Rachel McAdams, Kinostart 17.10.2013. Falls nicht: Rufen Sie an! Wir finden für alle den passenden Film.

Quellen

  • WerbeWeischer
  • Spiegel Online
  • heise.de
  • cinema.de