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            <title>New Communication GmbH &amp; Co. KG</title>
            <link>https://www.new-communication.de/</link>
            <description>Fachartikel von New Communication</description>
            <language>de-de</language>
            
                <copyright>New Communication GmbH &amp; Co. KG</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 09:50:54 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Thu, 09 Jul 2026 09:50:54 +0200</lastBuildDate>
            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-812</guid>
                        <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wegweisende Expertise: Thought Leadership 2026</title>
                        <link>https://www.new-communication.de/neues/detail/thought-leadership-2026/</link>
                        <description>KI flutet das Netz mit austauschbarem Content – und macht euch damit die perfekte Bühne für echte Themenführerschaft. 95 % der B2B-Entscheider*innen reagieren nachweislich stärker auf starke Vordenker*innen als auf klassisches Marketing, zeigt der aktuelle Edelman-Report. Strategie-Beraterin Mandy Stegmann erklärt euch, was Thought Leadership wirklich ausmacht, warum es direkt in GEO und SEO einzahlt und wie ihr es mit fünf konkreten Hebeln aufbaut – auch ohne Millionenbudget oder schillernde Gründerfigur.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Jeder kann heute auf Knopfdruck Website-Inhalte, Whitepaper oder Social-Media-Beiträge generieren lassen. Das Ergebnis ist ein Ozean aus austauschbarem Content. Fachleute nennen das „<a href="https://www.new-communication.de/neues/detail/ki-update-zwischen-quantensprung-und-qualitaetsfrage/" target="_blank">AI-Slop</a>“ – massenhaft generierte Texte, die korrekt klingen, aber nichts sagen. Siehe hierzu auch unseren Artikel <a href="https://www.new-communication.de/neues/detail/ki-update-zwischen-quantensprung-und-qualitaetsfrage/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern">KI-Update: Zwischen Quantensprung und Qualitätsfrage</a>.</p>
<p>Genau in diesem Lärm liegt für Unternehmen eine Chance. Denn je mehr Einheitsbrei das Netz flutet, desto wertvoller wird eine klare, glaubwürdige Stimme. Diese Stimme heißt Thought Leadership. Und sie entscheidet 2026 über Sichtbarkeit, Vertrauen und am Ende über Aufträge.</p>
<h2>Was ist Thought Leadership eigentlich?</h2>
<p>Thought Leadership beschreibt Themenführerschaft oder Vordenkerrolle und damit eine Position, in der Personen oder Unternehmen als prägende Stimme eines Fachgebiets wahrgenommen werden. Im Mittelpunkt steht nicht der Verkauf, sondern das Setzen von Impulsen, das Schaffen von Orientierung und das Vertreten einer klaren Haltung. Zum Thought Leader wird man dabei nicht selbst ernannt. Dieser Status entsteht durch Vertrauen, Reichweite und Resonanz im Umfeld.</p>
<p>Häufig werden dabei vier Rollen vermischt, die jedoch strategisch klar voneinander getrennt werden sollten:&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="e0bb697dbda7e00c80fb4bde9f828a5be"><strong>Expert*innen</strong> verfügen über tiefes Fachwissen, bleiben jedoch oft im Hintergrund.</li><li data-list-item-id="ea146772d7b335db94f4a024be9a1bb23"><strong>Insider*innen</strong> haben Zugang zu Informationen, teilen diese aber selten öffentlich.</li><li data-list-item-id="e4ed2157102d471b7ff5714f7677f55b9"><strong>Influencer*innen</strong> erreichen vor allem über Reichweite und Community Aufmerksamkeit, unabhängig von inhaltlicher Tiefe.</li><li data-list-item-id="eb522d2059282ef8d0eb169d7e55a5833"><strong>Thought Leader</strong> verbinden beides: hohe Expertise und hohe Sichtbarkeit. Genau in diesem Spannungsfeld entsteht echte Autorität.</li></ul><h3>Worauf Thought Leadership abzielt und warum GEO gerade alles umkrempelt</h3>
<p>Thought Leadership zahlt auf drei Ziele ein: Vertrauen aufbauen, Nachfrage erzeugen, sich vom Wettbewerb abheben. So weit, so klassisch. Neu ist jedoch die Rolle, die Thought Leadership für <a href="https://www.new-communication.de/leistung/generative-engine-optimization/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern">Generative Engine Optimization</a> (kurz: GEO) spielt. Mehrere Experimente und Tests im Bereich GEO zeigen, wie stark KI-Systeme auf wiederholte Erwähnungen in hochwertigen Drittquellen reagieren. Inhalte, die konsistent in Fachartikeln, Medien oder Branchenportalen auftauchen, erhöhen die Wahrscheinlichkeit, in KI-Antworten als Quelle oder Referenz berücksichtigt zu werden. Selbst ohne klassische SEO-Rankings. Denn KI-Systeme bevorzugen Substanz. Thought Leadership ist damit längst nicht mehr nur PR oder Content Marketing. Es wirkt direkt in SEO, GEO, Personal Branding, Employer Branding und Sales hinein.</p>
<h3>Im B2B zählt Vertrauen mehr als Reichweite</h3>
<p>Im B2B trifft selten eine Person allein die Kaufentscheidung. Ein ganzes Buying Center prüft, vergleicht und diskutiert oft monatelang und größtenteils bevor überhaupt ein Vertriebskontakt entsteht. Genau hier setzt Thought Leadership an.</p>
<p>Die Zahlen des Edelman-LinkedIn B2B Thought Leadership Impact Report 2025 sprechen eine klare Sprache:</p><ul><li data-list-item-id="e64378bc9ce117bb4fecfe7343eacea6e">95 % der „Hidden Buyers“, also der unsichtbaren Mitentscheider*innen, werden durch starkes Thought Leadership empfänglicher für Vertriebs- und Marketingansprache.</li><li data-list-item-id="e31606a4c0598be3905819392cea3c0ef">71 % der Befragten halten Thought Leadership bei der Bewertung von Anbietern für wirksamer als klassisches Marketing.</li><li data-list-item-id="e5e2fd3a4b28cb72f85770bd434e9aff1">91 % erkennen durch hochwertige Inhalte Herausforderungen, die sie vorher nicht auf dem Schirm hatten.&nbsp;</li><li data-list-item-id="ee648a02139d2e25bdc45c8126476aef0">86 % bevorzugen Inhalte, die ihre Annahmen herausfordern, statt sie nur zu bestätigen.</li></ul><p>Die spannendste Zahl für kleinere Unternehmen: 53 % sagen, dass bei starkem Thought Leadership die Markenbekanntheit weniger wichtig wird. Heißt im Klartext: Auch ohne großen Namen können Unternehmen in der Entscheidungsphase punkten, wenn die Substanz stimmt.</p>
<h2>Wo Thought Leadership in der Customer Journey ansetzt</h2>
<p>Thought Leadership wirkt vor allem am Anfang in der Awareness- und Consideration-Phase. Hier geht es nicht um den schnellen Abverkauf, sondern darum, Aufmerksamkeit und Vertrauen aufzubauen und Interessent*innen tiefer in den Funnel zu ziehen. Gute Inhalte öffnen also nicht nur Türen, sie strukturieren den ganzen Auswahlprozess. Und das wirkt bis in den Abschluss: Laut Edelman setzen sich 79 % der Hidden Buyers im Ausschreibungsprozess eher für Anbieter ein, die regelmäßig starkes Thought Leadership liefern.</p>
<h3>Muss Thought Leadership immer ein Gesicht haben?</h3>
<p>Kurz gesagt: Nein. Thought Leadership funktioniert sowohl personenbezogen als auch unternehmensbezogen. Ist aber am stärksten in der Kombination.</p>
<p>Der Vorteil von personenbezogenem Thought Leadership liegt auf der Hand. Wir vertrauen Menschen schneller als Logos. Eine Person macht das unpersönliche Konstrukt „Unternehmen“ greifbar. Deshalb stellen auch viele Marken einzelne Köpfe nach vorn. Elon Musk, Richard Branson oder Steve Jobs kennen die meisten von uns. Das kann aber auch schiefgehen. Das Unternehmen WeWork war zeitweise als Coworking- und „Revolution der Arbeitswelt“-Marke stark mit der Person seines Mitgründers Adam Neumann verknüpft, bevor massive Probleme im Geschäftsmodell und in der Unternehmensführung öffentlich wurden. Die aufgeblasene Personenmarke fiel, wie ein Kartenhaus in sich zusammen, weil schlichtweg das Fundament fehlte.&nbsp;</p>
<p>Es geht aber auch ohne Gallionsfigur. Wenn ein Unternehmen eine eigene Branchenstudie veröffentlicht, ein Fachmagazin betreibt oder eigene Daten teilt, baut es auch ohne eigenen Star Autorität auf. Große B2B-Unternehmen wie SAP, Siemens oder Bosch zeigen genau das. Sie prägen Debatten über Studien, Forschungsdaten und technologische Analysen. Und so werden die Unternehmen selbst zur Quelle von Expertise.</p>
<h4>Mikro Thought Leadership als unterschätzte Reichweite im eigenen Team</h4>
<p>Nicht jedes Unternehmen hat eine schillernde Gründerfigur. Muss es auch nicht. Denn hier kommt Mikro Thought Leadership ins Spiel. Statt auf einen einzigen Thought Leader zu setzen, können viele Mitarbeiter*innen als Multiplikator*innen aktiviert werden. Jede*r Einzelne hat ein berufliches Netzwerk. Addiert ergibt das eine enorme Reichweite bei minimalen Streuverlusten, weil die Inhalte aus dem echten Arbeitsalltag kommen. Dieser „Employee Generated Content“ schafft somit eine Glaubwürdigkeit, die keine Hochglanz-Broschüre erreicht.</p>
<h4>Thought Leadership systematisch aufbauen</h4>
<p>Aller Anfang ist schwer, aber ein 50-seitiges Strategiepapier braucht man nicht. Diese fünf Hebel reichen:</p><ol><li data-list-item-id="e379a79f688863b5e5b7d962f8813723a"><strong>Identifiziere 3-5 Kernthemen</strong><br>Generalist*innen werden nicht zu Vordenker*innen. Daher ist es ratsam sich eine Nische zu suchen, wo man wirklich Tiefe hat. Je spitzer, desto geringer die Reichweite, aber stärker die Wirkung.</li><li data-list-item-id="ebcf0126bdc9985b1fbcb37358947ba77"><strong>Gesichter statt Logos</strong><br>Gib den Themen Menschen bzw. Mitarbeiter*innen, die für sie einstehen.&nbsp;</li><li data-list-item-id="ec6d8acbcd0c47a58b86da45c86dc6312"><strong>In Customer Journey einbetten</strong><br>Oben im Funnel sorgen LinkedIn-Posts und Keynotes für Sichtbarkeit, in der Entscheidungsphase überzeugen Fachartikel, Gastbeiträge in Fachmedien und Webinare.</li><li data-list-item-id="e0fec161edd161983376d18d4b5c02b47"><strong>Content recyceln</strong><br>Ein Konferenzvortrag wird zum Fachartikel, der in eine LinkedIn-Serie zerfällt. So kann das Maximum aus jeder Idee geholt werden.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e6c762036497410861aa2f0e60319e0cc"><strong>Tracken und Messen</strong><br>Organische Sichtbarkeit, Engagement, Branded-Search-Volumen, Share-of-Voice und die Qualität eingehender Anfragen zeigen, ob die Strategie greift.&nbsp;</li></ol><p>Auch an dieser Stelle sei nochmal gesagt, dass KI unterstützen kann, aber am Anfang die eigene Erkenntnis steht. Wer die KI denken lässt statt nur formulieren, landet wieder beim AI-Slop.</p>
<h3>Daran scheitert Thought Leadership in der Praxis</h3>
<p>Thought Leadership scheitert selten am Konzept, sondern an der Umsetzung. Ein zentrales Problem sind fehlende Ressourcen. Für viele Unternehmen ist die Produktion hochwertiger, authentischer Inhalte eine große Hürde. Thought-Leadership-Formate brauchen Zeit, Tiefe und konsequente redaktionelle Arbeit. Ebenso häufig fehlt allerdings eine klare Position. Wer es allen recht machen will, bleibt austauschbar und wird nicht als relevante Stimme wahrgenommen. Dazu kommt die Selbstdarstellungs-Falle: Thought Leadership funktioniert nur, wenn echte Probleme der Zielgruppe im Mittelpunkt stehen, nicht das eigene Unternehmen. Und schließlich fehlt oft Konsistenz. Autorität entsteht nicht durch einzelne Beiträge, sondern durch kontinuierliche Sichtbarkeit über längere Zeit. Deswegen ist Thought Leadership kein Schnellschuss oder eine kurzfristige Maßnahme, sondern entwickelt sich erst über einen längeren Zeitraum.&nbsp;</p>
<h2>Der Wechsel von Reichweite zu Relevanz</h2>
<p>Mit Blick in die Zukunft werden sich die Spielregeln der Sichtbarkeit deutlich verschieben. GEO wird zum Standard und verlagert Reichweite von klassischen Suchergebnissen in KI-Antworten, während Thought-Leadership-Content zur zentralen Grundlage wird. Gleichzeitig verliert reine Reichweite an Bedeutung, je mehr generischer KI-Content den Markt flutet und der Fokus verschiebt sich auf Relevanz und echte Substanz.&nbsp;</p>
<p>Thought Leadership skaliert zunehmend über Teams und Employee Generated Content. Und am Ende entscheidet nicht mehr, wie viele Menschen Inhalte sehen, sondern ob sie relevant genug sind, um Vertrauen aufzubauen. Genau hier entsteht die neue Form von Sichtbarkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="margin-left:0px;">Häufige Fragen und Antworten zu Thought Leadership</h2>
<p>Die Antworten auf die wichtigsten Fragen findet ihr hier:</p>
<h3>Was ist Thought Leadership und warum wird es 2026 wichtiger?</h3>
<p>Thought Leadership ist die wahrgenommene Themenführerschaft eines Unternehmens oder einer Person in einem Fachgebiet. Entscheidend ist nicht Selbstinszenierung, sondern glaubwürdige Orientierung durch Expertise, Haltung und wiedererkennbare Aussagen. Besonders relevant für B2B ist dabei, dass Kaufentscheidungen oft früh durch Inhalte geprägt werden, noch bevor ein Vertriebsgespräch stattfindet. 2026 wird Thought Leadership wichtiger, weil generischer KI-Content austauschbar ist und KI-Suchsysteme bevorzugt Quellen nutzen, die Substanz, Klarheit und konsistente thematische Autorität zeigen. Genau dadurch steigen Sichtbarkeit, Vertrauen und die Chance auf Erwähnungen in AI-Answers.</p>
<h3>Worin liegt der Unterschied zwischen Thought Leadership, Expertise, Influencer-Reichweite und Insiderwissen?</h3>
<p>Der Unterschied zwischen Thought Leadership, Expertise, Influencer*innen-Reichweite und Insiderwissen liegt in der Kombination aus Fachlichkeit und öffentlicher Wahrnehmung. Expert*<i>innen haben tiefes Wissen, sind aber oft wenig sichtbar. Insider*innen </i>verfügen über exklusive Informationen, teilen sie jedoch selten systematisch. Influencer*innen erzeugen Aufmerksamkeit über Reichweite, nicht zwingend über fachliche Tiefe. Thought Leader verbinden beides: belastbare Expertise und hohe Sichtbarkeit im relevanten Markt. Wichtig ist dabei, dass Thought Leadership nicht durch Titel entsteht, sondern durch Resonanz, Vertrauen und wiederholte Einordnung eines Themas. Für GEO ist genau diese Kombination besonders wirksam.</p>
<h3>Sollte Thought Leadership eher über Personen oder über die Unternehmensmarke aufgebaut werden?</h3>
<p>Thought Leadership funktioniert über Personen, über die Unternehmensmarke oder über eine Kombination aus beidem. Typischerweise erzeugen Personen schneller Vertrauen, weil Aussagen konkreter, greifbarer und menschlicher wirken als ein Unternehmenslogo. Unternehmensbasiertes Thought Leadership ist dafür robuster, skalierbarer und weniger abhängig von einzelnen Gesichtern. In der Praxis ist die Kombination meist am stärksten: Personen schaffen Nähe und Aufmerksamkeit, die Marke sichert Kontinuität und strukturiert Wissen über Studien, Fachbeiträge oder Daten. Wichtig ist dabei, keine reine Personenmarke ohne inhaltliches Fundament aufzubauen, weil die Sichtbarkeit sonst nicht belastbar ist.</p>
<h3>An welchen typischen Fehlern scheitert Thought Leadership in der Praxis?</h3>
<p>Thought Leadership scheitert typischerweise nicht an der Idee, sondern an fehlender Klarheit und fehlender Konsequenz. Ein häufiger Fehler ist eine zu breite Positionierung: Wer alles abdecken will, bleibt austauschbar. Ebenso problematisch ist Content, der nur das eigene Unternehmen ins Zentrum stellt statt konkrete Zielgruppenprobleme. Ein weiterer Fehler ist inkonsistente Veröffentlichung, denn Autorität entsteht durch Wiederholung und nicht durch Einzelbeiträge. In der Praxis entsteht außerdem schnell AI-Slop, wenn KI die eigentliche Denkleistung ersetzt. Wichtig ist dabei, dass echte Erkenntnis, eigene Perspektive, Daten oder Erfahrungen die Grundlage bilden und KI nur bei Struktur, Formatierung oder Distribution unterstützt.</p>
<h3>Wie lässt sich Thought Leadership mit GEO konkret aufbauen, skalieren und messen?</h3>
<p>Thought Leadership lässt sich mit GEO aufbauen, indem ihr 3 bis 5 klare Kernthemen definiert, dazu belastbare Perspektiven entwickelt und diese über mehrere Formate konsistent veröffentlicht. In der Praxis bedeutet das: LinkedIn-Posts für Sichtbarkeit, Fachartikel und Studien für Zitierfähigkeit, Webinare und Gastbeiträge für Reichweite in Drittquellen. Besonders relevant für AI-Citations sind eindeutige Aussagen, wiederkehrende Fachbegriffe, originäre Datenpunkte und starke Entitäten wie Personen, Unternehmen, Themen und Methoden. Gemessen wird nicht nur über Reichweite, sondern über organische Sichtbarkeit, Share of Voice, Branded Search, qualitative Inbound-Anfragen und Erwähnungen in Fachmedien oder KI-Antworten.</p>
<h2>Quellen</h2>
<p><a href="https://www.edelman.com/expertise/Business-Marketing/2025-b2b-thought-leadership-report" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">edelman.com</a></p>
<p><a href="https://omr.com/de/reviews/contenthub/thought-leadership" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">omr.com</a></p>
<p><a href="https://suxeedo.de/leistungen/content-creation/thought-leadership/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">suxeedo.de</a></p>
<p><a href="https://www.semrush.com/blog/does-ai-content-rank-in-search-data-study/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">semrush.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-810</guid>
                        <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Employer Branding 2026: Sichtbarkeit entsteht in KI-Systemen</title>
                        <link>https://www.new-communication.de/neues/detail/employer-branding-2026-sichtbarkeit-entsteht-in-ki-systemen/</link>
                        <description>Die Candidate Journey beginnt längst nicht mehr bei Google, sondern in KI-Systemen wie ChatGPT, Gemini oder den AI Overviews. Wer dort als Arbeitgebermarke nicht auftaucht, verliert oft schon vor dem ersten Klick an Relevanz. Doch wie wird man für KI überhaupt sichtbar? Und welche Rolle spielen Inhalte, Glaubwürdigkeit und digitale Präsenz dabei? HR-Experte und strategischer Berater Christian Huep zeigt, warum Employer Branding neu gedacht werden muss und weshalb GEO (erneut) ausschlaggebend ist.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Begegnung mit einer Arbeitgebermarke findet immer häufiger nicht mehr über Google statt – sondern über KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini, Claude oder Googles AI Overviews. Wer dort nicht auftaucht, verliert Sichtbarkeit, bevor Kandidat*innen überhaupt auf der Karriereseite landen.</p>
<p>Viele Unternehmen beschäftigen sich bereits mit KI im Recruiting oder Marketing. Deutlich seltener wird allerdings gefragt, wie KI selbst die Wahrnehmung von Arbeitgebermarken verändert. Genau darin liegt jedoch ein strategischer Hebel: Die Candidate Journey beginnt zunehmend in generierten Antworten. Doch starten wir mit den Basics.</p>
<p>&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="e173a4150d362fdf389dc173a7ab8b47e">Die erste Orientierung in der Candidate Journey findet zunehmend in&nbsp;KI-Systemen statt.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e6cb9df63daa4b8ac08ade362bd03053c">Sichtbarkeit entsteht, wenn Inhalte&nbsp;konkret,&nbsp;strukturiert und&nbsp;glaubwürdig sind.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e15494d96f9e0e3ca1c44cb6d439e46fe">Employer Branding wird zur&nbsp;Ökosystem-Aufgabe: Owned Channels plus externe Signale.</li></ul><h2><strong>Einordnung von GEO vs. SEO</strong></h2>
<p>SEO und GEO verfolgen unterschiedliche Ziele. Auch wenn sich viele Maßnahmen überschneiden.&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="ef7a225caf95e0c44261755118ad92a3a">SEO (Search Engine Optimization) zielt darauf ab, in klassischen Suchmaschinen möglichst weit oben zu ranken.&nbsp;</li><li data-list-item-id="ee26d28354038dcce416745d3a9f8b5d8">GEO (Generative Engine Optimization) hingegen beschäftigt sich mit der Frage, wie Unternehmen in KI-generierten Antworten sichtbar werden – etwa als Quelle, Empfehlung oder konkrete Unternehmensnennung.</li></ul><p>Es geht also nicht allein darum, gefunden zu werden. Es geht darum, Teil der Antwort zu sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Warum Sichtbarkeit in KI-Systemen so relevant wird</h3>
<p>Unser Suchverhalten hat sich grundlegend gewandelt. Bereits jetzt enden über 60 % unserer Google-Suchen ohne Klick auf eine Website. Stattdessen begnügen wir uns mit KI-generierten Zusammenfassungen zu unseren Fragen. Woran das liegt? Uns reichen die Antworten, die uns bspw. von Googles AI Overview oder ChatGPT geliefert werden. Für Unternehmen, die auf der Suche nach Mitarbeiter*innen sind, wird es also immer relevanter, in den generierten Antworten stattzufinden, um überhaupt wahrgenommen zu werden.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wie beeinflusst KI die Arbeitgeberattraktivität?</h3>
<p>Wenn man den Recruiting-Vorgang als Prozess versteht, dann spricht man in der Regel von der „Candidate Journey“, also der Reise eines Bewerbers oder einer Bewerberin, angefangen beim ersten Kontakt bis hin zum ersten Arbeitstag und darüber hinaus. Diese Journey hat sich durch KI allerdings grundlegend geändert. Immer häufiger wird „Chatti“ nach seiner Meinung gefragt. Phrasen wie …</p><ul><li data-list-item-id="ec8aea811dc203983b4461c777c625205">Wer ist der beste Arbeitgeber in XY?</li><li data-list-item-id="e3b7638ca5f338ee23e8675a1c7f01546">Welches Unternehmen in XY bezahlt Bäcker/Softwareentwickler/etc. gut?</li><li data-list-item-id="e946656d0a0e64f2f8f421659ed52ce83">Vergleiche die Unternehmen XY als Arbeitgeber miteinander.</li><li data-list-item-id="ee8f6772766e63b63be5222e48e13e7ad">Wie ist es, in Unternehmen XY zu arbeiten?</li></ul><p>… und viele weitere Fragen stellen wir bei der Suche nach dem passenden Arbeitgeber unseren KI-Assistenten</p>
<p>Wir überspringen also die klassische Google-Suche immer häufiger und überlassen die Recherche und damit unsere Meinungsbildung der KI. Erst im nächsten Schritt vertiefen wir die Recherche – zu einem Unternehmen, das uns in Hinblick auf unsere Frage(n) empfohlen wurde. Wer bis zu diesem Punkt nicht in der KI aufgetaucht ist, wird auch im weiteren Verlauf der Candidate Journey oftmals keine Rolle spielen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Welche Inhalte sind im Personalmarketing für die KI relevant?</h2>
<p>Wer gefunden und von der KI eingeschätzt werden will, muss seinen digitalen Auftritt optimieren. Dabei helfen klare, zitierfähige Aussagen, die die relevanten Fragen der Kandidat*innen beantworten. Wenn die Frage nach einer guten Bezahlung gestellt wird, muss die entsprechende Antwort im eigenen zugänglichen digitalen Kosmos (z.&nbsp;B. der Karriereseite) beantwortet werden können, damit KI die Inhalte zitieren kann.</p>
<p>Auch die Struktur ist für KI relevant. So hilft es, mit FAQs, Listen oder auch Vergleichstabellen zu arbeiten. Diese können von ChatGPT und Co. besser ausgewertet werden und daher auch bevorzugt. Außerdem spielen technische Aspekte eine wichtige Rolle. Performt meine Seite gut? Ist die semantische Struktur logisch? Sind neben den Inhalten auch die Daten, die es auf der Website gibt, strukturiert?</p>
<p>KI begünstigt also unter anderem:</p><ul style="margin-left:8px;"><li data-list-item-id="e73981eed0cc2023ec617a8c16a231cb9">Präzise Aussagen, die häufig gestellte Fragen beantworten</li><li data-list-item-id="e1bd4493d2306d19cf616923aa85777f7">Strukturierte Inhalte, die der KI bei der Auswertung helfen</li><li data-list-item-id="e34bffef554986efcd87e2fb04287edaf">Eine semantische HTML-Struktur</li><li data-list-item-id="e6d3460af55d3088980e33e7f8573794f">Gute Ladezeiten und technische Qualität</li><li data-list-item-id="ec715ea7aaf6854c40a80feaf1be6a2d0">Strukturierte Daten (Schema.org.)</li></ul><p>Wer hier einen Deep-Dive braucht – we got you. Hier geht es zu unseren Beiträgen:&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.new-communication.de/neues/detail/citable-content/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern">KI sucht Antworten, nicht Websites: How to Citable Content – Teil I</a></p>
<p><a href="https://www.new-communication.de/neues/detail/citable-content-2/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern">KI sucht Antworten, nicht Websites: How to Citable Content – Teil II</a>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Worauf legt KI noch Wert bei der Erstellung ihrer Antworten?</h3>
<p>Neben den Inhalten spielt auch das Thema Glaubwürdigkeit eine wichtige Rolle. Jeder kann alles über sich auf den eigenen Kanälen schreiben. Doch was sagen andere und unabhängige Quellen über mich und mein Unternehmen? Wenn sich Aussagen von unabhängigen Quellen mit denen des Unternehmens decken, dann steigt die Relevanz dieser Inhalte. Dabei beziehen ChatGPT und weitere Tools ihre Informationen von verschiedenen Orten:</p><ul style="margin-left:8px;"><li data-list-item-id="e57960a85c20fee53b04a17c31f0e2b4e">Arbeitgeberbewertungen (z.&nbsp;B. von kununu)</li><li data-list-item-id="e7fa89be20d93a225311e8bd7b720f35c">Presserwähnungen (dabei reichen auch lokale Zeitungen aus&nbsp;–&nbsp;sofern diese digital zugänglich sind und ausgewertet werden können)</li><li data-list-item-id="ebb80ea75c3b625b88b782a8c6630e6b7">Zertifikate (also die Bewertung unabhängiger Prüfstellen, mit denen ein Unternehmen werben kann)</li><li data-list-item-id="e49e29f1b3a732091b70177eaa591224a">Transparenz (Themen wie Gehaltsangaben, Benefits und die Unternehmenskultur, die man offenlegt)</li></ul><h3>Sichtbarkeit auf mehreren Plattformen erhöht die Auffindbarkeit durch KI&nbsp;</h3>
<p>Oftmals wird die HR-Strategie zu isoliert gedacht und man beschränkt sich auf einzelne Aspekte wie die Karriereseite. Es hilft ungemein, Informationen auf verschiedenen Plattformen zu platzieren, denn KI greift auf das gesamte Web-Ökosystem zurück. Zu diesem Ökosystem gehören neben der Unternehmens- und Karriereseite:</p><ul style="margin-left:8px;"><li data-list-item-id="ec17dbeabff169d9d4ab3a237db211468">Jobanzeigen auf Drittplattformen (LinkedIn, Indeed, Stepstone, …)</li><li data-list-item-id="e0a41de413b547bba2ef44d21efd8d23c">Social Media (z.&nbsp;B. LinkedIn)</li><li data-list-item-id="ed6a4d15ed259f08b64e8600dac024415">PR und Content-Marketing (u.&nbsp;a. Wikipedia)</li></ul><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/_processed_/3/d/csm_fa-grafik-huepi-kreisdiagramm-01_c7e52d408b.png" alt="Donut-Diagramm zur Verteilung verschiedener Content-Arten: Corporate macht mit 51,1 Prozent den größten Anteil aus, gefolgt von Reviews, Fachpresse, User-generated Content, News und Referenzen." width="768" height="432" decoding="async" class="image image-block" loading="lazy"><h2>&nbsp;</h2>
<h2>Wie werde ich als Arbeitgeber nun sichtbar?</h2>
<p>Es gibt viele verschiedene KI-Modelle auf dem Markt. Gemini, ChatGPT, CoPilot, DeepSeek, usw. Sie alle nutzen unterschiedliche Daten als Grundlage. Daher hilft es, die Basics zu beherzigen. Diese lassen sich bereits mit vielen SEO-Optimierungen abfrühstücken. Der Wettbewerb – insbesondere um Arbeits- und Fachkräfte – schläft allerdings nicht. Wer sich abheben will, muss tiefer in die Thematik einsteigen. Sichtbarkeit wird erlangt, wenn man sich gegen Konkurrenz auf dem Markt durchsetzt. Denn die KI-Modelle zitieren die Inhalte, die am besten aufbereitet sind. Wer sich also als Top-Arbeitgeber platzieren will, tut gut daran, neben SEO auch in GEO zu investieren.&nbsp;</p>
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<h4 style="margin-left:0cm !msorm;"><strong>Quick-Check: 6 Schritte zu mehr KI-Sichtbarkeit als Arbeitgeber</strong></h4><ol><li data-list-item-id="e9c80588da9df94dd232092adc52f1ff8"><p style="margin-left:0cm !msorm;"><strong>Fragen-Set definieren:</strong> Welche Top-Fragen entscheiden bei euren Zielgruppen wirklich?</p></li><li data-list-item-id="ea592afd93797ee17864c47692a3f956c"><p style="margin-left:0cm !msorm;"><strong>Antworten konkretisieren:</strong> weg von Floskeln, hin zu überprüfbaren Aussagen.&nbsp;</p></li><li data-list-item-id="e347e049dabbeb945bc5acf977b76e7ee"><strong>Karriereseite strukturieren:</strong> H-Struktur, Listen, FAQ – „scanbar“ für Menschen und Maschinen.</li><li data-list-item-id="e6fd4e7739c5f241742cc3aad5750394d"><strong>Glaubwürdigkeit stärken:</strong> externe Signale aktiv managen (Bewertungen, PR, Zertifikate).</li><li data-list-item-id="e66b3f5c386738a302250a6a6566fe3a4"><strong>Ökosystem synchronisieren:</strong> Karriere, Jobs, Social, PR – gleiche Kernbotschaften, unterschiedliche Formate.</li><li data-list-item-id="e54b73b16ed0373b5dcede81436b6a2e3"><strong>Monitoring etablieren:</strong> Wo taucht ihr in KI-Antworten auf – und mit welchem Kontext?&nbsp;</li></ol><p>Wenn ihr wissen wollt, wie eure Arbeitgebermarke heute in KI-Antworten auftaucht – und welche Inhalte euch Sichtbarkeit kosten: <a href="https://www.new-communication.de/leistung/generative-engine-optimization/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern">Lasst uns sprechen</a>.</p>
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<h2>Häufige Fragen und Antworten zu Employer Branding mit KI</h2>
<p>Die Antworten auf die wichtigsten Fragen findet ihr hier:</p>
<h3>Was bedeutet GEO im Employer Branding?</h3>
<p>GEO steht für „Generative Engine Optimization“. Gemeint ist die Optimierung von Inhalten für KI-Systeme wie ChatGPT, Gemini oder Googles AI Overview. Ziel ist nicht nur ein gutes Google-Ranking, sondern die Sichtbarkeit in KI-generierten Antworten.</p>
<h3>Warum wird GEO für Arbeitgeber immer wichtiger?</h3>
<p>Immer mehr Menschen starten ihre Recherche direkt in KI-Systemen. Fragen wie „Wer ist ein guter Arbeitgeber in meiner Region?“ oder „Welches Unternehmen zahlt faire Gehälter?“ werden zunehmend an ChatGPT &amp; Co. gestellt. Wer dort nicht auftaucht, verliert früh Sichtbarkeit in der Candidate Journey.</p>
<h3>Welche Inhalte sind für KI-Systeme besonders relevant?</h3>
<p>KI bevorzugt Inhalte, die konkret, strukturiert und leicht auswertbar sind. Dazu gehören:</p><ul style="margin-left:32px;"><li data-list-item-id="e451aa48517e7b73a95ec3cabd981cbe7">FAQs&nbsp;</li><li data-list-item-id="e0c09f2f2cc7ef6e6052b71deae085468">Listen und Tabellen&nbsp;</li><li data-list-item-id="eabf8384e8a82ba87a1ed3d572b0380b4">klare Aussagen statt Floskeln&nbsp;</li><li data-list-item-id="e981b7d42b320a42126c5dcd12f3baae3">transparente Informationen zu Gehalt, Benefits und Kultur&nbsp;</li><li data-list-item-id="e2678e10b099d6ea8709814fd72282edb">semantisch sauber strukturierte Webseiten</li></ul><h3>Reicht eine gute Karriereseite aus?</h3>
<p>Nein. KI-Systeme greifen auf ein gesamtes digitales Ökosystem zurück. Neben der Karriereseite spielen auch Jobplattformen, Social Media, Presseberichte, Arbeitgeberbewertungen und weitere externe Quellen eine wichtige Rolle.</p>
<h3>Welche Rolle spielen Arbeitgeberbewertungen für GEO?</h3>
<p>Bewertungen auf Plattformen wie kununu oder Glassdoor wirken als externe Glaubwürdigkeitssignale. Stimmen Aussagen auf der Unternehmenswebsite mit externen Bewertungen überein, erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass KI-Inhalte als relevant und vertrauenswürdig einstuft.</p>
<h3>Wie kann ich prüfen, ob mein Unternehmen in KI-Antworten sichtbar ist?</h3>
<p>Unternehmen können gezielt typische Fragen ihrer Zielgruppen in Tools wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity testen. Entscheidend ist:</p><ul style="margin-left:40px;"><li data-list-item-id="eef8fa7481a684f466229fa41886de7c3">Wird das Unternehmen genannt?&nbsp;</li><li data-list-item-id="e8cc72a84392d65c33c03255ef4b8ef0c">In welchem Kontext?&nbsp;</li><li data-list-item-id="e54ece55d62978b869183f272703eab99">Mit welchen Wettbewerbern?&nbsp;</li><li data-list-item-id="e4f60705abd2f5b8cde9c21b7ea17d998">Welche Quellen werden herangezogen?</li></ul><h3>Welche technischen Faktoren beeinflussen die KI-Sichtbarkeit?</h3>
<p>Wichtige technische Grundlagen sind:</p><ul style="margin-left:32px;"><li data-list-item-id="ee6ccf199c1724164c7a690ece1dcc816">schnelle Ladezeiten&nbsp;</li><li data-list-item-id="e750ddb924ae4a52eb1f67394ce4d3e25">mobile Optimierung&nbsp;</li><li data-list-item-id="e9944b1c05357023be37323ca57e454c4">semantische HTML-Struktur&nbsp;</li><li data-list-item-id="e2c6704103a7b3857d7ca440ec61b52e0">strukturierte Daten (z. B. Schema.org)&nbsp;</li><li data-list-item-id="eea83db86c80ae4ead70e98d26a8c9d7e">gut lesbare Inhaltsstrukturen</li></ul><h3>Welche Fragen stellen Bewerber*innen heute an KI-Systeme?</h3>
<p>Typische Fragen sind zum Beispiel:</p><ul style="margin-left:32px;"><li data-list-item-id="ec2574c5629c4cda66f3d4444afd077ea">„Welcher Arbeitgeber in Kiel bezahlt gut?“&nbsp;</li><li data-list-item-id="e210f3efb2cef4320d34e9b1972f478c7">„Wie ist die Unternehmenskultur bei Unternehmen XY?“&nbsp;</li><li data-list-item-id="e633f515890489865a527cee0b438c375">„Welche Unternehmen bieten Remote Work?“&nbsp;</li><li data-list-item-id="e5ca576d8392568629fcf49d9ba14c1df">„Welche Arbeitgeber sind familienfreundlich?“&nbsp;</li><li data-list-item-id="e26031664b2e6d13af00fedff6931a42f">„Vergleiche Unternehmen A und B als Arbeitgeber.“</li></ul><p>Das ist allerdings nur eine kleine Auswahl und lässt sich nicht 1-zu1 auf jedes Unternehmen übertragen.&nbsp;Eine individuelle Herangehensweise zahlt sich aus.</p>
<h3>Wie lange dauert es, bis GEO-Maßnahmen Wirkung zeigen?</h3>
<p>Das hängt von Wettbewerb, Content-Qualität und digitaler Präsenz ab. Erste Effekte können bereits nach wenigen Wochen sichtbar werden. GEO ist jedoch keine einmalige Maßnahme, sondern ein kontinuierlicher Prozess.</p>
<h3>Ist GEO nur für große Unternehmen relevant?</h3>
<p>Nein. Gerade kleinere und mittelständische Unternehmen können profitieren, wenn sie spezifische Fragen ihrer Zielgruppen besser beantworten als große Wettbewerber. Relevanz und Klarheit schlagen oft reine Bekanntheit.</p>
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<h2>Quellen</h2>
<p><a href="https://insightland.org/blog/ai-search-traffic-killer-or-the-biggest-opportunity-yet/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">insightland.org</a></p>
<p><a href="https://www.stepstone.de/e-recruiting/hr-wissen/recruiting/stepstone-studie-2025-ki-und-jobsuche/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">stepstone.de</a></p>
<p><a href="https://employerbranding.news/geo-for-employer-branding-why-the-next-battle-for-talent-is-fought-in-ai-outputs/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">employerbranding.news</a></p>
<p><a href="https://www.kom.de/analyse/corporate-seiten-sind-wichtige-ki-quellen/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">kom.de</a></p>
<p><a href="https://www.seo-kueche.de/blog/gefunden-in-ki-antworten-inhalte-die-komplexe-fragen-beantworten/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">seo-kueche.de</a></p>
<p><a href="https://www.visuellverstehen.de/insights/ki-suche-wie-ihr-unternehmen-in-den-antworten-von-chatgpt-gemini-co-sichtbar-wird" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">visuellverstehen.de</a></p>
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                                <category>Employer Branding</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.new-communication.de/fileadmin/_processed_/b/b/csm_fa_bild_christian_v01_a711eadd00.png" length="2704045" type="image/png"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-809</guid>
                        <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 18:02:00 +0200</pubDate>
                        <title>Kontrolliert kommentiert: The Power of Community Management</title>
                        <link>https://www.new-communication.de/neues/detail/the-power-of-community-management/</link>
                        <description>Likes, Reichweite und regelmäßige Posts. Schön und gut. Doch Beiträge allein reichen längst nicht mehr aus, um auf Social Media erfolgreich zu sein. Entscheidend ist genauso, was nach der Veröffentlichung passiert: der Dialog mit der Community. Aber wie wird aus einer passiven Audience eine engagierte Gemeinschaft? Beraterin und Social-Media-Profi Mareike Schmidt zeigt euch, warum strategisches Community-Management zum Erfolgsfaktor wird – und wie Unternehmen es professionell aufbauen und skalieren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Regelmäßiges Posten reicht mittlerweile nicht mehr aus, um auf Social Media erfolgreich zu sein. Denn während soziale Netzwerke früher noch als reine Publishing-Kanäle fungierten, können sie heute eher als interaktives Ökosystem betrachtet werden. Nutzer*innen erwarten nicht mehr nur Inhalte, sondern echte Interaktionen, schnelle Reaktionen und Kommunikation mit Unternehmen und Marken. Das Zauberwort: Community Management. Wie ihr euer Community Management richtig plant und effektiv umsetzt und welchen Beitrag KI leistet, erzählt euch Mareike Schmidt in ihrem Artikel.</p>
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<h2>Was ist mit Community Management auf Social Media gemeint?</h2>
<p>Unter Community Management auf Social Media versteht man den systematischen Aufbau einer Community, die Pflege und Betreuung sowie das bewusste Interagieren und Reagieren. Der Hauptfokus liegt entsprechend auf der Beziehung zwischen einer Marke und den Nutzer*innen sowie zwischen den Nutzer*innen selbst.&nbsp;</p>
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<h3>Von einer Audience zu einer Community</h3>
<p>Zum Verständnis von Community Management ist es wichtig, vorab zwei immer wiederkehrende Begrifflichkeiten zu klären: Audience vs. Community.</p>
<p>Die Audience beschreibt die Gruppe von Menschen, die eure Inhalte überwiegend passiv konsumiert. Wichtige Kennzahlen sind hierbei die Reichweite und Sichtbarkeit, die durch den Konsum resultieren. Die Kommunikation der Audience verläuft entsprechend eher einseitig, also von der Marke hin zu den Nutzer*innen.</p>
<p>Eine Community hingegen lebt den aktiven Austausch und die Interaktion. Seien es Teilungen, Kommentare oder Verlinkungen. Die Community tritt nicht nur mit der Marke, sondern auch untereinander in Kontakt. Es entstehen Beziehungen miteinander und mit der Marke, Vertrauen wird aufgebaut und es bildet sich ein Zugehörigkeitsgefühl.</p>
<p>Mit strategischem Community Management wird entsprechend das Ziel verfolgt, sowohl die eher passive Audience in eine aktive Community zu verwandeln als auch die interagierenden Nutzer*innen mit bewusstem Mitmischen zu pflegen und zu betreuen.&nbsp;</p>
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<h3>Maßnahmen im Community Management</h3>
<p>Um den Austausch zwischen Marke und Community zu fördern und Community Management vollumfänglich professionell zu betreiben, bedarf es verschiedene Maßnahmen, die seitens der Unternehmen betrieben werden sollten.</p>
<p>Zu den Hauptaufgaben gehören das zeitnahe Reagieren auf Kommentare und das Beantworten von Nachrichten. Stillschweigen zeugt in den meisten Fälle von Unerreichbarkeit und Desinteresse, was beim Aufbau von Vertrauen und Bindung wenig förderlich ist. Stattdessen ist es wichtig, erreichbar zu sein und das Engagement der Community wertzuschätzen und aktiv am Leben zu halten.&nbsp;</p>
<p>Außerdem ist es wichtig, Diskussionen zu moderieren und in den Dialog einzusteigen, um einen respektvollen und konstruktiven Austausch innerhalb der Community zu fördern. Durch das bewusste Mitmischen in der Kommentarspalte lassen sich Gespräche aktiv mitgestalten und mögliche Diskussionen lenken. Zusätzlich erzeugt die Präsenz Nähe und Wertschätzung fördert auch hier den Interaktionsfluss.</p>
<p>Zuletzt gehört auch der professionelle Umgang mit Kritik und Beschwerden zu den Haupttätigkeiten im Community Managements. Er beeinflusst maßgeblich die öffentliche Wahrnehmung einer Marke und kann im besten Fall mögliche Eskalationen regulieren.&nbsp;</p>
<p>Zusammengefasst besteht professionelles Community Management aus folgenden Aufgaben:</p>
<p>&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="e12507c5fe6e6985c204a3f7bde350fe3">Aktiver Austausch mit der Community</li><li data-list-item-id="e902fda1bf42c89d7943829796d8db0e2">Beantwortung von Kommentaren und Nachrichten</li><li data-list-item-id="e8aedb782343d9969931b63406e640a54">Moderation von Diskussionen</li><li data-list-item-id="e8fb338159d853c6b93c762460499f239">Umgang mit Kritik und Beschwerden</li><li data-list-item-id="ee5bb9cf265a445bbd359cca1bfe14bf5">Förderung von Interaktion und Engagement</li></ul><h2>Reden ist Silber, Schweigen ist Gold? Der ideale Umgang mit Hasskommentaren</h2>
<p>Je mehr die Interaktion gefördert wird, desto höher wächst die Wahrscheinlichkeit von auftretenden Hasskommentaren. Besonders auf Social Media, einem Kanal der schnellen Meinungsäußerung, sind derartige Beiträge des Öfteren gesehen. Aber wie sollte man mit solchen Kommentaren am besten umgehen?</p>
<p>Auf diese Frage gibt es leider keine pauschale Antwort. Vielmehr kommt es auf die Differenzierung an: Konstruktive Kritik sollte ernst genommen und professionell beantwortet werden, während reine Provokationen oder beleidigende Inhalte oft bewusst nicht weiter befeuert werden sollten.&nbsp;</p>
<p>Entscheidend ist eine klare Moderationsstrategie, die zwischen Feedback und Hate Speech unterscheidet und entsprechend handelt: Feedback und sachliche Kritik bedarf Reaktion und Stellungnahmen, während Hasskommentare und unwahre Inhalte gemeldet werden können.</p>
<p>Ziel ist es, die Community zu schützen, eine respektvolle Diskussionskultur zu fördern und gleichzeitig die Marke zu schützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Die 5 Säulen einer professionellen Moderationsstrategie</h3>
<p><br>Gut geplant ist halb gewonnen. Aus diesem Grund sollte jedem professionellen Community Management zunächst eine durchdachte Moderationsstrategie zugrunde liegen. Sie basiert auf mehreren wichtigen Säulen, die zusammen eine konsistente, schnelle und authentische Kommunikation der Marke ergeben, auch wenn unterschiedliche Personen an der Umsetzung beteiligt sind.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><ol><li data-list-item-id="e64f5b23a1910fc39bcd23c0b8f739fc5"><strong>Antwortleitfäden und Tone of Voice:</strong> Einheitliche Kommunikationsrichtlinien sorgen dafür, dass alle Antworten zur Marke passen und eine konsistente Sprache gewährleistet ist. Das stärkt Vertrauen und Wiedererkennbarkeit.&nbsp;</li><li data-list-item-id="ef90fb7563efa03fc4dcc7f612e8a2f23"><strong>FAQ und standardisierte Antworten:&nbsp;</strong>Ein internes FAQ-System mit konsistenten, abgestimmten Antworten auf wiederkehrende Fragen sorgt für schnelle und vor allem gleichbleibende Antworten und Aussagen.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e04dbfc41eee484e37dbd55ae67f62930"><strong>Reaktionsgeschwindigkeit:</strong> Durch automatisierte Benachrichtigungen wird sichergestellt, dass Anfragen wahrgenommen und zeitnah bearbeitet, sodass sich die Nutzer*innen abgeholt und gesehen fühlen. <strong>Wichtig: &nbsp;</strong>eine automatisierte Antwort reicht nicht aus. Kommunizierte Reaktionszeiten sollten eingehalten werden, ansonsten verliert die Funktion an Bedeutung.</li><li data-list-item-id="e25a2cb9c020e7afee0bed45b2428eb3d"><strong>Persönlichkeit zeigen:</strong> Nutzer*innen erwarten individuelle, authentische Antworten auf Augenhöhe statt generischer Textbausteine. Beantwortet Fragen und Kommentare bewusst und geht auf die Inhalte ein. Die Platzierung des Autoren-Namen, beispielsweise „Liebe Grüße, deine Mareike von New Communication“, schafft zusätzliche Nähe und zeigt, dass hinter der Marke auch echte Menschen sitzen, die sich Zeit nehmen.</li><li data-list-item-id="e79d444e052a19807a0437c37d3a90118"><strong>Proaktive Interaktion:</strong> Erfolgreiches Community Management beschränkt sich nicht auf Reaktionen, sondern initiiert aktiv Gespräche und fördert den Austausch innerhalb der Community – natürlich hauptsächlich dort, wo es thematisch Sinn ergibt und ihr mit eurer Marke einen Beitrag leisten könnt.</li></ol><h3>Community Management im Zeitalter von KI</h3>
<p>Selbstverständlich ist KI auch im Bereich Community Management ein moderner Helfer, der neue Möglichkeiten in der täglichen Interaktion mit Nutzer*innen ermöglicht. KI-Systeme können dabei helfen, große Mengen an Kommentaren und Nachrichten effizient zu strukturieren, Antworten vorzuschlagen oder wiederkehrende Anfragen automatisiert zu bearbeiten. Besonders hinsichtlich der Geschwindigkeit und Skalierbarkeit der Kommunikation ist dieses eine große Hilfe.&nbsp;</p>
<p>So könnt ihr euer Community Management mit KI effizient unterstützen:</p><ul><li data-list-item-id="e9ce665f4997561ad448321322f0a42e5">KI-gestützte Automatisierung von Standardanfragen und wiederkehrenden Antworten</li><li data-list-item-id="eb86ac939481bb365038552fc353ad177">Unterstützung bei Moderation durch Filterung von Spam, Hate Speech und irrelevanten Inhalten</li><li data-list-item-id="e5dc544af8123712013e5b4fbae677ee3">Analyse von Stimmungen zur besseren Einschätzung der Community</li><li data-list-item-id="e002fb0caa7b42c2cf3edddeba09f2481">Effizienzsteigerung durch Priorisierung und Strukturierung großer Kommunikationsmengen</li></ul><p>Doch eine Herausforderung bleibt: trotz Automatisierung eine authentische und menschliche Markenstimme zu bewahren. Mit Einsatz von KI wird Community Management zu einem Zusammenspiel aus Mensch und Maschine, das fortlaufend hinterfragt werden sollte. Während KI-Prozesse optimieren und entlasten, bleibt der Mensch für Empathie, Kontext und sensible Kommunikation unverzichtbar.</p>
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<h2>Fazit: Vom Reagieren zum Gestalten</h2>
<p>Community Management ist kein lästiges Neben-To-do mehr, sondern ein zentraler Bestandteil erfolgreicher Social-Media-Strategien. Der direkte Austausch mit Nutzer*innen entscheidet heute vielmehr, denn je über Vertrauen, Markenwahrnehmung und langfristige Bindung. Unternehmen, die Community Management strategisch denken, schaffen nicht nur Reichweite, sondern echte Beziehungen.</p>
<p>Gleichzeitig zeigt sich aber, dass sich Community Management nicht ohne eine durchdachte Moderationsstrategie und konsistente Kommunikation umsetzen lässt. Mit dem Einsatz von KI entstehen zwar neue Möglichkeiten, doch der menschliche Faktor bleibt weiterhin unabdingbar. Die Zukunft liegt daher in der intelligenten Verbindung aus KI und authentischem Community-Aufbau.</p>
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<h2>Häufige Fragen und Antworten zum Community Management</h2>
<p>Die Antworten auf die wichtigsten Fragen findet ihr hier:</p>
<h3>Was ist Community Management auf Social Media?</h3>
<p>Community Management ist der systematische Aufbau, die Pflege und Betreuung einer Community – inklusive bewusstem Interagieren und Reagieren. Im Fokus stehen die Beziehungen zwischen Marke und Nutzer*innen sowie unter Nutzer*innen.</p>
<h3>Was ist der Unterschied zwischen Audience und Community?</h3>
<p>Eine Audience konsumiert Inhalte überwiegend passiv (Reichweite/Sichtbarkeit als zentrale Kennzahlen). Eine Community lebt aktiven Austausch (Kommentare, Teilungen, Verlinkungen) – Nutzer*innen interagieren mit der Marke und untereinander, wodurch Vertrauen und Zugehörigkeit entstehen.</p>
<h3>Warum reichen regelmäßige Posts heute nicht mehr aus?</h3>
<p>Weil Social Media nicht mehr nur Publishing-Kanal ist, sondern ein interaktives Ökosystem. Nutzer*innen erwarten Dialog, schnelle Reaktionen und Kommunikation auf Augenhöhe. Der Erfolg hängt stark davon ab, was nach dem Post passiert.</p>
<h3>Welche Aufgaben gehören zu professionellem Community Management?</h3>
<p>Typische Kernaufgaben sind:</p><ul><li data-list-item-id="edea6176915eb1d98a379a1745a689ab9">Kommentare und Nachrichten zeitnah beantworten</li><li data-list-item-id="e3276799d79f00030a5bed3cca9cd4c98">Diskussionen moderieren und konstruktiven Austausch fördern</li><li data-list-item-id="ea2e5e1e93221d980c88206516ff66998">Aktiv in den Dialog einsteigen (nicht nur reagieren)</li><li data-list-item-id="e79bb824a13abbe16cade33b7dfdfc760">Kritik und Beschwerden professionell bearbeiten</li><li data-list-item-id="edb23f9cab437767019326d7272793692">Interaktion und Engagement gezielt fördern</li></ul><h3>Wie gehe ich mit Kritik und Hasskommentaren um?</h3>
<p>Entscheidend ist die Differenzierung:</p><ul><li data-list-item-id="e2d7f7b107bebec118e148449d0499766">Konstruktive Kritik: ernst nehmen, sachlich und professionell antworten.</li><li data-list-item-id="e0f5ed758d6ddebd3bebe3dddfac2920f">Provokationen/Beleidigungen/Hate Speech: nicht unnötig befeuern; je nach Fall moderieren, ausblenden/löschen (nach Regeln) und/oder melden.<br>Ziel ist, die Community zu schützen, eine respektvolle Diskussionskultur zu sichern und gleichzeitig die Marke zu schützen.</li></ul><h3>Wie hilft KI im Community Management – und was bleibt menschlich?</h3>
<p>KI kann unterstützen bei:</p><ul><li data-list-item-id="eed03e1a72e9db8671df16076999a2757">Automatisierung von Standardanfragen und wiederkehrenden Antworten</li><li data-list-item-id="e92396d80616bacca6ab724b5ec236fcd">Filterung von Spam, Hate Speech und irrelevanten Inhalten</li><li data-list-item-id="e48073d6abc0a074ce79434209eafcebf">Priorisierung/Strukturierung großer Mengen an Kommentaren/Nachrichten</li><li data-list-item-id="e94a9e1cd38ea7e2adbf8449096139f0a">Stimmungs- und Trendanalysen (Sentiment)</li></ul><p>Grenze: Eine authentische Markenstimme braucht Empathie, Kontextverständnis und sensible Kommunikation. In der Praxis ist KI am stärksten als Assistenz, während Menschen bei Ton, Einordnung und Beziehung unverzichtbar bleiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Quellen</h2>
<p><strong>Publikationen:</strong></p>
<p>BVMC (2023): Social Media und Community Management BVCM-Studie 2023</p>
<p><strong>Online:</strong></p>
<p><a href="https://allsocial.de/content/community-management-und-zielgruppen-analyse-die-besten-insights-aus-blog-und-podcast" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">allsocial.de</a></p>
<p><a href="https://omr.com/de/reviews/contenthub/best-practice-community-management-tipps" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">omr.com</a></p>
<p><a href="https://blog.hubspot.de/marketing/community-management" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">blog.hubspot.de</a></p>
<p><a href="https://www.thomashutter.com/social-media-community-management-ein-zentrales-asset-im-social-media-marketing/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">thomashutter.com</a></p>
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<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Content-Marketing</category>
                            
                                <category>Marketing</category>
                            
                                <category>Online</category>
                            
                                <category>Reputation Management</category>
                            
                                <category>Social Media</category>
                            
                                <category>Strategie</category>
                            
                                <category>Text</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/community_management/nc_fa_communitymanagement_hero.jpg" length="1150571" type="image/jpeg"/>
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-808</guid>
                        <pubDate>Wed, 20 May 2026 11:50:00 +0200</pubDate>
                        <title>Warum Reddit darüber entscheidet, ob eure Marke in KI-Antworten vorkommt</title>
                        <link>https://www.new-communication.de/neues/detail/warum-reddit-darueber-entscheidet-ob-deine-marke-in-ki-antworten-vorkommt/</link>
                        <description>Die klassische Google-Suche verliert an Bedeutung, KI antwortet direkt auf Fragen. Doch wie wird eure Marke dort sichtbar? Reddit spielt dabei eine überraschend große Rolle. Warum genau und was ihr jetzt beachten müsst, damit KI euch überhaupt erwähnt, verrät euch Lisa Vicari in ihrem Artikel.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Reddit ist nach einer Analyse der Marketing-Suite <i>Semrush&nbsp;</i>mit ca. 12% einer der Top URLs, aus der die Sprachmodelle (LLMs) ihre Antworten generieren. Warum ist das so? Das Internet wird zunehmend von KI-Inhalten überflutet. Laut eines YouGov Reports vertrauen derzeit 37 % der Deutschen der generativen Suche nicht. Daher sucht sich die KI ganz gezielt Inhalte, die von echten Menschen stammen und als glaubwürdig gelten. Und jetzt kommt die als bisher geltende Nerd-Plattform Reddit ins Spiel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Aber was ist Reddit eigentlich?</strong></h3>
<p>Auf dieser Plattform posten Nutzer*innen Texte, Links, Bilder und Videos und tauschen sich in sogenannten Subreddits über spezielle Themen aus. Durch Up- und Downvotes rutschen relevante Beiträge nach oben, während unwichtige untergehen. Mitglieder*innen sammeln auf diese Weise Punkte und stärken ihr „Karma“, das ist der Ruf eines Users. Zudem ist die Zahl der täglichen Nutzer*innen innerhalb von fünf Jahren weltweit auf inzwischen über 110 Millionen gestiegen und hat sich damit mehr als verdoppelt, ein Wachstumstempo, mit dem derzeit kein anderer Social-Media-Kanal mithalten kann. In Deutschland wird die Zahl der monatlich aktiven Reddit-Nutzer*innen auf etwa 16 Millionen geschätzt, dabei besteht die Mehrheit aus Männern im Alter zwischen 18 und 34 Jahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Welche Eigenschaften bevorzugt die KI von Reddit noch?</h3><ul><li data-list-item-id="e90fc8c1fbeff4b2ee9c75f64cad2939a">LLMs-Sprachmodelle können viele der Diskussionen lesen und verarbeiten, anders als Netzwerke wie Facebook und Instagram.</li><li data-list-item-id="e746abc1f1cdf5ebade6e7a3997243298">Viele Beiträge sind in einem lockeren, alltagsnahen Ton geschrieben und klingen oft so, wie Menschen auch im echten Leben sprechen. Genau das hilft KI-Systemen dabei, realistische Unterhaltungen zu lernen.</li><li data-list-item-id="ed6162988c8d34d8d899e416eefa76a46">Durch Up- und Downvotes wird sichtbar, welche Antworten für viele Menschen wirklich hilfreich sind. Wer nützliche Links oder gute Beiträge teilt, wird von der Community belohnt.</li><li data-list-item-id="e65d8b4ac9e80687cfeee66cd2cb44f74">Die Frage/Antwort-Logik der KI-Suche findet sich in den Subreddits wieder. Eine Frage trifft auf viele Antworten und die Community entscheidet, welche davon hilfreich sind.</li></ul><h3>Inwieweit ist Reddit nun für euer Unternehmen relevant und was müsst ihr beachten?&nbsp;</h3>
<p>Bevor du dich entscheidest mit eurem Unternehmen, auf Reddit aktiv zu werden, solltet ihr genau überlegen, zu welchen Themen ihr wirklich etwas beitragen könnt. Denn eines ist klar: Reddit funktioniert nicht wie andere klassische Vertriebskanäle. Stattdessen sind zunächst drei zentrale Fragen entscheidend:</p><ol><li data-list-item-id="eca668aaf9507a9ceca5f642b6900bf1d">Gibt es schon Subreddits, die über eure Fachthemen diskutieren? Dabei entscheidend ist nicht die Anzahl der Mitglieder*innen, sondern die Aktivität innerhalb des „Subs“. Bestehen diese nur aus Memes oder diskutieren die Nutzer*innen wirklich über ein Thema? Es kann auch sinnvoll sein, KI-Chatbots zu nutzen: Wird Reddit bei den Prompts, für die ihr sichtbar sein möchtet, tatsächlich als Quelle herangezogen?</li><li data-list-item-id="e6e222e6dd4948fc564d01c162eaea113">Passt euer Unternehmen zu Reddit? Und es sei gesagt, dass die Plattform längst nicht mehr nur für IT-Nerds o.ä. fungiert. Egal ob Finanzen, Rezepte, Reisen oder Fragen rund um die Gesundheit: Auf Reddit findet sich für fast jedes Thema eine eigene Community.&nbsp;</li><li data-list-item-id="edc803dd8e139123dd8c1608c7d45875e">Könnt ihr der Reddit-Community einen Mehrwert liefern? Nutzer*innen, die die Plattform als reines Marketing-Tool betrachten, fliegen meist sehr schnell auf und werden von der Community „gedownvotet“.</li></ol><p>Könnt ihr alle Fragen mit „ja“ beantworten und möchtet mit eurer Marke aktive/r Nutzer*innen von Reddit werden, dann sind diese Schritte sinnvoll:</p>
<p><strong>Schritt 1:</strong>&nbsp;</p>
<p>Identifiziert interne, glaubwürdige Stimmen in eurem Unternehmen. Statt nur ein offizielles Unternehmensprofil auf Reddit anzulegen, ist es oft sinnvoll, einzelne Mitarbeiter*innen als Expert*innen auftreten zu lassen. Das wirkt authentischer und schafft mehr Vertrauen.</p>
<p><strong>Schritt 2:&nbsp;</strong></p>
<p>Der Großteil eurer Aktivität besteht zunächst daraus, die Community erst einmal zu beobachten und nur dann eigene Inhalte einzubringen, wenn diese in den Kontext passen.</p>
<p><strong>Schritt 3:</strong>&nbsp;</p>
<p>Besonders gut funktionieren Formate, die euch als Marke nahbar machen und Transparenz schaffen. Dafür eignen sich zum Beispiel „Ask Me Anything“-Sessions, Feedback-Runden oder Community-Fragen. Dabei solltet ihr euch authentisch präsentieren und auch unbequeme Einblicke geben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Fazit</strong></h3>
<p>Abschließend lässt sich festhalten, dass Reddit für eure Sichtbarkeit in KI-Suchmaschinen wichtig sein kann. Allerdings ist Reddit kein klassischer Marketingkanal, sondern ein offenes Diskussionsforum.</p>
<p>Sprich alles, was ihr im Namen eures Unternehmens sagt, wird von der KI gefiltert - sowohl positive Stimmen als auch Kritik. Daher solltet ihr Beiträge nur dann platzieren, wenn sie authentisch sind und einen Mehrwert bieten. Mein Tipp: Zuhören statt laut werden. Beobachtet erst einmal, was über eure Marke gesagt wird, und tastet euch dann Schritt für Schritt voran.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Häufige Fragen und Antworten zur Reddit-Relevanz in KI-Antworten</h2>
<p>Die Antworten auf die wichtigsten Fragen findet ihr hier:</p>
<h3>Warum ist Reddit für die Sichtbarkeit in KI-Antworten relevant?</h3>
<p>Reddit ist für die KI-Suche relevant, weil viele Large Language Models öffentliche Diskussionen aus Subreddits auswerten können. Besonders relevant für Generative Engine Optimization ist dabei, dass Reddit echte Nutzer*innenfragen, Erfahrungsberichte, Bewertungen und Community-Antworten in natürlicher Sprache bündelt. Diese Inhalte passen gut zur Frage-Antwort-Logik von ChatGPT, Gemini, Claude oder Perplexity. Wichtig ist dabei nicht nur die Erwähnung einer Marke, sondern der Kontext: Wird eine Marke hilfreich, kritisch oder glaubwürdig diskutiert, kann das beeinflussen, ob sie in KI-Antworten vorkommt.</p>
<h3>Was ist der Unterschied zwischen Reddit Marketing und klassischem Social-Media-Marketing?</h3>
<p>Der Unterschied zwischen Reddit Marketing und klassischem Social-Media-Marketing liegt vor allem in der Rolle der Community. Reddit funktioniert nicht primär über Reichweite, Kampagnenlogik oder werbliche Markenbotschaften, sondern über glaubwürdige Beiträge in thematisch passenden Subreddits. Während Instagram oder LinkedIn stärker auf Content-Inszenierung ausgerichtet sind, bewertet Reddit Inhalte durch Upvotes, Downvotes und Kommentare. In der Praxis werden Unternehmen schnell kritisch gesehen, wenn sie Reddit nur als Vertriebskanal nutzen. Erfolgreich ist Reddit für Unternehmen vor allem dann, wenn Expertise, Transparenz und echter Mehrwert im Vordergrund stehen.</p>
<h3>Welche Vorteile und Risiken hat Reddit für Unternehmen im Kontext von GEO?</h3>
<p>Reddit kann Unternehmen helfen, in KI-Antworten sichtbarer zu werden, weil LLMs dort alltagsnahe Diskussionen, konkrete Produkterfahrungen und authentische Einschätzungen finden. Besonders relevant für GEO ist, dass solche Inhalte von KI-Systemen als glaubwürdige Signale genutzt werden können. Gleichzeitig ist Reddit kein kontrollierbarer Markenkanal. Kritik, negative Erfahrungen oder unpassende Eigenwerbung können ebenfalls sichtbar werden und langfristig in KI-Kontexte einfließen. Wichtig ist dabei, Reddit nicht als reines Reputationsinstrument zu verstehen, sondern als offenen Diskussionsraum, in dem Vertrauen erst aufgebaut werden muss.</p>
<h3>Welche typischen Fehler sollten Unternehmen auf Reddit vermeiden?</h3>
<p>Typischerweise scheitern Unternehmen auf Reddit, wenn sie zu früh werbliche Inhalte posten, unpassende Subreddits auswählen oder Community-Regeln ignorieren. Besonders problematisch ist es, wenn offizielle Accounts nur Links teilen, Produkte bewerben oder Diskussionen künstlich steuern wollen. Reddit-Nutzer*innen erkennen solche Muster meist schnell und reagieren mit Downvotes oder kritischen Kommentaren. Wichtig ist dabei, zuerst zuzuhören, relevante Themen zu analysieren und interne Expert*innen einzubinden. Nur Beiträge, die eine echte Frage beantworten oder praktische Erfahrung liefern, haben eine realistische Chance, akzeptiert und weiterverbreitet zu werden.</p>
<h3>Wie sollten Unternehmen praktisch starten, wenn sie Reddit für KI-Suche nutzen möchten?</h3>
<p>In der Praxis sollten Unternehmen zuerst prüfen, ob es aktive Subreddits zu ihren Fachthemen, Produkten oder Zielgruppenfragen gibt. Entscheidend ist nicht die reine Mitgliederzahl, sondern die Qualität und Aktivität der Diskussionen. Anschließend sollten sie beobachten, welche Fragen häufig gestellt werden, welche Antworten Upvotes erhalten und ob Reddit bei relevanten KI-Prompts bereits als Quelle auftaucht. Der Aufwand liegt weniger in der Content-Produktion als im Community-Verständnis. Sinnvoll sind glaubwürdige Expert*innenprofile, hilfreiche Kommentare, Ask-Me-Anything-Formate und transparente Antworten statt klassischer Werbebeiträge.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Quellen</h2>
<p><a href="https://www.wuv.de/Themen/KI-Tech/Reddit-von-der-Nerd-Nische-zum-KI-Pflichtprogramm" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">wuv.de</a></p>
<p><a href="https://disruptive-muenchen.de/blog/reddit-von-der-nerd-nische-zum-ki-pflichtprogramm/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">disruptive-muenchen.de</a></p>
<p><a href="https://yougov.com/de-de/artikel/52178-ki-ist-teil-der-medienbranche-doch-wie-finden-verbraucher-das" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">yougov.com</a></p>
<p><a href="https://yougov.com/de-de/artikel/52162-deutsche-bewerten-rolle-von-ki-in-den-kommenden-10-jahren-uberdurchschnittlich-oft-negativ" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">yougov.com</a></p>
<p><a href="https://www.ad-hoc-news.de/boerse/news/ueberblick/reddit-app-warum-die-community-plattform-2026-fuer-ai-suche-und-marketing/69226487" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">ad-hoc-news.de</a></p>
<p><a href="https://t3n.de/news/ki-quellen-analyse-google-reddit-1703438/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">t3n.de</a></p>
<p><a href="https://meedia.de/news/beitrag/21315-so-koennen-marken-reddit-fuer-die-ki-sichtbarkeit-nutzen.html" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">meedia.de</a></p>
<p><a href="https://www.doofinder.com/de/blog/reddit-nutzerzahlen" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">doofinder.com</a></p>
<p><a href="https://blog.hubspot.de/marketing/reddit-als-marketingkanal" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">blog.hubspot.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Content-Marketing</category>
                            
                                <category>Marketing</category>
                            
                                <category>Online</category>
                            
                                <category>Strategie</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-807</guid>
                        <pubDate>Wed, 06 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Mehr als Teambuilding: Wie interne Events zum HR-Strategietool werden</title>
                        <link>https://www.new-communication.de/neues/detail/mehr-als-teambuilding-wie-interne-events-zum-hr-strategietool-werden/</link>
                        <description>Sommerfest, Kick-off, Townhall – viele interne Events laufen nach Routine. Gleichzeitig steigen Fluktuation und Wechselbereitschaft. Was oft übersehen wird: Richtig eingesetzt, werden interne Events zum stärksten Hebel für Mitarbeiter*innenbindung und Kultur. Warum sie über Erfolg oder Kündigung entscheiden können – und wie sie strategisch eingesetzt werden können, weiß unsere Event- und Promo-Expertin Anna Eicke.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Warum HR ohne echte Erlebnisse nicht mehr funktioniert</strong></h2>
<p>Mitarbeiter*innen kündigen selten wegen fehlender Benefits. Sie gehen, wenn ihnen die emotionale Bindung fehlt. Genau hier liegt eine der größten Schwächen vieler Organisationen. Kultur wird kommuniziert. Aber eben nicht gelebt.</p>
<p>Das ist nicht nur ein kulturelles Problem, sondern ein wirtschaftliches. Die Zahlen zeigen wir groß die Lücke ist.</p>
<p>Laut Gallup fühlen sich in Deutschland nur rund 14 % der Beschäftigten stark an ihr Unternehmen gebunden. Gleichzeitig entstehen durch geringe Motivation und innere Kündigung jedes Jahr enorme Produktivitätsverluste.&nbsp;</p>
<p>Und auch Fluktuation ist teuer: Der Ersatz einer Fachkraft kostet, je nach Position, schnell zwischen 50 % und 150 % des Jahresgehalts. Neben Recruitingkosten entstehen vor allem Produktivitätsverluste und Know-how-Abfluss.</p>
<p>Die Konsequenz: Unternehmen können es sich nicht leisten, Kultur nur zu definieren. Verhalten verändert sich nicht durch Präsentationen, sondern durch Erfahrungen. Und genau hier kommen interne Events ins Spiel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Zwischen Anspruch und Realität</h3>
<p>Du kannst Werte aufschreiben. Du kannst sie präsentieren. Aber erst im echten Erleben werden sie glaubwürdig. Events schaffen, was Mails nicht können.&nbsp;</p>
<p>Genau deshalb wirken sie so stark: Sie schaffen reale Begegnungen in einer Arbeitswelt, die zunehmend hybrid oder remote organisiert ist. Was im Alltag oft fehlt, lässt sich gezielt inszenieren. Seien es spontane Gespräche, Vertrauen oder informeller Austausch. Ob Onboarding-Session, Leadership-Format oder Culture Day – der Effekt ist immer derselbe: Menschen begegnen sich, tauschen sich aus, fühlen sich als Teil von etwas Größerem.</p>
<p>Kommunikation vermittelt Werte. Erlebnisse verankert sie.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Praxisbeispiel: „No Risk, No Fun“ – Lernen außerhalb der Komfortzone</h3>
<p>Ein besonders greifbares Beispiel ist unser nc-eigenes Format „No Risk, No Fun“.</p>
<p>Hier geht es nicht um klassische Teambuilding-Spiele, sondern um bewusst gesetzte Irritationen:<br>Mitarbeiter*innen übernehmen bewusst neue Rollen, stellen sich ungewohnten Herausforderungen und agieren außerhalb ihrer gewohnten Hierarchien. Oder auch ihrer eigenen Komfortzone. Durch gezielte Challenges entstehen Dynamiken, die im Arbeitsalltag oft nie hervortreten.</p>
<p>Konkret bedeutet das zum Beispiel:</p><ul><li data-list-item-id="e0b10dc9002e7dfcbfb343590c6019aee">Teams lösen Aufgaben unter Zeitdruck in völlig neuen Konstellationen&nbsp;</li><li data-list-item-id="eb912c81da06bd555dd305635c6356724">Führungskräfte geben Kontrolle bewusst ab&nbsp;</li><li data-list-item-id="ebc59782e45702165b6d94c2c9b7b03dc">Mitarbeiter*innen treffen Entscheidungen ohne ihre üblichen Rollenmuster&nbsp;</li></ul><p>Was dadurch passiert:</p><ul><li data-list-item-id="e57d2181a4e130b3edc3e3290f02b73ed">verborgene Stärken werden sichtbar&nbsp;</li><li data-list-item-id="e71ac3ab1e6d413c7b483779cc1850fef">Hierarchien relativieren sich&nbsp;</li><li data-list-item-id="ed23e1cc83c77ed27a0ad8a4597f92b82">Vertrauen entsteht schneller, weil Menschen sich „echt“ erleben&nbsp;</li></ul><p>Und der Effekt zeigt sich nachhaltig im Arbeitsalltag: Kommunikation wird direkter, Zusammenarbeit effizienter und Teams greifen schneller auf gegenseitiges Vertrauen zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Engagement entsteht nicht durch Zufall&nbsp;</h3>
<p>Viele Unternehmen wollen engagierte Mitarbeiter*innen. Gleichzeitig behandeln sie Engagement wie ein Nebenprodukt.. Dabei ist die Lage eindeutig: Laut Studien sind hoch engagierte Teams bis zu 21 % produktiver und deutlich profitabler als Vergleichsgruppen.</p>
<p>Menschen bleiben, wenn sie sich gesehen fühlen, wenn ihre Arbeit Sinn ergibt – und wenn Führung funktioniert. Oder anders gesagt: Engagement ist kein Feel-Good-Thema. Es ist ein Führungs- und Strukturthema.</p>
<p>Interne Events können genau hier ansetzen – wenn sie richtig eingesetzt werden:</p><ul><li data-list-item-id="e1ee27b4e24010e8d265ddc0a13329d01">als Raum für echtes Feedback, nicht nur für Information</li><li data-list-item-id="e5bb72fefd46efbc3d2fda5fe45d5ffea">als Plattform für Orientierung, gerade in Umbruchphasen</li><li data-list-item-id="e8e4aad9cf3e5bd5f6cda22f6a5d38c2f">als Moment der Wertschätzung, die über Worte hinausgeht</li></ul><p>Aber nur dann, wenn sie mehr sind als Programmpunkte im Kalender. Sondern eine Funktion im Gesamtkontext.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3><strong>Die größten Fehler (und warum sie so oft passieren)</strong></h3>
<p>Warum bleiben viele Events wirkungslos? Der Grund ist selten das Format. Vielmehr ist es die fehlende Klarheit im Ziel des Ganzen.</p>
<p>Warum? Weil sie nur an der Oberfläche bleiben. Gehen wir dazu tiefer ins Detail.</p>
<p>Typische Muster:</p><ul><li data-list-item-id="ea3769f6862da9813315b5222ae297c7c">Events werden organisiert, weil man „mal wieder was machen sollte“</li><li data-list-item-id="e124c56acac7244cdcf7f7f5fc35e12e5">Führungskräfte sind dabei, aber nicht wirklich präsent</li><li data-list-item-id="e1891d861604fd6ba2b10e8704c7536c1">Es gibt keinen klaren Zweck – außer „Teambuilding“</li><li data-list-item-id="e855bbad6a404bd9df119991fe19af356">Nach dem Event fehlt jede Form von Anschluss</li></ul><p>Das Ergebnis: kurzfristig gute Stimmung, langfristig keine Veränderung.</p>
<p>Der Unterschied liegt in der Intention: Ein Event ohne Ziel ist Unterhaltung. Ein Event mit Ziel ist ein strategisches Werkzeug.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was wirklich hilft, wenn die Fluktuation hoch ist</h3>
<p>Wenn viele Mitarbeiter*innen gehen, ist das ein Signal. In den meisten Fällen fehlt nicht Information, sondern Verbindung zum Unternehmen.</p>
<p>Gerade in den ersten Monaten entscheidet sich, ob diese Verbindung entsteht. Besonders kritisch ist die frühe Phase im Unternehmen. Wechselentscheidungen werden häufig in den ersten Monaten nach Eintritt ins Unternehmen getroffen. Wer also in dieser Phase keinen Anschluss findet, bleibt oft nur formal. Oder geht schnell wieder.</p>
<p>Interne Events können genau hier den Unterschied machen. Nicht, weil sie „Nähe schaffen“, sondern weil sie Integration beschleunigen. Neue Mitarbeiter*innen lernen relevante Kontakte schneller kennen, verstehen informelle Strukturen und erleben früh, wie Zusammenarbeit funktioniert.</p>
<p>Das reduziert Unsicherheit – und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie bleiben.</p>
<p>Was außerdem wirkt:</p><ul><li data-list-item-id="e4121b904435d3de58ecae1a7977c6afc">Onboarding-Formate, die Integration statt reiner Information leisten</li><li data-list-item-id="edc680aa9290203ecace0a10d5dfab7c5">Gezielte Begegnungen mit Teams und Führungskräften</li><li data-list-item-id="e2e2bc3c14364083c4fca3c9dd3674f2c">Räume, in denen Fragen gestellt und Unsicherheiten adressiert werden</li></ul><h3>Vom Einzel-Event zur echten Strategie</h3>
<p>Der größte Fehler ist nicht ein schlechtes Event.<br>Der größte Fehler ist, Events isoliert zu denken.</p>
<p>Recruiting, Onboarding, Entwicklung, Bindung – all das gehört zusammen. Und genau hier entfalten interne Events ihre Stärke.</p>
<p>Wenn sie:</p><ul><li data-list-item-id="eb30ab8ea8248eef728775889d7ff3abd">den Einstieg erleichtern</li><li data-list-item-id="e6c00e096867df33b954e6835eb57a079">Orientierung geben</li><li data-list-item-id="e993d9a88c3dee2f0b135df688e008b76">Entwicklung begleiten</li><li data-list-item-id="efd16916884e33970fc246a8e81497e02">Kultur sichtbar machen</li></ul><p>Dann werden sie Teil der Employee Experience, der sozialen Infrastruktur eines Unternehmens – nicht nur ein Programmpunkt im Kalender.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Interne Events sind kein Add-on. Sie sind ein strategisches Instrument – weil sie dort ansetzen, wo klassische Maßnahmen an ihre Grenzen stoßen: beim Verhalten im Alltag.</p>
<p>Sie wirken nicht, weil Menschen zusammenkommen.<br>Sie wirken, weil sie Zusammenarbeit verändern.</p>
<p>Unternehmen, die das verstanden haben, nutzen Events gezielt: nicht zur Unterhaltung, sondern als Hebel für bessere Entscheidungen, schnellere Abstimmung und stärkere Bindung.</p>
<p>Die entscheidende Frage ist deshalb nicht mehr:<br>„Brauchen wir interne Events?“</p>
<p>Sondern: Welche Wirkung sollen sie entfalten?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Häufige Fragen und Antworten zu internen Events</h2>
<p>Die Antworten auf die wichtigsten Fragen findet ihr hier:</p>
<h3>Warum kündigen Mitarbeiter*innen trotz guter Benefits?</h3>
<p>Weil Benefits selten die fehlende emotionale Bindung ersetzen. Wenn Kultur nur kommuniziert, aber im Alltag nicht erlebbar ist, entsteht keine Verbindung. Und genau die hält Menschen im Unternehmen.</p>
<h3>Was bedeutet „echte Erlebnisse“ im HR-Kontext?</h3>
<p>Echte Erlebnisse sind Situationen, in denen Zusammenarbeit, Führung und Werte konkret spürbar werden – nicht als Aussage, sondern als Verhalten. Interne Events schaffen dafür reale Begegnungen und gemeinsame Erfahrungen, besonders in hybriden oder remote Teams.</p>
<h3>Warum sind interne Events ein wirtschaftlicher Hebel – nicht nur ein Kulturthema?</h3>
<p>Geringe Bindung und „innere Kündigung“ kosten Produktivität. Zusätzlich ist Fluktuation teuer: Der Ersatz einer Fachkraft kann – je nach Position – schnell zwischen 50 % und 150 % des Jahresgehalts liegen (Recruiting, Produktivitätsverlust, Know-how-Abfluss). Interne Events wirken dort, wo klassische Maßnahmen oft scheitern. Nämlich beim Verhalten im Alltag.</p>
<h3>Welche Wirkung sollten interne Events konkret entfalten?</h3>
<p>Nicht „gute Stimmung“, sondern klare Effekte wie schnellere Integration, mehr Orientierung, echtes Feedback und sichtbare Wertschätzung. Kurz: Events sind dann wirksam, wenn sie eine Funktion in der Employee Experience erfüllen und nicht nur ein Programmpunkt sind.</p>
<h3>Was sind die häufigsten Fehler, die interne Events wirkungslos machen?</h3>
<p>Typisch sind fehlende Zielklarheit („man sollte mal wieder was machen“), unpräsente Führung, reines Teambuilding ohne Zweck und kein Anschluss nach dem Event. Das Ergebnis ist zwar ein kurzfristiger Boost aber keine nachhaltige Veränderung. Ein Event ohne Ziel ist Unterhaltung, ein Event mit Ziel ist ein strategisches Werkzeug.</p>
<h3>Wie helfen interne Events bei hoher Fluktuation – besonders im Onboarding?</h3>
<p>Weil sie Integration beschleunigen: Neue Mitarbeiter*innen lernen relevante Kontakte schneller kennen, verstehen informelle Strukturen und erleben früh, wie Zusammenarbeit wirklich funktioniert. Das reduziert Unsicherheit in den ersten Monaten – einer Phase, in der Wechselentscheidungen häufig fallen – und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen bleiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Quellen</h2>
<p><a href="https://www.gallup.com/workplace/236927/employee-engagement-drives-growth.aspx" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">gallup.com</a></p>
<p><a href="https://www.personio.de/hr-lexikon/retention-management/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">personio.de</a></p>
<p><a href="https://www.personio.com/hr-lexicon/employee-experience-guide/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">personio.com</a></p>
<p><a href="https://work.mavie.care/de-at/blog/wie-engagierte-mitarbeiter-innen-den-unternehmenserfolg-steigern" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">work.mavie.care</a></p>
<p><a href="https://www.harbinger-consulting.com/blog/mitarbeiterfluktuation/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">harbinger-consulting.com</a></p>
<p><a href="https://www.gallup.com/de/654653/f%C3%BChrungskr%C3%A4fte-deutschlands-hartn%C3%A4ckigem-fachkr%C3%A4ftemangel-gegensteuern.aspx" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">gallup.com</a></p>
<p><a href="https://www.it-daily.net/it-management/projekt-personal/hohe-wechselbereitschaft-arbeitsmarkt" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">it-daily.net</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Employer Branding</category>
                            
                                <category>Marketing</category>
                            
                                <category>Strategie</category>
                            
                        
                        
                            
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                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-805</guid>
                        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Von SEO zu GEO: Wie KI-Systeme die Suchlandschaft verändern</title>
                        <link>https://www.new-communication.de/neues/detail/wie-ki-systeme-die-suchlandschaft-veraendern/</link>
                        <description>Was hat es eigentlich mit GEO auf sich? Jedenfalls dreht es sich hierbei nicht um unseren Planeten. Wobei wir uns gewissermaßen schon auf einer Forschungsreise befinden. Und zwar die, in der es um die Veränderung der Online-Suchlandschaft geht. Im Detail geht es um das Wie wir an Informationen im Internet kommen. Denn klassische Suchmaschinen wie Google rücken zunehmend in den Hintergrund, wenn Antworten von KIs persönlicher, präziser und innerhalb von Sekunden geliefert werden. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Art und Weise, wie wir Informationen im Internet suchen, verändert sich derzeit rasant. Mit dem zunehmenden Einsatz von KI-Systemen wie ChatGPT, Gemini oder den AI Overviews (Googles Antwort auf KI) stehen viele Unternehmen vor einer neuen Herausforderung. Suche findet längst nicht mehr ausschließlich über klassische Suchmaschinen oder soziale Netzwerke statt. Denn KI-basierte Systeme etablieren sich zunehmend als eigenständige Informationsquelle und ersetzen damit die klassische Websuche. Die Auswirkungen sind bereits deutlich spürbar: Sinkende Websitebesuche gehören für viele Unternehmen inzwischen zur Realität. Nutzer*innen erhalten Antworten direkt in KI-generierten Übersichten oder stellen ihre Fragen unmittelbar an Chatbots – oft ohne einen weiteren Klick auf eine Website. Doch wie können Unternehmen auf diesen Wandel reagieren? Eine zentrale Rolle spielt dabei Generative Engine Optimization (GEO). Was GEO genau ist, wie es sich von klassischer Suchmaschinenoptimierung unterscheidet und welche Herausforderungen damit verbunden sind, erläutert dieser Artikel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Informationssuche im Wandel</h2>
<p>Künstliche Intelligenz hinterlässt bereits heute deutliche Spuren in der Informationssuche. Viele Unternehmen beobachten einen signifikanten Rückgang ihres Website-Traffics – in einigen Fällen um bis zu 70 %. Der Hauptgrund dafür ist, dass Nutzer*innen Antworten zunehmend direkt in KI-generierten Übersichten erhalten oder Chatbots nutzen, um auch komplexe Fragestellungen dialogisch zu klären.</p>
<p>Die Interaktion verlagert sich damit immer stärker von der klassischen Website hin zur KI-Antwort. Anstelle kurzer, isolierter Keywords formulieren Nutzer*innen längere, kontextreiche Fragen und führen fortlaufende Dialoge mit KI-Systemen. Der Fokus verschiebt sich folglich weg von einzelnen Suchbegriffen hin zu Kontext, Entitäten und konkreten Nutzungssituationen.</p>
<p>Ein weiterer zentraler Aspekt der KI-gestützten Suche ist die zunehmende Personalisierung. Antworten basieren immer stärker auf dem individuellen Userkontext, sodass identische oder ähnliche Fragen je nach Person sehr unterschiedliche Ergebnisse liefern können. Dadurch verändern sich auch die relevanten Erfolgskennzahlen (KPIs): Klicks und klassischer Website-Traffic verlieren bei GEO an Bedeutung, während KI-Sichtbarkeit, Erwähnungen (Mentions) und Zitierungen (Citations) in KI-Systemen zunehmend in den Vordergrund rücken.</p>
<p>Trotz dieser Entwicklungen bleibt Google mit einem weltweiten Marktanteil von rund 89,5 % weiterhin der dominante Akteur im Suchmarkt und wächst weiterhin. Google hat auf die Änderungen im Markt reagiert und stellt mit den AI Overviews und Gemini selbst starke KI-Systeme zur Verfügung. Parallel dazu verzeichnen KI-basierte Chatbots jedoch ein starkes und dynamisches Wachstum. Diese Dynamik zeigt, dass KI-basierte Suche langfristig strategische Relevanz hat und mitgedacht werden muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>GEO: Die Antwort auf die KI-Suche</h3>
<p>GEO (Generative Engine Optimization) ist die neue Disziplin, die sich auf die Optimierung von Inhalten für KI-Suchmaschinen und Large Language Models (LLMs) konzentriert. Das Ziel ist es, in den Antworten von beispielsweise ChatGPT, Perplexity oder den AI Overviews von Google erwähnt und zitiert zu werden. Grundsätzlich geht es also darum, dass Marken ein Teil dieser Konversationen werden und dort Sichtbarkeit generiert wird.</p>
<p>Die klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO) verfolgt hingegen das Ziel, Websites in den organischen Suchergebnissen von Google, Bing und Co. möglichst weit oben zu platzieren, um Nutzer*innen auf die eigene Website zu leiten.</p>
<p>SEO und GEO verfolgen somit beide das Ziel der Sichtbarkeit, unterscheiden sich jedoch in Ansatz, Funktionsweise und Erfolgsmessung. Wobei SEO nach wie vor das Fundament für KI-Sichtbarkeit stellt.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Wie funktionieren KI-Suchmaschinen?</h3>
<p>Um GEO besser zu verstehen, ist es zunächst wichtig nachzuvollziehen, wie KI-Suchmaschinen funktionieren.</p>
<p>KI-Suchmaschinen unterscheiden sich grundlegend von klassischen Suchmaschinen. Sie indexieren Inhalte nicht nur, sondern sind in der Lage, diese zu analysieren und zu interpretieren. Möglich wird dies durch die Kombination von Large Language Models mit klassischer Websuche sowie sogenannten Grounding-Mechanismen. Auf eine Anfrage hin werden relevante und aktuelle Inhalte aus dem Web abgerufen, semantisch erfasst und zu einer direkten, kontextbezogenen Antwort zusammengeführt.</p>
<p>Dabei berücksichtigt das System nicht nur den eigentlichen Suchbegriff, sondern auch den Nutzungskontext, die konkrete Fragestellung sowie die vermutete Suchintention. Das Ergebnis ist eine dynamisch generierte Antwort, die auf verschiedenen Quellen basiert und je nach Kontext, Nutzer*in und Situation unterschiedlich ausfallen kann.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3><strong>Drei Kategorien von AI-Systemen&nbsp;</strong></h3>
<p>Aktuell lassen sich drei Arten KI-gestützter Suchsysteme unterscheiden:</p><ul><li data-list-item-id="e4a1f85e24d0df3d3ed9307d67614382f"><strong>Reine LLMs</strong><br>Diese Systeme arbeiten ausschließlich mit Trainingsdaten und haben keinen Echtzeitzugriff auf das Web. Der Wissensstand ist begrenzt, Quellen werden nicht verlinkt und die Beeinflussbarkeit ist gering.</li><li data-list-item-id="ed00b3fd8309adaf18698febe6d9ee415"><strong>Chatbots mit Websuche</strong><br>Sie kombinieren Trainingsdaten mit aktueller Websuche, die situativ zugeschaltet wird. Quellen werden häufig zitiert, wodurch Sichtbarkeit für Marken möglich bleibt.</li><li data-list-item-id="e31198a99b1caf939f95901ef3615e3ec"><strong>Suchmaschinen mit KI-Übersichten</strong><br>Beispielsweise Google AI Overviews. Sie integrieren KI-Antworten direkt in die Suchergebnisse, greifen auf aktuelle Webinhalte zurück und zitieren Quellen. Aufgrund ihrer Reichweite sind sie besonders relevant für Unternehmen.</li></ul><h3><strong>Die Ziele von GEO</strong></h3>
<p>GEO verfolgt zwei übergeordnete Ziele:</p><ol><li data-list-item-id="e901c0d2281a1e0872e5bcc2899ab6b3e">Zitierung und Verlinkung von Inhalten<br>Eigene Inhalte sollen bei relevanten Suchanfragen als Quelle in KI-Antworten herangezogen und idealerweise verlinkt werden. Das stärkt die thematische Positionierung, erhöht die Reichweite und kann in bestimmten Fällen weiterhin Traffic generieren.</li><li data-list-item-id="e01614a91964a8b6632495fd1741db4e3">&nbsp;Marken- und Produkterwähnungen<br>Darüber hinaus geht es darum, als Marke oder mit konkreten Produkten in KI-Antworten genannt oder empfohlen zu werden. Dies ist besonders wertvoll, da die Positionierung früh in der Customer Journey erfolgt und Entscheidungen beeinflussen kann – auch ohne direkten Website-Besuch.</li></ol><h3>Der Begriffsdschungel: AEO, AIO, GAIO oder doch LLMO?</h3>
<p>Neue Technologien bringen leider oft auch das Problem mit sich, dass es für dasselbe Phänomen mehrere Bezeichnungen gibt, die im Umlauf sind. Auch in der AI-Optimierung gibt es mehrere Schlagwörter, die im Raum stehen, oftmals aber dasselbe meinen.&nbsp;</p>
<p><strong>AEO (Answer Engine Optimization)</strong><br>Fokussiert auf Antwortsysteme, greift jedoch zu kurz, da KI-Systeme weit mehr leisten als reine Beantwortung von Fragen.</p>
<p><strong>AIO (Artificial Intelligence Optimization)</strong><br>Ein sehr allgemeiner Begriff, der häufig mit Googles AI Overviews verwechselt wird.</p>
<p><strong>LLMO (Large Language Model Optimization)</strong><br>Bezieht sich auf die Optimierung von Inhalten für Sprachmodelle wie ChatGPT.</p>
<p><strong>GAIO (Generative AI Optimization)</strong><br>Ein breiter Begriff, der sich bislang nicht klar etabliert hat. Bezieht sich auf die allgemeine Optimierung von KI-Systemen.</p>
<p>Der Begriff GEO fasst diese Ansätze zusammen und hat sich insbesondere im deutschsprachigen Marketing als Bezeichnung für die Optimierung von Sichtbarkeit in KI-Suchsystemen etabliert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Warum an GEO kein Weg vorbeiführt</h3>
<p>Dass künstliche Intelligenz die Suchlandschaft bereits heute nachhaltig verändert, ist nicht mehr zu leugnen. Mit der zunehmenden Nutzung von KI-Systemen steigt zwangsläufig auch die Relevanz von GEO. Je häufiger Menschen KI-gestützte Antworten für ihre Informations- und Entscheidungsprozesse nutzen, desto wichtiger wird es für Unternehmen, genau dort präsent zu sein. GEO ist somit eine Disziplin, die mitgedacht werden muss, um für Marken sichtbar zu bleiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ist SEO jetzt noch relevant?</h3>
<p>Google dominiert weiterhin den Markt, und viele klassische SEO-Faktoren wie technische Sauberkeit, semantische Struktur, Autorität und positive Nutzersignale bilden auch die Grundlage für Sichtbarkeit in KI-Systemen. Es gibt zwar mehrere Überschneidungspunkte der Disziplinen, wenn es um Optimierungsmaßnahmen geht, dennoch gibt es auch viele Unterschiede.</p>
<p>SEO sorgt weiterhin für Auffindbarkeit, garantiert jedoch keine Erwähnung in KI-Antworten. LLMs nutzen Grounding-Mechanismen und Kontextsignale, um Inhalte auszuwählen. Deshalb müssen Inhalte so aufbereitet sein, dass sie verstanden, eingeordnet und situationsgerecht genutzt werden können. GEO ergänzt SEO genau an dieser Stelle.</p>
<p>Weder für SEO noch für GEO gibt es ein einheitliches Erfolgsrezept. Testen und Anpassungen sind entscheidend Faktoren für den Erfolg.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Wie sieht die Zukunft der Suche aus?</strong></h2>
<p>Die Zukunft der Suche ist ohne KI nicht mehr denkbar. Es gibt derzeit verschiedene Annahmen, wie die Zukunft rund um das Thema aussehen kann. Drei mögliche Szenarien:</p>
<h3><br>GEO und SEO&nbsp;werden eins</h3>
<p>Es wird weiterhin davon ausgegangen, dass Inhalte für traditionelle Suchmaschinen optimiert werden, um bei relevanten Suchanfragen gute Rankings zu erzielen. Gleichzeitig gewinnen Strategien an Bedeutung, die darauf abzielen, in den Antworten von KI-Systemen genannt und zitiert zu werden. SEO und GEO greifen dabei ineinander, da viele SEO-Grundlagen wie Autorität, relevante Inhalte und technische Aspekte auch für GEO entscheidend sind. Ziel ist es, beide Disziplinen sinnvoll miteinander zu verbinden und in Einklang zu bringen.<br>&nbsp;</p>
<h3>GEO übernimmt SEO&nbsp;</h3>
<p>KI-Suche zur primären Suchform für Nutzer*innen wird und sich damit die Art des Suchens grundlegend verändert, verlieren klassische Rankings an Bedeutung. In diesem Fall müsste sich die gesamte Strategie auf die Sichtbarkeit in KI-Systemen ausrichten. GEO wird dann zum zentralen Maßstab für erfolgreiche Auffindbarkeit. Ein eher unwahrscheinliches Szenario.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Mehrere Strategien bei einer fragmentierten Suchlandschaft&nbsp;</h3>
<p>Im Gegensatz zu Annahme 1, das von einer Annäherung der Disziplinen ausgeht, beschreibt dieses Szenario eine deutlich stärkere Fragmentierung der Suchlandschaft. Keine einzelne Disziplin setzt sich als dominierender Standard durch, wodurch eine einheitliche Lösung entfällt.</p>
<p>So könnte sich die Suchmaschinenoptimierung für Google weiterhin primär am klassischen Ranking orientieren, während die Optimierung für Systeme wie ChatGPT darauf abzielt, in relevanten Dialogen als autoritative Quelle genannt zu werden. Plattformen wie Perplexity könnten wiederum eigene technische Anforderungen stellen. Entsprechend wären auch die Messgrößen uneinheitlich, da jede Plattform über spezifische Kennzahlen und Analysewerkzeuge verfügen würde.</p>
<p>Unabhängig davon, welches Szenario sich durchsetzt, deutet alles darauf hin, dass sich die strategische Ausrichtung nicht auf eine einzelne Disziplin beschränken wird. Stattdessen gewinnt eine integrierte Suchstrategie an Bedeutung, die SEO- und GEO-Ansätze sinnvoll verbindet. Ziel ist es immer, Marken genau dort sichtbar zu machen, wo Informationen gesucht und Entscheidungen getroffen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Die Suche nach Informationen ist gerade dabei, ihre Oberfläche zu wechseln: weg von der Linkliste, hin zu KI-generierten Antworten, die kontextreich, personalisiert und „sofort fertig“ sind. Für Unternehmen heißt das: Sichtbarkeit entsteht nicht mehr nur über Rankings und Klicks – sondern darüber, ob Inhalte in AI Overviews, Chatbots und KI-Suchsystemen verstanden, ausgewählt, erwähnt und zitiert werden.</p>
<p>GEO (Generative Engine Optimization) ist dafür der passende strategische Rahmen. Es ersetzt SEO nicht, sondern baut darauf auf. Technische Sauberkeit, klare Struktur, Autorität und Nutzersignale bleiben das Fundament. Der Unterschied liegt in der Logik der Ausspielung: KI-Systeme ziehen Inhalte als Quellen heran, verdichten sie zu Antworten und lassen den Website-Klick oft aus. Wer in dieser neuen Suchlandschaft relevant bleiben will, optimiert deshalb nicht nur für „gefunden werden“, sondern für zitierfähig sein.</p>
<p>Unterm Strich: SEO bleibt Pflicht – GEO wird Kür mit strategischem Gewicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Häufige Fragen und Antworten zur Veränderung der Onlinesuche&nbsp;</h2>
<p>Die Antworten auf die wichtigsten Fragen findet ihr hier:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was ist GEO (Generative Engine Optimization)?</h3>
<p>GEO bezeichnet die Optimierung von Inhalten für KI-Suchsysteme und Large Language Models – mit dem Ziel, in KI-Antworten genannt, zitiert und idealerweise verlinkt zu werden.</p>
<h3>Was verändert sich durch KI-Suche am stärksten?</h3>
<p>Vor allem die Nutzerinteraktion: Viele Antworten erscheinen direkt im KI-Interface. Dadurch sinken Website-Klicks, während Sichtbarkeit zunehmend über Mentions und Citations entsteht.</p>
<h3>Wie funktionieren KI-Suchmaschinen und warum ist das wichtig?</h3>
<p>Viele KI-Systeme kombinieren Sprachmodelle mit Websuche und Grounding-Mechanismen: Sie rufen aktuelle Quellen ab, interpretieren Inhalte semantisch und generieren daraus eine Antwort. Wichtig wird dadurch, dass Inhalte klar strukturiert, kontextstark und eindeutig nutzbar sind.</p>
<h3>Welche Arten von KI-Suchsystemen gibt es?</h3>
<p>Grob lassen sich drei Kategorien unterscheiden:</p><ul><li data-list-item-id="eb112eef38a995200eac3d93b1ebd04a9"><strong>Reine LLMs</strong> (ohne Webzugriff)&nbsp;</li><li data-list-item-id="e869247c1c71645ba1521edd156dff679"><strong>Chatbots mit Websuche</strong> (zitieren teils Quellen)&nbsp;</li><li data-list-item-id="e508513de35dd6ee5ffef6e2f738e5f8e"><strong>Suchmaschinen mit KI-Übersichten</strong> (z. B. AI Overviews), die Quellen verlinken und durch Reichweite besonders relevant sind.&nbsp;</li></ul><h3>Ist SEO jetzt noch relevant?</h3>
<p>Ja. SEO bleibt die Basis für Auffindbarkeit und technische Voraussetzungen. Aber: Gute Rankings garantieren nicht automatisch eine Erwähnung in KI-Antworten. GEO ergänzt SEO dort, wo Inhalte für KI-Auswahl und Zitierung „lesbar“ werden müssen.</p>
<h3>Welche KPIs werden in einer GEO-Welt wichtiger?</h3>
<p>Neben klassischen SEO-Kennzahlen rücken vor allem KI-Sichtbarkeit, Marken- und Produkterwähnungen (Mentions) sowie Zitierungen/Verlinkungen (Citations) in den Fokus – weil genau dort die Aufmerksamkeit entsteht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wie lässt sich eine Strategie zur Steigerung der KI-Sichtbarkeit für Unternehmen entwickeln?</h2>
<p>Eine erfolgreiche GEO-Strategie sorgt dafür, dass Inhalte für KI-Suchsysteme verständlich, relevant und zitierfähig werden. Wichtig sind klar strukturierte Inhalte, thematische Relevanz, semantische Optimierung und hochwertiger Content mit echtem Mehrwert.</p>
<p>Ziel ist es, die Sichtbarkeit von Unternehmen, Marken und Inhalten in KI-generierten Antworten gezielt zu erhöhen.</p>
<h2>Quellen</h2>
<p>Claneo (o. D.): <i>GEO, AEO, AIO &amp; Co. | </i><a href="https://www.claneo.com/de/geo-know-how-academy/folge-2/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer"><i>Folge 2</i></a><i>: GEO Know How Academy</i>.&nbsp;</p>
<p>Claneo (o. D.): <i>State of Search 2025 | </i><a href="https://www.claneo.com/de/geo-know-how-academy/folge-12/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer"><i>Folge 12</i></a><i>: GEO Know How Academy</i>.&nbsp;</p>
<p>Claneo (o. D.): <i>ChatGPT vs. Google | </i><a href="https://www.claneo.com/de/geo-know-how-academy/folge-16/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer"><i>Folge 16</i></a><i>: GEO Know How Academy</i>.&nbsp;</p>
<p>OMR Education (2025): <i>OMR Report | AI Search: Leitfaden zur Optimierung für KI-Suchen (GEO)</i>. Erschienen August 2025.</p>
<p>Raaf, Udo (2026): <i>KI SEO: Was hinter GEO, AEO, LLMO &amp; Co. wirklich steckt</i>. In: <a href="https://www.sistrix.de/frag-sistrix/ai-grundlagen/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">SISTRIX</a>. Veröffentlicht am 10.02.2026.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Content-Marketing</category>
                            
                                <category>Marketing</category>
                            
                                <category>Online</category>
                            
                                <category>Text</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/ki_suche_im_wandel/nc_fachartikelbild_von_seo_zu_geo_denise__1_.png" length="1192579" type="image/png"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-803</guid>
                        <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>KI sucht Antworten, nicht Websites: How to Citable Content – Teil II</title>
                        <link>https://www.new-communication.de/neues/detail/citable-content-2/</link>
                        <description>Wer nicht zitiert wird, verschwindet. Im zweiten Teil erfahrt ihr, was „Citable Content“ konkret bedeutet und wie ihr Inhalte so aufbaut, dass KI sie direkt als Quelle übernimmt. Mit klaren Kriterien, einem praxistauglichen Schreib-Framework und einer umsetzbaren Checkliste zeigt euch Digitalberater Neels Teßmann, wie ihr Sichtbarkeit systematisch in echte Erwähnungen und Zitate verwandelt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>Was „Citable Content“ praktisch bedeutet</h2>
<p><strong>Definition:</strong> Citable Content sind Inhalte, die ihr klar, strukturiert, belegbar und eindeutig verortbar schreibt, damit KI einzelne Passagen zuverlässig als Quelle übernehmen kann.</p>
<h3>Prüfbare Kriterien (Kurzcheck):</h3><ul><li data-list-item-id="e45f46fb6b710a339739725e2c5cc9990">Ihr beantwortet die Kernfrage in 2–4 Sätzen am Anfang der Seite oder jedes Abschnitts.</li><li data-list-item-id="e905adda5a3cc6b86f60044bfd9585b98">Ihr formuliert jede Hauptaussage kontextfest (ohne unklare Bezüge).</li><li data-list-item-id="e04a2e79b5d4b48ecdc9a67d16fec67f4">Ihr definiert zentrale Begriffe (z. B. SEO, GEO, Entität, „Mention“).</li><li data-list-item-id="e2f1ddba62dcff50ef290741bd18c2c8b">Ihr belegt faktenbasierte Aussagen (Quelle, Stand/Datum, Kontext).</li><li data-list-item-id="e6e8883f538f159f5965ee180f45fb1b5">Ihr benennt Entitäten einheitlich und setzt passende interne Links.</li><li data-list-item-id="ecd78cb276faa2a1371cf263263039cf6">Ihr nutzt eine klare H-Struktur (eine H1, sinnvolle H2/H3, kurze Absätze).</li><li data-list-item-id="e9db299391c1ee48fb47197ab42965de5">Ihr setzt Listen/Schritte ein, sobald ihr Prozesse beschreibt.</li><li data-list-item-id="e65ac13298d3b0fcbb94bac1fa6d8c7e2">Ihr ergänzt Trust-Signale (Autor*in, Aktualisierung, Kontakt).</li></ul><p>Damit KI eure Inhalte nicht nur <i>findet</i>, sondern auch <i>zitiert</i>, müssen zitierfähige Passagen zum jeweiligen Prompt bzw. Intent passen. KI übernimmt selten „allgemeine“ Erklärungen, sondern bevorzugt Textstellen, die genau die Frageform beantworten (Definition, Vergleich, Schritt-für-Schritt, Empfehlung, Risiko, Beispiel). Deshalb lohnt sich Prompt-/Intent-Mapping: Ihr sammelt typische Nutzer*innenfragen, ordnet sie klaren Intent-Kategorien zu und baut pro Intent passende Antwort-Module (Kurzdefinition, Kriterienliste, Prozess, FAQ, Entscheidungshilfe). So entstehen Passagen, die KI direkt als „Antwort“ erkennt – statt sie aus mehreren Absätzen zusammensetzen zu müssen.<br>&nbsp;</p>
<p>Wenn ihr diese Kriterien als Standard setzt, könnt ihr Citable Content nicht nur punktuell erstellen, sondern direkt in den Redaktionsprozess integrieren. Dafür hilft ein klares Schreibmuster.<br>&nbsp;</p>
<h2>Das Schreib-Framework für zitierfähige Inhalte</h2><ol><li data-list-item-id="e480450bbc09db9c0adea1ab9cfaec158"><strong>Antwort zuerst</strong><br>Startet jeden Abschnitt mit der Kernaussage – nicht mit Anlauf.</li><li data-list-item-id="ee1cb627ef8eb45f0821df3b5b53bd309"><strong>Beleg danach</strong><br>Liefert Quelle/Stand oder Gültigkeitsrahmen, sobald ihr Fakten nennt.</li><li data-list-item-id="e798a89d7f1e0ee1f6b4f91bcffd33a08"><strong>Kontext hinzufügen</strong><br>Sagt, für wen das gilt, unter welchen Bedingungen – und wo Grenzen liegen.</li><li data-list-item-id="e9dca1eea8b840f4557fa23b2446f0d74"><strong>Entitäten konkret machen</strong><br>Nennt Leistungen, Rollen, Standards und Begriffe eindeutig – ohne Buzzwords oder Marketingsprech.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e5dd269c24150f84addb0d94de66a4be8"><strong>Autorität sichtbar machen</strong><br>Zeigt Autor*innenzeile, Aktualisierung und passende interne Verweise.</li></ol><p>Wie sich das in der Praxis anfühlt, zeigen diese kurzen Gegenüberstellungen.<br>&nbsp;</p>
<h3>Beispiele: nicht zitierfähig vs. zitierfähig</h3>
<p><strong>Beispiel 1 (Definition)</strong></p><ul><li data-list-item-id="e10c88e4220668878191ff305e4ebbdff">Nicht zitierfähig: „GEO ist wichtig, weil KI die Suche verändert.“</li><li data-list-item-id="ef6c5ae6c86b44bb9eb158e97403888d1">Zitierfähig: „GEO (Generative Engine Optimization) bezeichnet Maßnahmen, mit denen ihr erreicht, dass KI eure Inhalte häufiger als Quelle nennt oder verlinkt.“</li></ul><p><strong>Beispiel 2 (Prozess)</strong></p><ul><li data-list-item-id="e30ef4a33522700395b26b3327b08980e">Nicht zitierfähig: „Man sollte Inhalte strukturieren und optimieren.“</li><li data-list-item-id="e50367760e28257e82b3362591d554d58">Zitierfähig: „Strukturiert Inhalte nach: Kernaussage → Beleg → Kontext → Entitäten → Trust. So liefert ihr Passagen, die KI direkt zitieren kann.“</li></ul><p><strong>Beispiel 3 (Messung)</strong></p><ul><li data-list-item-id="ec50d5a5973021134222d2582b466512d">Nicht zitierfähig: „Nutzt bessere KPIs.“</li><li data-list-item-id="e6151b000ca9b257ef13f9691c0d2519f">Zitierfähig: „Ergänzt SEO-KPIs um KI-Signale: Marken-Erwähnungen, Quellenlinks in KI-Antworten und die Entwicklung von Brand-Queries.“</li></ul><p>Damit aus Einzelbeispielen ein verlässlicher Prozess wird, lohnt sich eine Redaktions- und Seiten-Checkliste.<br>&nbsp;</p>
<h2>Checkliste: So setzt ihr Citable Content in der Redaktion um</h2>
<p><strong>Content-Check</strong></p><ul><li data-list-item-id="e2394552c5d5670dc81de161bf6932f38">Ihr startet Absätze mit einer klaren Aussage.</li><li data-list-item-id="ed89a64b32781c7c298b2db6da600d21c">Ihr erklärt Begriffe direkt beim ersten Auftauchen.</li><li data-list-item-id="e4e0e5ac1a752911005cc59fb91e4791a">Ihr ergänzt Beispiele, damit Aussagen überprüfbar bleiben.</li></ul><p><strong>Struktur-Check</strong></p><ul><li data-list-item-id="e101a024cac5e59320e01e5f80b753da4">Ihr nutzt genau eine H1 und baut H2/H3 logisch auf.</li><li data-list-item-id="ef5a5b2b2a337a147354725c011d663a8">Ihr haltet Absätze kurz und arbeitet mit Listen.</li><li data-list-item-id="e68c07b618a69e6246d6d91db6bba9a13">Ihr setzt interne Links auf passende Leistungs- und Vertiefungsseiten.</li></ul><p><strong>Trust-Check</strong></p><ul><li data-list-item-id="e9568c9159e612657cc1731c35e9465d8">Ihr nennt Autor*in und Rolle.</li><li data-list-item-id="e809e25e01f6c5522842abb29fd9083e1">Ihr zeigt Aktualität (wo relevant).</li><li data-list-item-id="e10a23867e0ece03e2f79d1d42addd69d">Ihr belegt Fakten mit belastbaren Quellen.</li></ul><p>Wenn ihr das umsetzt, wollt ihr anschließend wissen, ob sich die Sichtbarkeit tatsächlich in Richtung „genannte Quelle“ verschiebt. Dafür reichen oft schon wenige, klare Beobachtungen.<br>&nbsp;</p>
<h3>Wirkung erkennen: Woran ihr Fortschritt messt</h3><ul><li data-list-item-id="efb9a49e82b17a393ed5223e8b2226176">Ihr prüft, ob KI eure Marke häufiger nennt und verlinkt (bei typischen Branchenfragen).</li><li data-list-item-id="e260337602305a174267ddd0ed362657b">Ihr beobachtet, ob Brand-Queries steigen (Marke + Leistung).</li><li data-list-item-id="e44f94abe6245dfc3ff772b224418af5c">Ihr vergleicht Suchergebnisse qualitativ: Tauchen eure Inhalte öfter als Referenz auf?</li></ul><p>Spätestens hier stellt sich meist die Frage: Wie priorisieren wir das sauber – und wie entwickeln wir einen Prozess ohne Redaktions-Chaos? Genau dafür lohnt sich GEO gemeinsam mit einer Agentur, die Content, SEO und Struktur zusammenführt.<br>&nbsp;</p>
<h2>Warum GEO mit New Communication</h2>
<p>Euer Vorteil entsteht nicht durch „ein paar Textanpassungen“, sondern durch ein Vorgehen, das Inhalte, Struktur, Entitäten und Messbarkeit zusammenbringt. Unser GEO-Audit identifiziert die konkreten Hürden, priorisiert Maßnahmen und liefert umsetzbare Bausteine für Redaktion, SEO und Website.</p>
<p><strong>Was ihr konkret bekommt</strong></p><ul><li data-list-item-id="e8a58ef563fbf5b57d74526da34089f8d">Content- und SERP-Review: Welche Themen/Seiten eignen sich wirklich für Zitierungen – und wo fehlen Antwort-Passagen?</li><li data-list-item-id="e12cf76e9e2cd1fc65aa9697b823624d0">Entitäten-Check: Konsistentes Wording für Marke, Leistungen und Rollen inkl. interner Verlinkungslogik.</li><li data-list-item-id="e4cf14abf1b64c71195f7d911b977f881">Citable-Content-Blueprint: Templates für Definitionen, Kurzantworten, Checklisten und FAQ-Module.</li><li data-list-item-id="edcceb3b837a05562ce8990c71b7d485b">Trust- und Beleg-Logik: Wo Quellen/Standangaben nötig sind – und wie ihr Aussagen sauber rahmt.</li><li data-list-item-id="e7a6550234c2d938e2f644549325571a5">Priorisierte Roadmap: Was zuerst, was später – mit Aufwand/Nutzen-Einschätzung.</li></ul><p><strong>Für wen lohnt sich das besonders?</strong></p><ul><li data-list-item-id="e9babed92f25a6f9d638c510b86178756">Wenn eure Inhalte zwar ranken, aber in KI-Antworten selten als Quelle auftauchen</li><li data-list-item-id="e35c72d7f906448bf4bcf3be822865d4a">Wenn ihr Expertise im Unternehmen habt, sie aber nicht systematisch sichtbar macht</li><li data-list-item-id="e0535546d04ceb73a8d0d15dcd24f33b7">Wenn ihr Content produziert, aber keine skalierbaren Module für zitierfähige Passagen nutzt</li></ul><p>Wenn ihr jetzt Klarheit wollt, wo ihr steht und was als nächstes den größten Effekt hat, ist der Audit der sinnvollste Startpunkt.<br>&nbsp;</p>
<h3>Nächster Schritt: GEO-Audit</h3>
<p>Wenn ihr herausfinden wollt, warum KI eure Inhalte (noch) nicht zitiert und welche Maßnahmen den größten Hebel liefern, startet mit einem GEO-Audit.<br>Wir prüfen eure wichtigsten Seiten entlang klarer Kriterien (Extrahierbarkeit, Entitäten, Belege, Trust-Signale, interne Verlinkung) und leiten daraus eine priorisierte Umsetzungs-Roadmap ab.</p>
<p><strong>Ergebnis:</strong> Ihr wisst anschließend, welche Inhalte ihr wie umbaut, damit KI eure Aussagen leichter übernimmt – und wie ihr den notwendigen Prozess als Redaktion dauerhaft integriert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Häufige Fragen und Antworten zu Citable Content</h2>
<p>Die Antworten auf die wichtigsten Fragen findet ihr hier:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was ist Citable Content?</h3>
<p>Citable Content sind Inhalte, die ihr so klar strukturiert und belegbar schreibt, dass KI einzelne Passagen als Quelle übernimmt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Warum nennt KI Euer Unternehmen nicht?</h3>
<p>Oft fehlen Antwort-Passagen, konsistente Entitäten, nachvollziehbare Belege oder sichtbare Trust-Signale (Autor*in, Aktualität, Verantwortung).</p>
<h3><br>Was bedeutet GEO-Optimierung konkret?</h3>
<p>GEO-Optimierung bündelt Maßnahmen, mit denen ihr die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass KI eure Inhalte nennt oder verlinkt – durch Struktur, Eindeutigkeit, Belege und Trust.<br>&nbsp;</p>
<h3>Welche Rolle spielt SEO dabei?</h3>
<p>SEO schafft Auffindbarkeit und Autorität. GEO baut darauf auf und optimiert Inhalte zusätzlich für KI-Ausspielungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was bringt ein GEO-Audit?</h3>
<p>Ihr bekommt eine priorisierte Maßnahmenliste für Struktur, Entitäten, Belege, interne Links und Trust-Elemente, damit KI eure Inhalte häufiger als Quelle nutzt.<br>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Content-Marketing</category>
                            
                                <category>Marketing</category>
                            
                                <category>Online</category>
                            
                                <category>Strategie</category>
                            
                                <category>Text</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/citable_content/nc_fachartikelbild_neels_ki.png" length="2299549" type="image/png"/>
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-800</guid>
                        <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>KI sucht Antworten, nicht Websites: How to Citable Content – Teil I</title>
                        <link>https://www.new-communication.de/neues/detail/citable-content/</link>
                        <description>Die klassische Onlinesuche verliert an Bedeutung. Und kaum jemand merkt es. Oder doch? Inzwischen bekommen Nutzer*innen ihre Antwort direkt serviert, ohne je eine Website zu besuchen. Die sogenannte Zero-Click-Search verändert, wie Sichtbarkeit im Netz funktioniert. Doch wer heute gefunden werden will, muss nicht nur ranken, sondern zitiert werden. Was ihr durch Erwähnungen, Quellenverlinkungen und Zitate erreichen könnt und wie ihr dorthin kommt, zeigt euch Digitalberater Neels Teßmann.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>KI-gestützte Suche belohnt nicht nur Rankings, sondern vor allem zitierfähige Quellen: klare Antworten, saubere Struktur, eindeutige Entitäten und nachvollziehbare Belege. Citable Content liefert genau diese Passagen – kurz, gut belegt und leicht extrahierbar. Entscheidend ist außerdem Prompt-/Intent-Mapping: Eure Antworten müssen zur Suchintention passen (Definition, Vergleich, Schritte, Empfehlung). Mit einem GEO-Audit findet ihr schnell heraus, wo eure Inhalte aktuell Zitierchancen verschenken – und bekommt eine priorisierte Roadmap, um künftig häufiger in KI-Antworten genannt und verlinkt zu werden.</p>
<h2>Was sich in der Suche verschiebt</h2>
<p>Moderne Suchsysteme verbinden klassische Indexierung mit KI, die Inhalte zusammenfasst, bewertet und einordnet. Das verändert die Sichtbarkeit in zwei Richtungen:</p><ul><li data-list-item-id="e89f6c89cbdb271ca25420173d6bcfd2a"><strong>Antwort statt Link:</strong> KI liefert eine kompakte Antwort, ohne dass Nutzer*innen zwingend eure Seite besuchen.</li><li data-list-item-id="e6f0b0d9e6f6e275d25f3dedbbb05763f"><strong>Sichtbarkeit durch Nennung:</strong> KI nennt und verlinkt Quellen – und genau dort gewinnt ihre Präsenz, selbst wenn weniger Klicks entstehen.</li></ul><p>KI-Antworten fassen zusammen, statt nur zu verlinken. Dadurch wandert Aufmerksamkeit weg vom Klick hin zu genannten Quellen. Zitierte Websites gewinnen enorm an Vertrauen. Damit eure Inhalte in diesen Antworten auftauchen, braucht es jedoch mehr als „guten Content“ im allgemeinen Sinn. Entscheidend ist, ob Systeme eure Aussagen&nbsp;leicht erfassen, eindeutig zuordnen und als vertrauenswürdig einordnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>SEO und GEO: zwei Ziele, eine Grundlage</h3>
<p>SEO (= Suchmaschinenoptimierung) bringt eure Inhalte in organische Suchergebnisse – über Technik, Inhalte und Autoritätssignale.<br>GEO (= Generative Engine Optimization) sorgt dafür, dass KI eure Inhalte häufiger als Quelle nennt oder verlinkt (z. B. als Erwähnung, Link oder kurzes Zitat).</p>
<p>Aber Achtung: GEO ersetzt SEO nicht. SEO liefert die Basis (Auffindbarkeit, Relevanz, Autorität). GEO baut darauf auf und stärkt vor allem Extrahierbarkeit, Eindeutigkeit und Vertrauenssignale.<br><br>KI zitiert dabei nicht „die beste Website“, sondern die&nbsp;am besten verwertbaren Informationen: klar formuliert, sauber strukturiert, eindeutig zu verorten und möglichst gut abgesichert. Wenn eure Inhalte in KI-Antworten fehlen, liegt das in der Praxis selten an nur einem Faktor. Meist existieren mehrere Ursachen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Typische Gründe, warum KI euer Unternehmen NICHT zitiert</h2>
<p>KI zitiert vor allem dann, wenn sie Inhalte schnell extrahieren, eindeutig zuordnen und als relevant und vertrauenswürdig einschätzt. Diese Gründe tauchen in Audits besonders häufig auf:</p>
<h3>1) Eure Seite liefert keine „Antwort-Passagen“</h3>
<p>Viele Seiten erklären ein Thema, aber sie geben keine kurze, direkt zitierbare Antwort.</p>
<p><strong>Woran ihr das erkennt</strong></p><ul><li data-list-item-id="e2c3acd7ea9b92e0cc0ddb7d557f3c174">Einleitung und Absätze starten mit Kontext, nicht mit der Kernaussage.</li><li data-list-item-id="e2ea5982a35f5cd1c8438abd4b0471afa">Definitionen fehlen oder stehen versteckt im Fließtext.</li><li data-list-item-id="e89426c3cc97b464d8a95fb51a16ac141">Inhalte enthalten wenig Listen, Schritte oder Entscheidungskriterien.</li></ul><p><strong>Was ihr verbessert</strong></p><ul><li data-list-item-id="e33a119f50e3c69eb85deed89751d86df">Startet pro Abschnitt mit 1–2 Sätzen, die eine Frage direkt beantworten.</li><li data-list-item-id="e77a73f8ebd01f62a1ff78dc101c2fe1c">Ergänzt Definitionen, Kurzchecks und Schrittfolgen dort, wo Nutzer*innen Entscheidungen treffen.</li><li data-list-item-id="e5ade506c9d4b1fb06831db1415e69be0">Formuliert Aussagen so, dass sie ohne Vorwissen verständlich bleiben.</li></ul><h3>2) Struktur und Format erschweren Extraktion</h3>
<p>KI kann nur übernehmen, was sie die Struktur schnell und zweifelsfrei erschließen kann. Unklare Struktur verhindert Zitierungen.</p>
<p><strong>Woran ihr das erkennt</strong></p><ul><li data-list-item-id="e5e1522c7df00b71fa2597f7d8d8aa778">Überschriften sind nicht semantisch (z. B. H3 nach H1), bleiben zu allgemein oder nutzen mehrere H1.</li><li data-list-item-id="e37bd5c77b031155dbcb526608eb4181a">Absätze sind unnötig lang und mischen mehrere Themen.</li><li data-list-item-id="e1d496ead212627d497e4af841b5363be">Zentrale Infos stecken in Bildern/Downloads statt im HTML-Text.</li></ul><p><strong>Was ihr verbessert</strong></p><ul><li data-list-item-id="e85ee1f3c195f025de3304523e3418d46">Nutzt eine klare H-Struktur (1× H1, anschließend H2/H3).</li><li data-list-item-id="ea27e77898f93864b7c2f26bd77637fa7">Haltet Absätze kurz (das heißt: eine Aussage pro Absatz) und nutzt Listen statt Fließtext-Aufzählungen.</li><li data-list-item-id="ed982389e5904d1c972cb34799a64e0e0">Bringt zentrale Inhalte als Text auf die Seite (nicht nur in PDFs oder als Bilder).</li><li data-list-item-id="e4cd1255cca80b57e05433609b11a1fb5">Setzt nach Möglichkeit schematische Auszeichnungen für wiederkehrende Inhalte (z. B. Personen, News) ein.&nbsp;</li></ul><h3>3) Entitäten sind unklar oder inkonsistent</h3>
<p>KI arbeitet stark über Entitäten (Organisationen, Personen, Leistungen, Methoden). Wenn eure Entitäten inkonsistent beschrieben sind, fördert die falschen oder ungenauen Interpretationen.</p>
<p><strong>Woran ihr das erkennt</strong></p><ul><li data-list-item-id="ee6f2a6904fc60635ba725860ef4a643b">Unterschiedliche Schreibweisen für Marke/Leistungen („GEO“, „GEO-Optimierung“, „AI Search“ ohne klare Definition).</li><li data-list-item-id="e88d621ae1a0bfcf064bdbaff5f366cbc">Leistungen wirken mal wie ein Paket aus Einzelleistungen, mal wie ein inhaltliches und nicht belegtes Buzzword, mal wie ein Toolset.</li><li data-list-item-id="eb137192a047cddebc02849d6e4240b5f">Autor*in, Team oder Verantwortung bleiben unsichtbar.</li></ul><p><strong>Was ihr verbessert</strong></p><ul><li data-list-item-id="ef3a20ac8307de7f539bda3d69f9b18ef">Legt ein Wording-Set fest: Marke, Leistungen, Rollen, Kernbegriffe.</li><li data-list-item-id="e2b6a0bd9aa2e0ba4615c99b3ca8e1ba4">Verlinkt zentrale Entitäten intern (Leistungsseiten, Autor*innen, Standorte).</li><li data-list-item-id="e90dfc3d9daadb9ca606837ad3d8f32b9">Benennt Verantwortliche (Autor*in, Rolle) und verankert Expertise kontextnah.</li></ul><h3>4) Aussagen bleiben ohne Beleg oder Gültigkeitsrahmen</h3>
<p>KI bevorzugt Quellen, deren Aussagen nachvollziehbar wirken. Vor allem bei Definitionen, Vergleichen und Empfehlungen.</p>
<p><strong>Woran ihr das erkennt</strong></p><ul><li data-list-item-id="ec65f2015a228f318ba5c1575d878a948">Viele Superlative („innovativste“, „am besten“) ohne Einschränkung.</li><li data-list-item-id="ea41f75617953a59de8be93ddc4dfdb2f">Zahlen/Benchmarks ohne Quelle oder Datum.</li></ul><p><strong>Was ihr verbessert</strong></p><ul><li data-list-item-id="efc91f1cd9ad22d63cc96e744ec590ba7">Ergänzt Datum, Kontext und – wenn möglich – Quellen bei faktischen Aussagen.</li><li data-list-item-id="ef6b8fac566ec67c624766c6f564d3e69">Trennt Meinung, Erfahrung und belegte Fakten sprachlich sauber.</li></ul><h3>5) Eure Positionierung bleibt austauschbar</h3>
<p>Wenn Inhalte zu generisch sind und sich nicht von denen anderer Wettbewerber abheben, zitiert KI oft andere Quellen, die konkreter werden.</p>
<p><strong>Woran ihr das erkennt</strong></p><ul><li data-list-item-id="e9d2bd04366f26bcffb64f0bf813967dd">Formulierungen fallen abstrakt und unkonkret aus. „Innovativ/ganzheitlich“ kann jede*r behaupten.&nbsp;</li><li data-list-item-id="e2f953e61ed7ce37b620cded01375a663">Unterschiede zu den Inhalten anderer Websites mit ähnlichen/gleichen Wettbewerbern sind nicht klar zu erkennen.</li></ul><p><strong>Was ihr verbessert</strong></p><ul><li data-list-item-id="e894aa3d7664292e91bd9c4da1fe05658">Ergänzt Umsetzungsteile (Checkliste, Entscheidungskriterien, Do/Don’t).</li><li data-list-item-id="ed03111c0e4a37362f8658fc89df805ee">Zeigt Stolpersteine + konkrete Gegenmaßnahmen.</li><li data-list-item-id="ef3db4abbef1fdf57e13b0219dfff08c7">Verbindet jedes Thema mit einer klaren Leistung/Kompetenz</li></ul><h3>6) Trust-Signale fehlen (oder sind schwer auffindbar)</h3>
<p>KI bewertet Quellen auch über Vertrauensindikatoren: Verantwortlichkeit, Aktualität, Konsistenz, Reputation.</p>
<p><strong>Woran ihr das erkennt</strong></p><ul><li data-list-item-id="e993301686acd9fb20593d064e7b81b88">Keine Autor*innenzeile, kein Update-Stand, keine Kontaktoption.</li><li data-list-item-id="e7889d441fa6e9f4a6d35f9c6c9767947">Keine Verbindung zwischen Artikel und Expertise/Leistung.</li><li data-list-item-id="ec4921650fa014bb6ac62417a497698e5">Interne Verlinkung wirkt zufällig statt kuratiert.</li></ul><p><strong>Was ihr verbessert</strong></p><ul><li data-list-item-id="ecc680d959f2b7730eb5c9b24a28702a1">Ergänzt Autor*in + Rolle, optional Update-Stand und eine klare Kontaktoption.</li><li data-list-item-id="ee6a7b18f9f5f680269a80837c19a73be">Verlinkt gezielt zu passenden Leistungs- und Vertiefungsseiten.</li><li data-list-item-id="effc1a63291f9d78083d5f6efe21800dc">Arbeitet mit redaktionellen Standards (Templates, Definitionen, Quellenlogik).</li></ul><p>Die gute Nachricht: Wenn ihr diese Hürden systematisch abbaut, verbessert ihr nicht nur die Zitierchance in KI-Antworten – ihr erhöht meist auch die Verständlichkeit und Conversion-Fähigkeit eurer Inhalte insgesamt.</p>
<p>Ihr wollt noch mehr über das Thema erfahren? Keine Sorge – kommende Woche gibt’s im 2. Teil noch mehr Input dazu.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Häufige Fragen und Antworten zu Citable Content</h2>
<p>Die Antworten auf die wichtigsten Fragen findet ihr hier:</p>
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<h3>Was ist Citable Content?</h3>
<p>Citable Content sind Inhalte, die ihr so klar strukturiert und belegbar schreibt, dass KI einzelne Passagen als Quelle übernimmt.</p>
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<h3>Warum nennt KI Euer Unternehmen nicht?</h3>
<p>Oft fehlen Antwort-Passagen, konsistente Entitäten, nachvollziehbare Belege oder sichtbare Trust-Signale (Autor*in, Aktualität, Verantwortung).</p>
<h3><br>Was bedeutet GEO-Optimierung konkret?</h3>
<p>GEO-Optimierung bündelt Maßnahmen, mit denen ihr die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass KI eure Inhalte nennt oder verlinkt – durch Struktur, Eindeutigkeit, Belege und Trust.<br>&nbsp;</p>
<h3>Welche Rolle spielt SEO dabei?</h3>
<p>SEO schafft Auffindbarkeit und Autorität. GEO baut darauf auf und optimiert Inhalte zusätzlich für KI-Ausspielungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was bringt ein GEO-Audit?</h3>
<p>Ihr bekommt eine priorisierte Maßnahmenliste für Struktur, Entitäten, Belege, interne Links und Trust-Elemente, damit KI eure Inhalte häufiger als Quelle nutzt.<br>&nbsp;</p>
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                                <category>Content-Marketing</category>
                            
                                <category>Marketing</category>
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-799</guid>
                        <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Gute Reise! Die Candidate Journey im Arbeitsmarkt 2026</title>
                        <link>https://www.new-communication.de/neues/detail/die-candidate-journey-im-arbeitsmarkt-2026/</link>
                        <description>Der Arbeitsmarkt der letzten Jahre war von einem deutlichen Machtwechsel geprägt: Unternehmen mussten sich bei den Kandidat*innen – insbesondere bei Fachkräften – bewerben und nicht umgekehrt. Doch die Dynamik hat erneut an Fahrt aufgenommen. Employer Branding-Expert*innen Laura Föh-Auerswald und Christian Huep haben ihre Perspektiven dazu nicht nur beim Trendspot-Event geteilt, sondern auch in diesem Artikel zusammengefasst.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Trotz des demografischen Wandels steigen die Arbeitslosenzahlen kontinuierlich. Gründe dafür gibt es einige: eine schwache Konjunktur, aber auch Berufsfelder, die sich durch fortschreitende Digitalisierung und KI radikal verändern oder zunehmend verschwinden werden.<br>Die Frage lautet nun: Kehrt der Arbeitsmarkt zurück zu seiner alten Form, in der Arbeitgeber*innen wieder am längeren Hebel sitzen, oder verdichtet sich der Mangel an Fachkräften nur und führt zu einem umso härteren Wettbewerb um künftige Mitarbeiter*innen? Genau an diesem Punkt gewinnt eine gut konzipierte Candidate Journey an Bedeutung. Sie wird zum Kompass, der Unternehmen durch unruhige Zeiten führt.</p>
<p>&nbsp;</p><figure class="image image-block" style="max-width: 768px"><a href="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/candidate_journey/ts26-candidate-journey-arbeitgebermarkt.jpg" target="_blank" class="popup-link" data-popup="true" rel="lightbox-group-rte"><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/candidate_journey/ts26-candidate-journey-arbeitgebermarkt.jpg" alt="Roboterarme an einem Fließband in einer Fabrik" width="768" height="350" decoding="async" title="Candidate Journey Arbeitgebermarkt" loading="lazy"></a><figcaption>Maschinen wollen keine Vier-Tage-Woche, Jobrad oder New Work. Und was, wenn sie bald nicht einmal mehr Wartungspersonal oder Supervisor*innen benötigen? ©istockphoto.com/adventtr</figcaption></figure><h2>ARBEITSLOSENQUOTE HÄLT SICH 2025 ÜBER 6 %</h2>
<h3>Anteil der Arbeitslosen an der Gesamtzahl der zivilen Erwerbspersonen in Deutschland (in %)</h3>
<p>&nbsp;</p><figure class="image image-block" style="max-width: 768px"><a href="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/candidate_journey/ts26-candidate-journey-arbeitslosenzahlen.jpg" target="_blank" class="popup-link" data-popup="true" rel="lightbox-group-rte"><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/candidate_journey/ts26-candidate-journey-arbeitslosenzahlen.jpg" alt="Diagramm über Entwicklung von Arbeitslosenzahlen" width="768" height="260" decoding="async" title="Candidate Journey Arbeitslosenzahlen" loading="lazy"></a><figcaption>Quelle: Bundesagentur für Arbeit</figcaption></figure><h2>Was eine gute Candidate Journey leisten kann</h2>
<p>Die Candidate Journey beschreibt den gesamten Weg, den ein*e Bewerber*in von der ersten Begegnung bis zur langfristigen Bindung an ein Unternehmen (Antritt des Arbeitsverhältnisses) durchläuft. Sie ist weit mehr als ein Buzzword. Ihr Wert liegt in der Flexibilität: Sie lässt sich auf Branchen, Märkte und spezifische Unternehmenssituationen anpassen. Damit wird sie zu einem strategischen Werkzeug, das Antworten auf die Unsicherheiten im gesamten Personalmarketing-Spektrum des Jahres 2026 geben kann.</p>
<h3>Phase 1: Anziehung</h3>
<p>In der Anziehungsphase muss sich jedes Unternehmen die Frage stellen, wen man überhaupt für sich gewinnen will. Hier müssen viele zwangsweise neue Zielgruppen erschließen, da der Kampf um die junge, loyale, eierlegende Wollmilchsau kaum gewonnen werden kann, wenn man sich mit den Großen der Branche messen muss. Während viele Unternehmen noch immer ausschließlich auf junge Fachkräfte schielen, muss sich 2026 ein neues Feld öffnen: Menschen über 60. „Das graue Gold“, wie manche Personaler*innen witzeln. Aber im Ernst: Das Thema Longevity rückt stärker ins öffentliche Bewusstsein, und die Zahl der Menschen in Deutschland, die über das Rentenalter hinaus arbeiten, wächst stetig. Unternehmen, die diesen (Silber-)Schatz heben, können wertvolle Erfahrungen und Loyalität gewinnen. Befeuert wird dieser Trend in den kommenden Jahren durch Anreize, die die Politik schaffen wird. Diskussionen über eine Aktivrente zeigen, in welche Richtung sich der Arbeitsmarkt entwickeln wird.</p>
<p>Mehr zum Thema Longevity findet ihr in unserem <a href="https://www.new-communication.de/neues/detail/longevity-biohacking-big-business-und-ewige-jugend/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern">Artikel </a>darüber.&nbsp;</p>
<p>Ein zweiter Blick gilt dem zunehmend wachsenden Pool an Arbeitslosen. Die Antwort auf die Frage, ob dieser eine Chance für Unternehmen ist, muss mit einem klaren „Jein“ beantwortet werden. Nicht jede Person passt zu jedem Job. Was häufig bei der Kandidat*innen-Suche in den Fokus rückt, sind Hard Skills – also erlernbare Fachkompetenzen. Vernachlässigt werden häufig die Soft Skills – die Persönlichkeit, die mit in das Unternehmen gebracht werden kann. Arbeitgeber*innen müssen sich die Frage stellen, ob der Fokus anders gesetzt werden muss. Hard Skills können vermittelt, entwickelt und ausgebaut werden. Das trifft auf die Softskills nur eingeschränkt zu. Ein Arbeitslosenmarkt, auf dem 3 Millionen Menschen sind, hat definitiv das Potenzial, die Unternehmen mit Menschen zu bereichern, die eine bestimmte Persönlichkeit mitbringen. Der Rest, also das nicht minder wichtige Fachliche, kann gelernt werden. Es lohnt sich also, mit gezielten Quereinstiegs-Programmen Menschen zu fördern, die Potenzial, aber nicht den klassischen Lebenslauf mitbringen.</p>
<p>&nbsp;</p><figure class="image image-block" style="max-width: 768px"><a href="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/candidate_journey/ts26-candidate-journey-60plus.jpg" target="_blank" class="popup-link" data-popup="true" rel="lightbox-group-rte"><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/candidate_journey/ts26-candidate-journey-60plus.jpg" alt="älterer Herr mit grauem Haar schleift Holz und trägt Schutzbrille dabei" width="768" height="350" decoding="async" title="Candidate Journey 60+" loading="lazy"></a><figcaption>FAKTEN ZUR ZIELGRUPPE 60+ • Mehr als 1,1 Millionen Menschen im Alter ab 67 Jahren sind noch erwerbstätig. • Allein im Jahr 2026 werden ca. 7 Millionen Babyboomer das Renteneintrittsalter erreichen.</figcaption></figure><h3>Phase 2: Interesse wecken</h3>
<p>Sobald Aufmerksamkeit entsteht, entscheidet Glaubwürdigkeit über den weiteren Verlauf. Punkt. Authentizität ist das Schlüsselwort: Overpromising rächt sich spätestens in der Probezeit. Eine starke Employer Brand ist hier nötig. Eine, die nahbar wirkt. User Generated Content von Mitarbeitenden, kleine Einblicke hinter die Kulissen, Geschichten aus dem Alltag: Sie machen ein Unternehmen greifbar, sympathisch und führen letztlich dazu, dass Kandidat*innen zu Bewerber*innen werden.&nbsp;</p>
<p>Technisch kann das auch bedeuten, Karriereseiten vom klassischen Corporate Design zu lösen. Unternehmenswebsites sind oftmals gefangen in ihrem CD, das sich an Endkunden richtet. Absatz und Vertrieb stehen hier an erster Stelle. Doch Kandidat*innen sind eine separate Zielgruppe, die es anders zu erreichen gilt. Während Kund*innenseiten Produkte verkaufen, sollen Karriereseiten Emotionen wecken, Orientierung bieten und Kandidat*innen einladen. Eine separierte Karriereseite, die sich vollkommen dem Gewinnen neuer Kolleg*innen verschrieben hat, kann ein Lösungsansatz sein.</p>
<h3>Phase 3: Bewerbung</h3>
<p>Der eigentliche Bewerbungsprozess ist ein vergleichsweise kleiner und schnell abgearbeiteter Punkt in der Candidate Journey. Sollte man meinen. Doch der Teufel steckt wie so oft im Detail. Häufig hapert es schon an den simpelsten Dingen.<br>Bewerber*innen können nur ein PDF hochladen und dieses darf nicht größer sein als 3 MB. Eine automatisierte Eingangsbestätigung gibt es nicht und bis sich endlich jemand meldet, vergehen Tage, wenn nicht gar Wochen. Oftmals hilft es bereits, den Bewerbungsprozess selbst zu testen. Dabei fallen die gravierendsten Mängel direkt auf. Perspektivwechsel ist hier also gefragt.</p>
<h3>Phase 4: Auswahl</h3>
<p>Im Selektionsprozess entscheidet nicht nur der Lebenslauf, sondern auch die Atmosphäre. Der „Vibe“, wie die Gen Z sagen würde. Fehlende Sympathie und unangenehme Bewerbungsgespräche sind häufig die Ursache für abgebrochene Bewerbungsverfahren. Unternehmen, die ihre Auswahlteams bewusst zusammenstellen, schaffen ein Abbild ihres Miteinanders. Kandidat*innen spüren schnell, ob Teamgeist herrscht oder Hierarchien dominieren. Ein eingespieltes Team vermittelt den Spirit des Unternehmens und macht Lust auf mehr. Genauer: auf eine gemeinsame Zukunft.</p>
<h3>Phase 5: Preboarding</h3>
<p>Hat sich ein*e Kandidat*in entschieden, beginnt die oft unterschätzte Zeit zwischen Vertragsunterschrift und erstem Arbeitstag. Hier zeigt sich, wie gut die Personalabteilung zuhört und versteht. Welche Informationen braucht ein Neuling? Welche Unterstützung nimmt Sorgen? Job Ghosting, das Abtauchen frisch gewonnener Teammitglieder, lässt sich so effektiv vermeiden. Ein durchdachtes und gut umgesetztes Preboarding ist nicht nur ein vermeintlicher „Ghostbuster“, sondern wirkt sich auch positiv auf die Wahrnehmung und die Employer Brand aus.</p>
<p>&nbsp;</p><figure class="image image-block" style="max-width: 768px"><a href="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/candidate_journey/ts26-candidate-journey-buddy-programme.jpg" target="_blank" class="popup-link" data-popup="true" rel="lightbox-group-rte"><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/candidate_journey/ts26-candidate-journey-buddy-programme.jpg" alt="Freundegruppe auf grüner Wiese mit guter Laune" width="768" height="350" decoding="async" title="Candidate Journey Buddy Programme" loading="lazy"></a><figcaption>Buddy-Programme und erste Team-Events können schon vor dem ersten Arbeitstag die Identifikation mit dem neuen Arbeitgeber und den künftigen Kolleg*innen stärken. So wird aktiv Job Ghosting vorgebeugt. © istockphoto.com/South_agency</figcaption></figure><figure class="image image-block" style="max-width: 768px"><a href="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/candidate_journey/ts26-candidate-journey-abbruch.jpg" target="_blank" class="popup-link" data-popup="true" rel="lightbox-group-rte"><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/candidate_journey/ts26-candidate-journey-abbruch.jpg" alt="Statistik über den abgebrochenen Bewerbungsprozess in Prozenten" width="768" height="394" decoding="async" title="Candidate Journey Abbruch" loading="lazy"></a><figcaption>37 % der Bewerber*innen haben schon einmal den potenziellen Arbeitgeber geghostet. Quelle: Randstad-Mente&amp;gt;Factum-Bewerber:innenbefragung (November 2022)</figcaption></figure><h3>Phase 6: Onboarding</h3>
<p>KI wird im Jahr 2026 nicht nur als Bedrohung für die eigene Arbeitsplatzsicherheit, sondern auch als wertvolles Werkzeug verstanden. Ein Onboarding-Bot, der individuelle Fragen beantwortet, Lernmodule zusammenstellt und Ansprechpartner*innen vermittelt, kann den Einstieg enorm erleichtern. Ergänzend lassen sich digitale Zwillinge bspw. in Form von virtuellen Rundgängen einsetzen, die Mitarbeitende spielerisch an Prozesse, Tools und Kolleg*innen heranführen. Entscheidend bleibt jedoch, dass KI die Personalabteilung nicht ersetzt, sondern entlastet – damit mehr Zeit für das Persönliche bleibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Phase 7: Bindung</h3>
<p>Die wahre Stärke einer guten Candidate Journey zeigt sich nach dem Onboarding. Bindung ist kein Selbstläufer. Klassische Benefits sind inzwischen austauschbar geworden, weil Unternehmen sich gegenseitig kopieren. Erfolgreiche Arbeitgeber setzen 2026 auf passgenaue Angebote. Und manchmal sind es fehlende Basics, die den wirklichen Unterschied machen: der Zuschuss zum Mittagessen, die flexible Kinderbetreuung oder schlicht die Kaffeemaschine im Büro können stärker wirken, als ein Abklatsch der Benefits von konkurrierenden Unternehmen.&nbsp;</p>
<p>Ebenso gewinnt die soziale Einbettung an Bedeutung. Wer Familie und Freund*innen in das Arbeitsleben integriert – etwa mit einem Tag der offenen Tür –, schafft Verständnis und Rückhalt im privaten Umfeld. Ebenso wichtig ist die Partizipation: Mitarbeitende, die in Entscheidungen eingebunden sind, identifizieren sich stärker mit ihrem Unternehmen. Wertschätzung wird so zum Fundament der Bindung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Erfolgsfaktoren für Bindung</h3>
<p>• Benefits individuell auswählen<br>• Familie und Umfeld einbeziehen<br>• Mitarbeitende an Entscheidungen beteiligen<br>• Wertschätzung sichtbar leben</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Eine gute Candidate Journey ist 2026 kein „Nice-to-have“, sondern eine strategische Notwendigkeit. Sie bietet Orientierung in einem Arbeitsmarkt, der von Widersprüchen geprägt ist: Steigende Arbeitslosigkeit trifft auf Fachkräftebedarf – ein Paradoxon, das mithilfe einer durchdachten Candidate Journey aufgelöst werden kann. Unternehmen, die die einzelnen Phasen bewusst gestalten, werden nicht nur passende Kandidat*innen finden, sondern sie auch langfristig halten.&nbsp;</p>
<p>Die entscheidende Erkenntnis lautet: Es geht nicht nur um Benefits oder Bots, sondern vor allem um Haltung. Authentizität, Nähe und individuelle Begleitung machen den Unterschied. Der Arbeitsmarkt mag sich wandeln, die Candidate Journey bleibt jedoch der verlässlichste Weg, um die richtigen Menschen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zusammenzubringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="margin-left:0px;"><strong>Häufige Fragen und Antworten zur Candidate Journey</strong></h3>
<p>Die Antworten auf die wichtigsten Fragen findet ihr hier:</p>
<h3>Was ist eine Candidate Journey?</h3>
<p>Die Candidate Journey beschreibt den gesamten Weg, den Bewerber*innen vom ersten Kontakt mit einem Unternehmen bis zum Einstieg und darüber hinaus durchlaufen. Sie umfasst Phasen wie Aufmerksamkeit, Interesse, Bewerbung, Auswahl, Preboarding, Onboarding und langfristige Bindung. Unternehmen nutzen die Candidate Journey, um jeden dieser Kontaktpunkte bewusst zu gestalten und so ein positives Bewerbungserlebnis zu schaffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Warum wird die Candidate Journey für Unternehmen immer wichtiger?</h3>
<p>Der Arbeitsmarkt befindet sich im Wandel: Trotz steigender Arbeitslosigkeit bleibt der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte hoch. Eine strukturierte Candidate Journey hilft Unternehmen dabei, Talente gezielt anzusprechen, Bewerbungsprozesse zu verbessern und Kandidat*innen langfristig zu binden. Sie wird damit zu einem strategischen Instrument im Recruiting und Employer Branding.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Welche Rolle spielen Employer Branding und Authentizität in der Candidate Journey?</h3>
<p>Eine starke Employer Brand sorgt dafür, dass Kandidat*innen ein realistisches und glaubwürdiges Bild eines Unternehmens erhalten. Authentische Einblicke in den Arbeitsalltag, etwa durch Mitarbeitenden-Content oder Geschichten aus dem Team, stärken Vertrauen und Interesse. Wer Erwartungen ehrlich kommuniziert, reduziert Enttäuschungen im Bewerbungsprozess und erhöht die Chance auf langfristige Mitarbeiterbindung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wie können Unternehmen ihre Candidate Journey konkret verbessern?</h3>
<p>Unternehmen sollten alle Kontaktpunkte aus Sicht der Bewerber*innen betrachten und regelmäßig testen. Dazu gehören eine verständliche Karriereseite, einfache Bewerbungsprozesse, schnelle Rückmeldungen sowie ein strukturiertes Preboarding und Onboarding. Auch individuelle Benefits, Wertschätzung im Arbeitsalltag und die Einbindung der Mitarbeitenden in Entscheidungen stärken die langfristige Bindung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser Artikel ist Teil unseres&nbsp;<a href="https://www.new-communication.de/trendspot/trendspot-2026/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern">Trendspot 2026</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Quellen:</h2>
<p><a href="https://www.koalitionsvertrag2025.de/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">koalitionsvertrag2025.de</a></p>
<p><a href="https://www.zeit.de/index" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">zeit.de</a></p>
<p><a href="https://www.iwkoeln.de/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">iwkoeln.de</a></p>
<p><a href="https://www.karriere.at/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">karriere.at</a></p>
<p><a href="https://bpspsychub.onlinelibrary.wiley.com/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">bpspsychub.onlinelibrary.wiley.com</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Employer Branding</category>
                            
                                <category>Innovationen &amp; Trends</category>
                            
                                <category>Strategie</category>
                            
                                <category>Touchpoint-Marketing</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/candidate_journey/hero-ts26-candidate-journey.jpg" length="614926" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-797</guid>
                        <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Von Sci-Fi in den Arbeitsalltag: Humanoide Roboter</title>
                        <link>https://www.new-communication.de/neues/detail/humanoide-roboter/</link>
                        <description>Während das Team eintrifft, trägt ein humanoider Roboter bereits die ersten Kisten zur Packstation. Was zugegebenermaßen nach wie vor wie Science-Fiction klingt, wird zunehmend Realität. Texterin Danie hat recherchiert, wo humanoide Roboter heute produktiv arbeiten, warum Unternehmen investieren, welche Rolle KI spielt und weshalb ihre Einführung nicht nur ein Technologieprojekt, sondern auch ein kulturelles und regulatorisches Experiment ist.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Montagmorgen, 7:30 Uhr in einem Logistikzentrum am Stadtrand. Während die Belegschaft allmählich eintrifft, ist Apollo, ein humanoider Roboter, schon seit zwei Stunden im Einsatz. Auf seinen Armen zwei schwere Kisten, die er zielsicher zur Packstation trägt. Für die Mitarbeiter*innen hier längst ein gewohntes Bild. Und vielleicht auch bald in vielen anderen Branchen.</p>
<h2><strong>Von der Zukunftsvision zur Realität</strong></h2>
<p>Noch vor wenigen Jahren wirkten zweibeinige, humanoide Roboter wie Figuren aus Science-Fiction-Filmen. Heute stehen sie in echten Fabriken oder Lagern und übernehmen erste produktive Aufgaben. 2026 könnte das Jahr werden, in dem sie endgültig im Arbeitsalltag ankommen.</p>
<h3>Wo steht die Technik heute?</h3>
<p>Sie können laufen, balancieren, greifen und in Umgebungen arbeiten, die ursprünglich für Menschen gebaut wurden. Enge Gänge, Stufen, Türen? Kein Hindernis. Die wackligen Gestelle der Vergangenheit sind präzisen Maschinen gewichen, ausgestattet mit Kameras, Sensoren und KI. Ihr Ziel: sich zuverlässig in Workflows integrieren. Dabei sind sie keine Alleskönner, sondern Spezialisten für klar definierte Aufgaben.</p>
<p>&nbsp;</p><figure class="image image-center" style="max-width: 768px"><a href="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/humanoide_roboter/ts26-roboter-amazon.jpg" target="_blank" class="popup-link" data-popup="true" rel="lightbox-group-rte"><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/humanoide_roboter/ts26-roboter-amazon.jpg" alt="Humanoide Roboter in Amazon-Zentren beim Kisten tragen" width="768" height="340" decoding="async" title="Humanoide Roboter in Amazon-Zentren" loading="lazy"></a><figcaption>Die Roboter-Schule: Humanoide Roboter werden nicht klassisch programmiert, sondern lernen – ähnlich wie Schüler*innen: durch Simulation, Beobachtung, Praxis und sogar soziale Interaktion.</figcaption></figure><p>&nbsp;</p>
<h3>Warum Unternehmen investieren</h3>
<p>Der Grund ist simpel: Fachkräftemangel, steigende Löhne und der Bedarf, monotone oder körperlich belastende Tätigkeiten zu automatisieren. Roboter arbeiten rund um die Uhr, benötigen lediglich Ladezyklen und lassen sich flexibel in bestehende Umgebungen integrieren.<br>Neue KI-Modelle und spezialisierte Chips machen sie deutlich schlauer und zuverlässiger als frühere Generationen. Sie verstehen Sprache, lernen Handgriffe und können flexibel reagieren.</p>
<h3>Technik trifft Teamkultur</h3>
<p>Ein Arbeitstag im Jahr 2026. Neben der Mitarbeiterin in der Logistik läuft wie selbstverständlich ein humanoider Roboter. Er übernimmt den körperlich monotonen Teil, sie konzentriert sich auf Aufgaben, die Urteilsvermögen erfordern. Aber was bedeutet das für die Arbeit der Zukunft? Wie gehen wir mit einem Roboter-Kollegen um? Viele Beschäftigte geben ihren Maschinen Namen, sprechen sie an oder bedanken sich für erledigte Aufgaben. Unternehmen fördern das, indem sie die Roboter freundlich gestalten, sei es mit Display-Gesichtern oder der passenden Kleidung. Das steigert die Akzeptanz und macht sie zu Teamplayern. Somit sind Roboter nicht länger nur Werkzeuge, sondern fester Bestandteil der Teams. Jedoch kommen weitere Fragen auf: Soll der Roboter Pausen machen? Ist er Kollege, Helfer oder Technik? Wie viel Mensch steckt im Roboter? Und wie viel Roboter lassen wir in unsere Arbeitskultur? Die Integration humanoider Roboter ist deshalb nicht nur ein technologisches Projekt, sondern gleichermaßen ein soziales Experiment.&nbsp;</p>
<h2><strong>Blick voraus: Was 2026 realistisch ist</strong></h2>
<p>Ein Massenmarkt entsteht 2026 noch nicht. Aber wir werden deutlich mehr reale Einsätze sehen. Kleine Flotten in Fabriken und Lagern, die Material transportieren oder Bauteile bereitstellen. Hersteller arbeiten an sogenannten Aufgabenbibliotheken, also abrufbaren Fähigkeiten. Ähnlich wie Apps auf dem Smartphone.&nbsp;</p>
<p>Gemäß <i>EU AI Act</i> fallen humanoide Roboter in den Hochrisikobereich, wenn sie im direkten menschlichen Einsatzumfeld agieren. Für ihren Betrieb und die Interaktion zwischen Mensch und Maschine gelten in Hinblick auf Sicherheit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen daher strenge Auflagen.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/humanoide_roboter/ts26-roboter-robots.jpg" alt="Auflistung Humanoider Roboter 2026" width="768" height="340" decoding="async" title="Humanoide Roboter 2026" class="image image-block" loading="lazy"><h3>&nbsp;</h3>
<h3>Die wichtigsten Player</h3>
<h4><strong>Agility Robotics – </strong><i><strong>Digit</strong></i></h4>
<p><strong>Herkunft:</strong> USA (Oregon)</p>
<p><strong>Roboter-Typ:</strong> Humanoider Logistik-Roboter</p>
<p><strong>Besonderheit:</strong> Kann zweibeinig laufen und Kisten transportieren</p>
<p><strong>Einsatz heute:</strong> Pilotprojekte bei Amazon und&nbsp;</p>
<p><strong>Vision:</strong> Produktionsanlagen im großen Stil (RoboFab) und breite Nutzung in der Logistik</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Figure AI – </strong><i><strong>Figure 01</strong></i></h4>
<p><strong>Herkunft:</strong> Kalifornien, USA</p>
<p><strong>Roboter-Typ:</strong> Universell einsetzbarer humanoider Roboter</p>
<p><strong>Besonderheit:</strong> Menschähnliche Proportionen, Fokus auf Vielseitigkeit</p>
<p><strong>Einsatz heute:</strong> Pilotprojekt mit BMW in der Automobilproduktion</p>
<p><strong>Vision:</strong> Ein „Allzweck-Roboter“, der in Fabriken, Service und Alltag genutzt werden kann</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Apptronik – </strong><i><strong>Apollo</strong></i></h4>
<p><strong>Herkunft:</strong> Texas, USA</p>
<p><strong>Roboter-Typ:</strong> Humanoider Industrie-Roboter</p>
<p><strong>Besonderheit:</strong> Flexibel und modular, kann mit verschiedenen Greifhänden ausgestattet werden</p>
<p><strong>Einsatz heute:</strong> Tests bei Mercedes-Benz im Werk</p>
<p><strong>Vision:</strong> Roboter, die Seite an Seite mit Menschen in Produktion und Logistik arbeiten</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Boston Dynamics – </strong><i><strong>Atlas</strong></i></h4>
<p><strong>Herkunft:</strong> Massachusetts, USA</p>
<p><strong>Roboter-Typ:</strong> Humanoider High-Performance-Roboter</p>
<p><strong>Besonderheit:</strong> Akrobatik, Balance und Beweglichkeit auf höchstem Niveau</p>
<p><strong>Einsatz heute:</strong> Forschungs- und Entwicklungsprojekte (Hyundai-Gruppe)</p>
<p><strong>Vision:</strong> Einsatz in industriellen Umgebungen – weniger Show, mehr Alltagstauglichkeit</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Tesla – </strong><i><strong>Optimus</strong></i></h4>
<p><strong>Herkunft:</strong> Kalifornien, USA</p>
<p><strong>Roboter-Typ:</strong> Humanoider Allzweck-Roboter</p>
<p><strong>Besonderheit:</strong> Eng verknüpft mit Teslas KI- und Produktions-Ökosystem</p>
<p><strong>Einsatz heute:</strong> Demonstrationen in Tesla-Werken, noch keine produktiven Einsätze</p>
<p>V<strong>ision:</strong> Massenproduktion eines günstigen humanoiden Roboters für Industrie und Alltag</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Sanctuary AI – </strong><i><strong>Phoenix</strong></i></h4>
<p><strong>Herkunft:</strong> Kanada</p>
<p><strong>Roboter-Typ:</strong> Humanoider Roboter für vielseitige Arbeiten</p>
<p><strong>Besonderheit:</strong> Starker Fokus auf KI und „kognitive Fähigkeiten“</p>
<p><strong>Einsatz heute:</strong> Pilotversuche im Handel und in Lagern</p>
<p><strong>Vision:</strong> Roboter, die viele unterschiedliche Aufgaben in Büro, Handel und Service übernehmen können</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Häufige Fragen und Antworten zu Humanoiden Robotern</strong></h3>
<p>Die Antworten auf die wichtigsten Fragen findet ihr hier:</p>
<h3>Wie weit ist die Technik heute und was können humanoide Roboter bereits?</h3>
<p>Humanoide Roboter können laufen, balancieren, greifen und sich in für Menschen gebauten Umgebungen sicher bewegen – inklusive enger Gänge, Stufen und Türen. Statt wackliger Prototypen sind es heute präzise Maschinen mit Kameras, Sensoren und KI. Sie sind keine Alleskönner, sondern auf klar definierte Aufgaben spezialisiert, mit dem Ziel, sich zuverlässig in bestehende Workflows zu integrieren.</p>
<h3>Wie lernen humanoide Roboter – werden sie noch klassisch programmiert?&nbsp;</h3>
<p>Nicht primär. Sie lernen wie „Schüler*innen“ über Simulation, Beobachtung, Praxis und sogar soziale Interaktion. Dieses datengetriebene Lernen ersetzt starre Programmierung durch anpassungsfähige Fähigkeiten, etwa neue Handgriffe zu erlernen oder auf Sprache zu reagieren.</p>
<h3>Warum investieren Unternehmen in humanoide Roboter?</h3>
<p>Treiber sind Fachkräftemangel, steigende Löhne und der Wunsch, monotone oder körperlich belastende Tätigkeiten zu automatisieren. Roboter arbeiten rund um die Uhr mit Ladepausen, lassen sich in bestehende Umgebungen integrieren und profitieren von neuen KI-Modellen und spezialisierten Chips. Dadurch verstehen sie Sprache, lernen Handgriffe und reagieren flexibler. Parallel verändert sich die Teamkultur: Roboter übernehmen körperlich monotone Teile, Menschen fokussieren sich auf Aufgaben mit Urteilsvermögen – gefördert durch freundliches Design und soziale Interaktion für höhere Akzeptanz.</p>
<h3>Was ist bis 2026 realistisch – wo sehen wir Einsätze und unter welchen Auflagen?</h3>
<p>Ein Massenmarkt ist 2026 nicht zu erwarten, aber deutlich mehr reale Einsätze: kleine Flotten in Fabriken und Lagern, vor allem für Materialtransport und Bereitstellung von Bauteilen. Hersteller entwickeln „Aufgabenbibliotheken“ – abrufbare Fähigkeiten ähnlich Apps. Laut EU AI Act gelten humanoide Roboter im direkten menschlichen Umfeld als Hochrisiko-Systeme; entsprechend sind strenge Anforderungen an Sicherheit, Transparenz und die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen einzuhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser Artikel ist Teil unseres&nbsp;<a href="https://www.new-communication.de/trendspot/trendspot-2026/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern">Trendspot 2026</a>.</p>
<h2><strong>Quellen:&nbsp;</strong></h2>
<p><a href="https://www.washingtonpost.com/technology/2025/09/05/humanoid-robots-ai-agility-chatgpt/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">washingtonpost.com</a></p>
<p><a href="https://www.prnewswire.com/news-releases/apptronik-and-mercedes-benz-enter-commercial-agreement-that-will-pilot-apptroniks-apollo-humanoid-robot-in-mercedes-benz-manufacturing-facilities-302089972.html" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">prnewswire.com</a></p>
<p><a href="https://www.businessinsider.com/gxo-brings-humanoid-robots-to-warehouses-2025-4" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">businessinsider.com</a></p>
<p><a href="https://www.businessinsider.com/humanoid-robots-reshape-warehouses-tech-invests-billions-2025-4" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">businessinsider.com</a></p>
<p><a href="https://www.windesheim.tech/wp-content/uploads/2024/11/MetaTrend_Robotics-1.pdf" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">windesheim.tech</a></p>
<p><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Figure_AI" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">en.wikipedia.org</a></p>
<p><a href="https://www.sanctuary.ai/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">sanctuary.ai</a></p>
<p><a href="https://bostondynamics.com/news/boston-dynamics-expands-collaboration-with-nvidia/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">bostondynamics.com</a></p>
<p><a href="https://www.heise.de/news/Digit-Erster-humanoider-Roboter-arbeitet-dauerhaft-in-einem-Unternehmen-9781822.html" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">heise.de</a></p>
<p><a href="https://www.heise.de/news/Humanoide-Roboter-bei-BMW-Figure-01-trainiert-fuer-Einsatz-in-Fahrzeugproduktion-9786657.html" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">heise.de</a></p>
<p><a href="https://group.mercedes-benz.com/innovationen/digitalisierung/industrie-4-0/mbdfc-humanoide-roboter.html" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">group.mercedes-benz.com</a></p>
<p><a href="https://www.iso.org/standard/53820.html" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">iso.org</a></p>
<p><a href="https://www.ventum-consulting.com/news/risikoklassen-eu-ai-act/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">ventum-consulting.com</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Innovationen &amp; Trends</category>
                            
                                <category>Touchpoint-Marketing</category>
                            
                                <category>Mixed Reality</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/humanoide_roboter/hero-ts26-humanoide-roboter.jpg" length="806871" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-796</guid>
                        <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Funnel Forever: Das Band der Bindung im Marketing</title>
                        <link>https://www.new-communication.de/neues/detail/funnel-forever/</link>
                        <description>Attention, Interest, Desire, Action – kurz AIDA. Oft zitiert und jahrzehntelang erprobt. Das berühmte Mutterschiff unter den Marketingmodellen beschreibt, wie Werbung Konsument*innen vom ersten Kontakt bis zum Kauf durch den sogenannten Funnel führt. Beraterin Nadine Nissen und Texterin Danie erklären euch, worauf es heute und in Zukunft ankommt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wörtlich übersetzt „Trichter“ beschreibt der sogenannte Funnel den Weg, den Konsument*innen vom ersten Markenkontakt bis zum tatsächlichen Kauf nehmen. Oben, in der Breite, wird die größtmögliche Anzahl von Menschen angesprochen, während die Anzahl immer weiter abnimmt, bis jene übrigbleiben, die zu Käufer*innen konvertieren. Die AIDA-Formel hat ihren Ursprung übrigens bereits im Jahre 1898. Doch seither hat sich die Welt weitergedreht. Kund*innen-Bedürfnisse, Technologien und Märkte haben das Modell beeinflusst. Mit dem ACCRA-Framework steht längst eine smarte, tiefergehende Weiterentwicklung bereit, die Kaufprozesse neu definiert. Und Marken nebenbei auch fit für ein KI-getriebenes Marketing-Ökosystem macht</p>
<h2>Die Beziehung auf die nächste Stufe heben: von AIDA zu ACCRA</h2>
<p>AIDA bleibt ein nützliches Denkmodell. Das steht außer Frage. Moderne Customer Journeys enden aber nicht beim Kauf. Sie setzen dort erst richtig an. Tauschen wir also das vertraute, aber inzwischen angestaubte Framework AIDA gegen die kluge Weiterentwicklung ACCRA:&nbsp;</p>
<p><strong>A</strong>wareness = Aufmerksamkeit gewinnen</p>
<p><strong>C</strong>onsideration = Abwägung und Information</p>
<p><strong>C</strong>onversion = Kaufabschluss</p>
<p><strong>R</strong>etention = Kund*innenbindung und Wiederkauf</p>
<p><strong>A</strong>dvocacy = Weiterempfehlung und Markenbotschafter*innen</p>
<p>Das Modell macht deutlich: Der Wert eine*r Kund*in entsteht nicht beim einmaligen Kauf, sondern durch dauerhafte Beziehungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/funnel_forever/ts26-funnel-modell.jpg" alt="AIDA-Modell vereint zu ACCRA-Modell" width="768" height="340" decoding="async" title="von AIDA zu ACCRA" loading="lazy"></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kund*innen-Bindung ist kein Nebenschauplatz&nbsp;bzw. ein nettes Extra mehr. Die Käufer*innen haben Erwartungen: schnelle Lieferungen, unkomplizierte Rückgaben, personalisierte Service-Angebote. Eine gute Retention-Strategie senkt nicht nur die Abwanderungsrate, sondern erhöht auch den Customer Lifetime Value. Wer hier überzeugt, verwandelt Käufer*innen in loyale Stammkund*innen. Spotlight on.</p>
<h3>So funktioniert ACCRA</h3>
<p><strong>Personalisierte Loyalty-Programme</strong><br>McDonald’s Bonusprogramm: Kund*innen sammeln Punkte pro Kauf, die wiederum als Gutschein für zukünftige Speisen oder Getränke eingelöst werden können. App-Integration ermöglicht Push-Nachrichten mit personalisierten Angeboten.<br>Effekt: Höhere Wiederkaufrate, starke emotionale Bindung an die Marke.</p>
<p><strong>Exklusive Member-Clubs</strong><br>Amazon Prime: Neben kostenlosen Lieferungen gibt es exklusive Filme, Musik und Aktionen.<br>Effekt: Durch Mehrwert jenseits des Kaufs wird die Marke in den Alltag integriert.</p>
<p><strong>After-Sales-Programme</strong><br>AppleCare: technischer Support, Geräteversicherung und schneller Austauschservice.<br>Effekt: Sicherheit, Vertrauen und längere Bindung an Marke + Ökosystem.</p>
<p><strong>Community-Building</strong><br>Fans können bei LEGO Ideas eigene Sets entwerfen und von der Community bewerten lassen. Erfolgreiche Designs kommen in den Handel.<br>Effekt: Kund*innen werden zu Co-Creators und fühlen sich emotional mitgestaltet.</p>
<p><strong>Personalisierte Kommunikation und Service</strong><br>Zalando nutzt KI-gestützte Empfehlungen in App und Mailings, die auf individuellen Stil und Suchverhalten zugeschnitten sind.<br>Effekt: Kund*innen fühlen sich verstanden, Conversion-Rate (hier die Quote der Käufe) steigt.</p>
<p><strong>Abonnement-Modelle (Subscription Commerce)</strong><br>HelloFresh: regelmäßige Lieferung, flexible Anpassung von Boxen, Pausen-Funktion.<br>Effekt: Planbarer Umsatz für das Unternehmen, Bequemlichkeit für Kund*innen.</p>
<p><strong>Überraschungsmomente und kleine Extras</strong><br>Ein Onlinehändler legt der Lieferung ein kleines Geschenk oder eine handgeschriebene Dankeskarte bei.<br>Effekt: Stärkung der Kund*innen-Beziehung durch positive Emotionen.</p>
<p><strong>Content-Mehrwert</strong><br>Nike Training Club App: kostenlose Workouts, Ernährungstipps und Challenges.<br>Effekt: Die Marke begleitet Kund*innen auch zwischen den Käufen.</p>
<h3>KI-Turbo für Effektivität</h3>
<p>Der Wandel zu ACCRA wäre ohne Technologie kaum denkbar. Fortschritte in generativer KI, Customer Data Platforms und Journey-Analytics machen Personalisierung in Echtzeit möglich. Inhalte, Preise oder Produktempfehlungen passen sich<br>dynamisch an. Kund*innen sehen genau das, was in ihrer Situation relevant ist. Attribution-Modelle zeigen, welche Touchpoints tatsächlich kaufentscheidend sind. Aktuelle Studien von McKinsey und Gartner belegen: Marken, die KI-basierte Personalisierung skalieren, steigern ihren Umsatz signifikant und senken gleichzeitig Akquisitionskosten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/funnel_forever/ts26-funnel-accra-flow.jpg" alt="Darstellung Kommunikationsformen ACCRA" width="768" height="340" decoding="async" title="Darstellung Kommunikationsformen ACCRA" loading="lazy"></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="u-textAlign--center">Vereinfachte Darstellung der unterschiedlichen Kommunikationsformen im Rahmen des ACCRA-Modells.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Awareness neu gedacht</h4>
<p>Eine signifikante Veränderung findet in der ersten Funnel-Stufe statt: Awareness. Klassische Paid Ads in Suchmaschinen verlieren hier an Bedeutung. Laut Consumer Adoption of AI Report 2025 (Attest) vertrauen 41 % der Befragten KI-Ergebnissen inzwischen mehr als bezahlten Anzeigen. Die Konsequenz: Inhalte müssen so gestaltet sein, dass KI-Modelle sie erkennen und in Antworten einbeziehen.</p>
<h3>Wie Verbraucher*innen KI im Jahr 2025 nutzten</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/funnel_forever/ts26-funnel-ki-nutzung.jpg" alt="Diagramm: KI Nutzung Verbraucher*innen 2025" width="768" height="460" decoding="async" title="KI Nutzung Verbraucher*innen 2025" loading="lazy"></p>
<h4>Print's not dead - Eine Frage des Alters</h4>
<p>Awareness wird jedoch nicht nur digital erzeugt. Klassische Medien behalten ihre Relevanz, insbesondere bei der Zielgruppe 60+. Laut Deutschem Zentrum für Altersfragen spielen Fernsehen, Radio und Zeitungen im Alltag älterer Menschen nach wie vor eine zentrale Rolle. Gerade Print bleibt hier wichtiges Informationsmedium und Schlüsselfaktor für gesellschaftliche Teilhabe. Außerdem:&nbsp;Digitale Mailings sind Massenkommunikation geworden. Kein Wunder. Sie sind kostengünstig und sprechen ein großes Publikum an. Print-Mailings dagegen landen heute (wieder) nahezu konkurrenzlos im Briefkasten und bieten etwas Haptik in einer digitalen Welt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/funnel_forever/ts26-funnel-mediennutzung.jpg" alt="Diagramm: Mediennutzung Funnel forever" width="768" height="289" decoding="async" title="Mediennutzung Funnel forever" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Durchschnittliche tägliche Nutzungszeit von Fernsehen und (Internet-)Radio.</p>
<h4>&nbsp;</h4>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Häufige Fragen und Antworten zu Online-Marketing 2026</h2>
<p>Die Antworten auf die wichtigsten Fragen findet ihr hier:</p>
<h3>Warum reicht AIDA heute oft nicht mehr aus?</h3>
<p>Weil moderne Customer Journeys nicht beim Kauf enden. Der wirtschaftliche Wert entsteht häufig erst durch Wiederkauf, Bindung und Empfehlung – also nach der Conversion.</p>
<h3>Was bedeutet ACCRA – und wofür steht jede Stufe?</h3>
<p>ACCRA erweitert den Funnel um die Beziehungsebene:</p><ul><li data-list-item-id="e3f39b976d6d035c8ed6a62837cc6f47f">Awareness: Aufmerksamkeit gewinnen</li><li data-list-item-id="e4bef9fd9ee9da6e43333232a97daa0a1">Consideration: Abwägen &amp; Informieren</li><li data-list-item-id="e2a5ecbf9e8916e9df7177291f5842a1d">Conversion: Kaufabschluss</li><li data-list-item-id="e789196c68ad59fee2c3886ae962038c3">Retention: Bindung &amp; Wiederkauf</li><li data-list-item-id="efef513ce6fdc0bf3b9b5703aa706f5b9">Advocacy: Weiterempfehlung &amp; Markenbotschafter*innen</li></ul><h3>Welche Maßnahmen zahlen besonders auf Kund*innenbindung ein?</h3>
<p>Bewährt sind u. a. Loyalty-Programme, Member-Clubs, After-Sales-Angebote, Community-Building, personalisierte Kommunikation und Subscription-Modelle – immer gekoppelt an klaren Mehrwert und saubere Umsetzung.</p>
<h3>Welche Rolle spielt KI im ACCRA-Funnel – besonders in der Awareness-Phase?</h3>
<p>KI verändert, wie Awareness entsteht: Informationssuche verlagert sich in KI-Interfaces. Inhalte müssen daher so strukturiert sein, dass sie leicht extrahiert und zitiert werden können (klare Definitionen, saubere Absätze, Q&amp;A/FAQ).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser Artikel ist Teil unseres&nbsp;<a href="https://www.new-communication.de/trendspot/trendspot-2026/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern">Trendspot 2026</a>.</p>
<h2>Quellen</h2>
<p><a href="https://www.askattest.com/blog/articles/2025-consumer-adoption-of-ai-report#:~:text=It%20turns%20out%20that%20there,are%20already%20using%20the%20technology" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">askattest.com</a></p>
<p><a href="https://www.forbes.com/sites/rogerdooley/2025/03/10/ai-search-results-more-trusted-than-ads-what-cmos-need-to-know/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">forbes.com</a></p>
<p><a href="https://www.mckinsey.com/capabilities/growth-marketing-and-sales/our-insights/unlocking-the-next-frontier-of-personalized-marketing" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">mckinsey.com</a></p>
<p><a href="https://www.gartner.com/en/marketing/topics/ai-in-marketing" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">gartner.com</a></p>
<p><a href="https://247grad.de/blog/design-development/customer-journey-map/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">247grad.de</a></p>
<p><a href="https://www.dza.de/detailansicht/mediennutzung-in-der-zweiten-lebenshaelfte" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">dza.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Content-Marketing</category>
                            
                                <category>Innovationen &amp; Trends</category>
                            
                                <category>Marketing</category>
                            
                                <category>Social Media</category>
                            
                                <category>Strategie</category>
                            
                                <category>Touchpoint-Marketing</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/funnel_forever/hero-ts26-funnel.jpg" length="155275" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-795</guid>
                        <pubDate>Wed, 04 Feb 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>State of Online-Marketing 2026: Alles in Bewegung</title>
                        <link>https://www.new-communication.de/neues/detail/state-of-online-marketing-2026/</link>
                        <description>Suche ohne Klicks, KI-Antworten statt Trefferlisten, Social Platforms als neue Suchmaschinen: Online-Marketing steht vor seinem nächsten Umbruch. Was 2026 wirklich zählt, warum SEO nicht stirbt, sondern sich neu erfindet, und wie GEO, KI, Google Ads und Social Commerce zusammenspielen, haben unsere Online-Marketing-Expertinnen Denise Jakubowski, Mareike Schmidt und Lisa Martens für euch herausgefunden. Pflichtlektüre für alle, die Sichtbarkeit künftig nicht dem Zufall überlassen wollen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>KI-Overviews, Chatbots und Social Search prägen schon jetzt das Suchverhalten spürbar. Googles AI Overviews liefern präzise Antworten direkt im Suchergebnis; der Klick auf Websites wird seltener. Chatbots wie ChatGPT und KI-Browser wie Perplexity verstärken diesen Trend mehr und mehr. Klassische Suchmaschinenoptimierung allein wird künftig nicht mehr reichen, um umfassend sichtbar zu sein. Die Suche tritt in eine neue Dimension ein. 2026 wird der Shift von klassischer Websuche zu KI-Antworten noch deutlicher werden. Grundsätzlich wird sich der Trend von der Suchergebnisliste zur KI-Antwort nicht aufhalten lassen.&nbsp;</p>
<h2>Wir müssen über GEO sprechen</h2>
<p>GEO (Generative Engine Optimization) zielt darauf ab, die eigenen Web-Inhalte auch für KI-Suchsysteme zu optimieren. Klar: Ziel ist es, in KI-Antworten und Overviews aufzutauchen und zitiert zu werden. Und während einige noch immer über den richtigen Namen für die neue Disziplin streiten – „GAIO“, „LLMO“ oder „AIO“, alles Begrifflichkeiten, die einem bei der Recherche für die KI-Optimierung begegnen&nbsp;–, ist die Richtung doch klar. Die</p>
<p>Wie wir in Sachen GEO vorgehen? Der Reihe nach. Wir starten mit einem fokussierten GEO-Audit auf Basis sauberer SEO-Grundlagen und konsistenter Unternehmensdaten. Wir prüfen Website, Datenstrukturen und Inhalte, schärfen Unternehmens- und Produktentitäten in allen relevanten Quellen und heben gezielt Inhalte hervor, die sich als zitierfähige Antworten eignen. Parallel setzen wir eine belastbare Ausgangsmessung auf – inklusive der Frage, wie oft die Marke bereits in KI-Suchen zitiert wird.</p>
<p>Darauf baut eine klare Roadmap mit priorisierten Maßnahmen auf, deren Umsetzung wir eng begleiten – kontinuierlich gemonitort, transparent gesteuert. Fortschritt machen wir messbar über KPIs wie Answer Share (Anteil der Marken-Nennungen in KI-Antworten), Citation Frequency, Entity Health (Vollständigkeit und Konsistenz der Daten) und Referral Traffic aus von KIs genutzten Quellen. So entsteht ein wiederholbares System, das Sichtbarkeit systematisch steigert.</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/state_of_onlinemarketing/ts26-geo-wollpullover.jpg" alt="Frau mit Smartphone und Kaffeetasse sucht via KI-Suche" width="768" height="341" decoding="async" title="State of Onlinemarketing_Wollpullover" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Mit GEO kann es gelingen, gezielt in den KI-Suchergebnissen zu landen.</p>
<p class="u-textAlign--center">(©istockphoto.com/FreshSplasha)</p>
<p class="u-textAlign--center">&nbsp;</p>
<h3>SEO ist tot, lang lebe SEO</h3>
<p>Nein, SEO verschwindet nicht. Viele Unternehmen stellen sich die Frage, ob SEO zukunftsträchtig ist oder gar verschwindet und sie nur noch über ChatGPT und Co. gefunden werden. Diese Angst ist jedoch unberechtigt. Die klassische Websuche ist nicht tot und wird weiterhin intensiv genutzt. Wichtig zu verstehen ist, dass SEO auf die KI-Sichtbarkeit einzahlt. SEO ist also vielmehr das Fundament für GEO und sollte daher nicht vernachlässigt werden.</p>
<p>Für die meisten Websites gilt deshalb: Eine gesunde SEO-Strategie ist die Basis für GEO. Ist eine gute SEO-Sichtbarkeit vorhanden, kann im nächsten Schritt über die verbesserte Sichtbarkeit in KI-Suchmaschinen nachgedacht werden. Was jetzt schon deutlich wird, ist, dass GEO deutlich komplexer und mehrdimensionaler als SEO ist.</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/state_of_onlinemarketing/ts26-seo-geo.jpg" alt="Grüner SEO-Kreis und pinker GEO-Kreis verschmelzen zu ganzem Kreis der maximalen Sichtbarkeit" width="768" height="341" decoding="async" title="State of Online-Marketing" loading="lazy"></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Die Website bleibt Content-Zentrale und noch mehr</h3>
<p>Aber: Diese Zentrale wird weniger besucht werden. Zumindest von Menschen. Eine Auswirkung der KI-Suche wird unter anderem der Rückgang jenes Website-Traffics sein, der bislang durch herkömmliche Google-Suchen generiert worden ist. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, müssen künftig Suchanfragen bedient werden, die sich durch Social Search oder KI-Suchen ergeben. Dennoch müssen wir uns auf einen Rückgang der Websitebesuche einstellen.</p>
<p>In der Gesamtheit ist und bleibt die Website der zentrale Ort, um überhaupt organische Rankings zu generieren oder in KI-Systemen zu erscheinen oder zitiert zu werden. Ohne gut gepflegte Inhalte auf der Website fehlt die Quelle, aus der sich Mensch und Maschine bedienen. Und: Wir haben es im besten Fall eben auch mit einer Qualifizierung des Traffics zu tun.</p>
<p>Denn Websites sind in Zukunft vor allem Orte, an denen Marken die Deutungshoheit und die volle Gestaltungsmacht über das eigene Image sowie Botschaften innehaben. Keine Selbstverständlichkeit in einer Welt, die zunehmend von den User-Interfaces von AI-Assistenten sowie deren Duktus dominiert werden wird. Positiv formuliert: Websites können in Zukunft viel mehr leisten, als nur Informationslieferanten für Bots zu sein, sie sollten ebenso zu Orten werden, an denen Marken digital erleb- und erfahrbar werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/state_of_onlinemarketing/ts26-website_istock-2171486541.jpg" alt="Mensch mit Laptop auf dem Schoß mit geöffneter Website" width="768" height="405" decoding="async" title="State of Online-Marketing_Website" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Die Website bleibt Content-Zentrale und Marketing-Funnel-Alrounder.</p>
<p class="u-textAlign--center">(©istockphoto.com/Jacob Wackerhausen)</p>
<p class="u-textAlign--center">&nbsp;</p>
<h4>Wie wichtig ist Google jetzt noch?</h4>
<p>Für einen Abgesang ist es zu früh. Google ist nach wie vor die größte Traffic-Quelle für nahezu alle Websites und das wird sich zukünftig auch nicht allzu schnell ändern. Der Search-Gigant ist immer noch der größte Player und sollte nicht unterschätzt werden. Spätestens seit der Einführung der AI-Overviews erhalten auch hier Nutzer*innen sehr detaillierte Antworten auf ihre Fragen. In Deutschland wurde der AI-Mode im Sommer 2025 eingeführt und ist bereits einigermaßen etabliert. Heißt auch: Google weiß, was die Stunde geschlagen hat&nbsp;– und reagiert entsprechend.</p>
<h4>Und Google Ads?</h4>
<p>Auch 2026 werden Google Ads eine zentrale Rolle spielen, aber auch hier ist mit Veränderungen zu rechnen – und einige sind bereits jetzt schon bemerkbar. Wenig überraschend: AI wird ein Faktor. Anzeigen wandern in KI-Antworten, während Performance Max und Demand Gen mehr und mehr zum Standard für kanalübergreifende Reichweite werden. Mit AI Max für Suchkampagnen stellt Google seinen Werbekund*innen ein AI-Werkzeug zur Verfügung, um gezielt und automatisiert Reichweite und Performance zu steigern. 2026 werden sicherlich noch neue AI-Instrumente dazukommen, es bleibt auch hier spannend.</p>
<h4>Social Search weiterhin im Trend</h4>
<p>Ob TikTok, YouTube, Instagram oder Reddit: Immer häufiger starten Nutzer*innen ihre Suche direkt auf sozialen Plattformen statt bei Google. Das macht diese Netzwerke zu einer ernst zu nehmenden Alternative zur klassischen Websuche – und eröffnet Unternehmen zugleich neue Chancen, dort sichtbar zu werden. Seit Sommer 2025 erscheinen zudem Instagram-Inhalte in der Google-Suche. Auch für KI-Systeme und deren Ergebnisse gewinnen Social-Media-Daten weiter an Bedeutung.</p>
<h3 style="text-align:justify">TikTok Shop – Eine neue Ära im Social Commerce?</h3>
<p>Am 31. März 2025 startete TikTok Shop offiziell in Deutschland und setzt damit einen neuen Meilenstein im Bereich Social Commerce. TikTok Shop schafft einen Marktplatz für Händler und Marken, der Entertainment und Online-Shopping unmittelbar verbindet. Produkte werden über authentisches Storytelling in Inhalte eingebunden. Das ist so weit nicht so bahnbrechend. Neu ist jedoch, dass User*innen mit nur zwei Klicks direkt in der App kaufen können. Identisch zum Prinzip Affiliate-Links erhalten die Creator*innen für jedes verkaufte Produkt einen prozentualen Anteil. Damit verschwimmen die Rollen: Influencer*innen sind nicht mehr nur Werbebotschafter*innen, sondern agieren zunehmend als direkte Verkäufer*innen.</p>
<p>Ziemlich schnell nutzten auch etablierte Marken wie Nivea, Hitschies oder About You den neuen Marktplatz für sich. Besonders erfolgreich zeigt sich das Live-Shopping-Format: Während eines Livestreams werden Produkte möglichst natürlich präsentiert und können sofort erworben werden. Ein Beispiel: Das Familienunternehmen Hitschies erzielte in einem Livestream über 550.000 Likes und verkaufte allein im ersten Monat 29.400 Produkte.</p>
<h2 style="text-align:justify">Fazit:</h2>
<p>Social Commerce ist eigentlich kein Trend mehr, sondern vor allem für Gen Z und Gen Alpha längst Realität (in bestimmten Produktsegmenten wie Beauty, Fashion, Food oder Nutrition). Und das wird sich 2026 nur noch mehr bemerkbar machen. TikTok Shop bildet dabei den gesamten Sales Funnel an einem Ort, in einem geschlossenen Raum ab: vom Erstkontakt mit einer Marke bis zum Kauf (und darüber hinaus). Dennoch sollten Unternehmen genau prüfen, ob ihre Produkte zu dieser Plattform passen und über das nötige Impulskauf-Potenzial verfügen. Eines steht jedoch fest: TikTok Shop hat das Potenzial, die Regeln des Social Commerce langfristig zu verändern.</p>
<h2><em>Social Snacks 2026</em></h2>
<h4><em><strong>TikTok</strong></em></h4>
<p>Trends, virale Reichweite, Shopping und politische Unsicherheit: Trotz möglicher Regulierungen in den USA und Europa und andauernder Übernahmegerüchte bleibt TikTok Platz&nbsp;1 auf dem Kurzvideo-Markt. Die Plattform setzt mit In-App-Shops und KI-gestützten Produktempfehlungen zunehmend auf Social Commerce, während das Engagement weiterhin an Relevanz gewinnt. So wird zukünftig etwa die Verweildauer auf Produktseiten in Echtzeit für Einfluss auf die Inhalte der For-You-Page sorgen.</p>
<h4><em>Instagram</em></h4>
<p>Instagram bleibt die App für Ästhetik, Lifestyle und Shopping. Durch das etablierte Reel-Format sichert sich Instagram weiterhin einen Platz auf dem Kurzvideo-Markt, kann TikTok aber nicht den Rang ablaufen. Der Algorithmus entwickelt sich immer stärker in Richtung KI-gestützter Content-Discovery, ähnlich wie bei TikTok. Das relevanteste Format bleibt entsprechend auch hier: die beliebten Kurzvideos in 9:16.</p>
<h4><em>YouTube</em></h4>
<p>Im kommenden Jahr wird sich der YouTube-Algorithmus weiterentwickeln, um Kurz- und Langform-Videos noch intelligenter miteinander zu verknüpfen. Der Gedanke: Nutzer*innen, die sich YouTube Shorts (ebenfalls Kurzvideos in 9:16) ansehen, sollen automatisch auf die Longform-Videos weitergeleitet werden. Die Unternehmens- und Creator*innen-Seiten erhalten mehr Reichweite, was zu einer Notwenigkeit der regelmäßigeren Bespielung der Kanäle führt.</p>
<h4><em>LinkedIn</em></h4>
<p>Bei LinkedIn zählt auch in 2026: Relevanz statt Aktualität. Beiträge mit Mehrwert regen zum Diskutieren an und steigern somit das Engagement. Ein Faktor, den der LinkedIn-Algorithmus zukünftig noch mehr belohnt, auch wenn sie schon etwas älter sind. Qualität vor Quantität. Eine Mischung aus Live-Formaten, interaktiven Elementen, Kurzvideos, Karussells und Newsletter unterstützt die Interaktionen und verstärkt die organische Reichweite, während authentisches Storytelling Vertrauen schafft. Besonders zu Zeiten von KI-gestütztem Content und gezielten Personalisierungen. Heißt auch: Gegen starke Personal Brands oder Corporate Influencer*innen werden Company Pages in Hinblick auf Reichweite das Nachsehen haben.</p>
<h4><em>Snapchat</em></h4>
<p>Seit Anfang 2025 erlebt Snapchat ein ziemliches Comeback. Der Auslöser: die angekündigte Sperrung von TikTok in den USA. Viele Content-Creator*innen suchten nach einer schnellen Alternative, um ihre Reichweite und ihr Business nicht zu verlieren – und fanden sie in Snapchat.</p>
<p>Ein weiterer Grund für den Aufschwung ist Snapchats neue Monetarisierungs-Strategie. Creator*innen erhalten inzwischen 50 Prozent der Werbeeinnahmen aus Anzeigen zwischen den Stories – ein starkes Argument, das die Plattform für Influencer*innen sehr interessant macht. Dazu punktet Snap mit der Weiterentwicklung seiner AR-Engine und der Integration von Machine Learning zur Objekterkennung in Echtzeit. Zusätzlich wird der Algorithmus die Funktion Social Graph (enge Freunde) mit AI-basierten Content-Empfehlungen kombinieren. Eine seltene Mischung aus privaten und entdeckbaren Inhalten.</p>
<p>Auch in Deutschland setzen mittlerweile immer mehr etablierte Influencer*innen auf Snapchat, um zusätzliche Umsätze zu erzielen. Die Zahlen sprechen für sich: Die Menge der täglich aktiven Nutzer stieg auf 469 Millionen – ein Plus von neun Prozent.</p>
<h4><em>X</em></h4>
<p>X (ehemals Twitter) bleibt trotz kontroverser Entwicklung und trotz Elon Musk eine der gängigsten Plattformen für Echtzeit-News, Politik und Kultur-Debatten. Kritikpunkte bleiben auch in 2026 die Brand Safety und das Vertrauen in das Unternehmen. Technisch entwickelt sich X besonders im Hinblick auf Interaktionsmuster und KI-gestützte Content-Analyse. Für Unternehmen bedeutet das, den Fokus vermehrt auf schlagzeilentauglichen und algorithmusfreundlichen Content zu setzen.</p>
<h4><em>Reddit</em></h4>
<p>Abseits von KI-Chats gewinnt Reddit durch das wachsende Interesse an Schwarmintelligenz, Nischeninteressen und vertrauenswürdigen Diskussionen an Relevanz. Eine Plattform, die für Unternehmen hinsichtlich Commerce und Ads in 2026 interessant werden könnte.</p>
<h4><em>WhatsApp</em></h4>
<p>Austausch mit Freund*innen, Gruppenchats, Familien-Bilder: Während die weltweit wichtigste Messaging-App aktuell noch als Austausch-Plattform dient, rücken Themen wie Content und Commerce in 2026 immer mehr in den Vordergrund. Technisch stehen die Integration von AI-gestützten Chatbots, personalisierten Business-Feeds und die Verknüpfung mit Meta AI auf der Wish-List des Konzerns. Zusätzlich hat WhatsApp begonnen, Werbeanzeigen im „Updates“-Tab einzuführen. Wie diese Entwicklung weitergeht, bleibt jedoch abzuwarten.&nbsp;</p>
<h4><em>Mastodon/Bluesky</em></h4>
<p>Die Underdogs der Social-Media-Plattformen: Derzeit gelten Mastodon, Bluesky und Co. noch als Nische, können aber mit Blick auf die möglichen Regulierungen größerer Netzwerke immer mehr an Relevanz und Bedeutung gewinnen. Zusätzlich könnten die personalisierten Feeds in 2026 stärker auf Open-Source-KI-Algorithmen basieren. Das bietet Transparenz und Kontrolle, unterscheidet sich aber stark von den klassischen Algorithmen wie bei TikTok oder Meta.</p>
<h2>Häufige Fragen und Antworten zu Online-Marketing 2026</h2>
<p>Die Antworten auf die wichtigsten Fragen findet ihr hier:</p>
<h3>Was ist GEO (Generative Engine Optimization)?</h3>
<p>GEO ist die Optimierung von Inhalten, Struktur und Entitäten, damit KI-Suchsysteme Marken in Antworten nennen und Inhalte als Quelle zitieren.</p>
<h3>Ersetzt GEO SEO?</h3>
<p>Nein. SEO bleibt die Basis, weil es Auffindbarkeit, Struktur und Qualität sicherstellt. GEO baut darauf auf.</p>
<h3>Was ändert sich durch Google AI Overviews konkret?</h3>
<p>AI Overviews liefern Antworten direkt im Suchergebnis und können dadurch Klicks auf Websites reduzieren.</p>
<h3>Was ist Google AI Mode?</h3>
<p>AI Mode ist eine dialogbasierte Google-Suche mit KI-Antworten, Follow-ups und Weblinks als Quellen.</p>
<h3>Welche Inhalte eignen sich besonders für GEO?</h3>
<p>Definitionen, How-tos, kurze direkte Antworten, FAQ und Inhalte mit klarer Struktur und eindeutigen Begriffen/Entitäten</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser Artikel ist Teil unseres&nbsp;<a href="https://www.new-communication.de/trendspot/trendspot-2026/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern">Trendspot 2026</a>.</p>
<h2>Quellen</h2>
<p><strong>Publikationen:&nbsp;</strong></p>
<p>Julian Dziki (2025, August), <em>GEO – Generative Engine Optimization: Revolution oder Marketing-Bluff?</em>, Website Boosting #93, 48–52</p>
<p>Lisa Priller-Gebhardt (2025, September) <em>Marken im Schatten der KI</em>, Meedia, 30-3</p>
<p><strong>Online:</strong></p>
<p><a href="http://jaeckert-odaniel.com/interview-mit-david-konitzny/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">jaeckert-odaniel.com</a></p>
<p><a href="http://searchengineland.com" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">searchengineland.com</a></p>
<p><a href="https://ecommerceinstitut.de/tiktok-shop-erobert-deutschland-neue-aera-im-social-commerce/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">ecommerceinstitut.de</a></p>
<p><a href="https://table.media/china/analyse/e-commerce-wie-tiktok-die-branche-von-grund-auf-veraendern-koennte" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">table.media</a></p>
<p><a href="http://about.fb.com/de/news/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">about.fb.com</a></p>
<p><a href="http://hubspot.com" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">hubspot.com</a></p>
<p><a href="http://newsroom.snap.com" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">newsroom.snap.com</a></p>
<p><a href="http://onlinemarketing.de" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">onlinemarketing.de</a></p>
<p><a href="http://zeit.de" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">zeit.de</a></p>
<p><a href="http://techcrunch.com" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">techcrunch.com</a></p>
<p><a href="http://youtube.com" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">youtube.com</a></p>
<p><a href="http://swat.io" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">swat.io</a></p>
<p><a href="http://omr.com" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">omr.com</a></p>
<p><a href="https://stackinfluence.com/snapchats-influencer-revival-tiktok-alternative/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">stackinfluence.com</a></p>
<p><a href="https://www.horizont.net/tech/nachrichten/deutschlandchef-tim-christiansen-so-will-snapchat-2025-in-deutschland-den-geist-aus-der-flasche-lassen-227048" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">horizont.net</a></p>
<p><a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/982794/umfrage/anzahl-der-nutzer-von-snapchat-weltweit/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">de.statista.com</a></p>
<p><a href="https://sqmagazine.co.uk/snapchat-statistics/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">sqmagazine.co.uk</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Content-Marketing</category>
                            
                                <category>Marketing</category>
                            
                                <category>Public Relations</category>
                            
                                <category>Social Media</category>
                            
                                <category>Strategie</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-794</guid>
                        <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Longevity: Biohacking, Big Business und ewige Jugend</title>
                        <link>https://www.new-communication.de/neues/detail/longevity-biohacking-big-business-und-ewige-jugend/</link>
                        <description>Zwischen Supplement-Routinen, KI-gestützter Diagnostik und milliardenschweren Geschäftsmodellen wird Altern neu gedacht. Als steuerbarer Prozess und wachsender Markt. Biohacker-Experiment für Early Adopter oder bedeutend mehr als das? Wo endet sinnvolle Prävention, wo beginnt Optimierungswahn? Und welche Chancen eröffnen sich für Marken, Investor*innen und Gesellschaft? Texterin Danie Schwiderski und Art Direktor Artyom Tokarev werfen einen Blick auf Menschen, Technologien und Märkte, die unser Verständnis von Leben und Lebenszeit verändern.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Wecker klingelt um 5 Uhr. Der erste Gang führt zur Waage. Körperwerte messen und dokumentieren. Danach Lichttherapie sowie ein Cocktail aus Olivenöl, Spermidin, Peptiden, Zimt, Kreatin und rund 25 weiteren Supplementen. Ein Croissant? Undenkbar. Der Tod wird zum technischen Problem. Longevity bedeutet für viele, ihn zu besiegen. Doch wie weit sind wir bereit zu gehen?</p>
<h2><strong>Vom Nischen-Hype zum Mainstream-Markt</strong></h2>
<p>Bryan Johnson hat einen Körperfettanteil von 6 %. Dafür muss er täglich vier Stunden ins Gym. Dazu ein speziell entwickeltes Gerät, das in 30 Minuten 20.000 Sit-ups ersetzt. Für sein Ziel trotzdem nicht genug.</p>
<p>30 Gesundheitsexpert*innen und ein Verjüngungsdoktor begleiten ihn auf seiner Mission, das Geheimnis der ewigen Jugend zu entschlüsseln. Ein Teilerfolg: Innerhalb eines Jahres konnte er sein biologisches Alter um fünf Jahre senken. Ein Leben voller Entbehrungen und strenger Routinen inklusive.</p>
<p>Longevity, übersetzt „Langlebigkeit“, steht für das Streben nach längerer Gesundheit und Lebensqualität. Geistige Klarheit und körperliche Fitness sollen dabei bestmögliche Lebensqualität bis ins hohe Alter gewährleisten. Es geht darum, degenerative Prozesse zu verlangsamen und die Regeneration des Körpers zu unterstützen.</p>
<p>Auch Wirtschaft und Wissenschaft mischen mit. Denn mit steigender Lebenserwartung wächst die Zielgruppe älterer, gesunder Menschen. Sie können nach dem Renteneintritt länger aktiv, selbstbestimmt und beschwerdefrei leben. Ein Markt, den Unternehmen und Investor*innen zunehmend bedienen wollen: mit Produkten, Technologien und Services, die von Prävention über Optimierung bis zu radikalen Anti-Aging-Maßnahmen reichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/longevity/ts26-longevity-bryan-johnson.jpg" alt="Biohacker Bryan Johnson beim Training und Stretching in seinem Wohnzimmer" width="768" height="400" decoding="async" title="Bryan Johnson FA Longevity" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">In der Netflix-Dokumentation "Don't Die" setzt der US-Bio-Tech-Unternehmer Bryan Johnson Körper und Vermögen ein, um dem Alter zu trotzen.</p>
<h3>Früherkennung als Gamechanger</h3>
<p>Dr. Weinberg, Krebsforscher, sagte einmal: „Du kriegst Krebs, wenn du lange genug lebst.“ Eine beunruhigende Prognose. Aber auch ein Hinweis. Wer Erkrankungen früh erkennt, hat deutlich höhere Heilungschancen. Genau hier setzt GRAIL mit dem Galleri-Test an. Das Unternehmen hat eine unkomplizierte Screening-Methode entwickelt, die Marker für zahlreiche Krebsarten im Blut erkennt. Ein einziger Tropfen genügt. Als Bestandteil einer systematischen Vorsorge, sorgt das Produkt schon heute für längere und glücklichere Leben.&nbsp;Doch nicht nur Krebs bedroht uns.</p>
<p>Die weltweit häufigste Todesursache sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei einem plötzlichen Herzstillstand etwa zählt jede Minute. Die Lösung liegt in Automatisierten Externen Defibrillatoren (AEDs). Bisher sind sie groß, komplex, teuer und meist nicht zur Hand, wenn es drauf ankommt. Das dänische Start-up Joule Medical entwickelt einen kompakten AED mit Fokus auf einfache Bedienung und einen niedrigen Preis. Ein Defibrillator in jedem Taxi, Post- und Polizeiauto? Einer, der in jedes Reisegepäck passt und schnelle Hilfe überall möglich macht? Das würde Leben verlängern. Und retten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/longevity/ts26-longevity-frueherkennung.jpg" alt="Produktverpackung des Galleri-Tests zur Früherkennung von Krebs und Joule, der weltweit erste Mini-Defibrillator für die Handtasche" width="768" height="300" decoding="async" title="Galleri-Test und Joule-AED FA Longevity" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Neue Ansätze in der Präventionsmedizin: Der Galleri-Bluttest zur Früherkennung von Krebs und Joule, der weltweit erst Mini-Defibrillator für die Handtasche.</p>
<p class="u-textAlign--center">(© GRAIL, Inc./Joule Medical)</p>
<h3>Aging-Speed-Limit</h3>
<p>Erfolgreiche Longevity-Unternehmen setzen auf Personalisierung. Jeder Mensch hat schließlich individuelle Voraussetzungen. Standardlösungen sind Näherungswerte, die zuweilen an Grenzen geraten.</p>
<p>So sammelt Human Longevity, Inc. aus Kalifornien umfangreiche Daten über menschliche Genome und Phänotypen. Eine KI wertet Genomsequenzen, MRT-Scans und Biomarker-Analysen aus, um individuelle Therapien zu entwickeln. Eine Hyper-Anamnese, wenn man so will. Kund*innen erhalten personalisierte Empfehlungen, die gezielt die eigene Gesundheit optimieren.</p>
<p>Cerascreen, ein deutsches Unternehmen, setzt ebenso auf datenbasierte Personalisierung. Testkits für Blut, Speichel, Stuhl, Urin oder Atemproben werden direkt nach Hause geliefert. Die Analysen sind auf Allergien, Vitaminmangel oder hormonelle Balance zugeschnitten. Kund*innen erhalten Berichte mit Handlungsempfehlungen, inklusive passender Nahrungsergänzungsmittel. Denn wer seine eigenen Gesundheitsdaten versteht, kann gezielt Strategien entwickeln, die Lebensqualität und Gesundheit nachhaltig verbessern.</p>
<h3>Fortschrittliches Altern</h3>
<p>Manch andere Start-ups bewegen sich noch in der klinischen Testphase und wirken wie Science-Fiction-Entwicklungen. Noch. Stammzellenforschung, gezielte Modifikation oder Eliminierung alter Zellen, Zelltherapien und Methoden zur Anregung des Ketose-Zustands gehören zu den spannendsten Forschungsfeldern. Diese Unternehmen und Labore arbeiten an Verfahren, die eines Tages den Alterungsprozess nicht nur verlangsamen, sondern tatsächlich rückgängig machen könnte.</p>
<h2>Reset: Ruhestand</h2>
<p>Longevity bedeutet für die Lebensphase nach dem Renteneintritt nicht nur mehr Zeit, sondern vor allem mehr aktive Jahre. Der Ruhestand wird geprägt von Reisen, Weiterbildung, ehrenamtlichem Engagement oder sogar einer weiteren Karriere. Für Wirtschaft und Gesellschaft eine große Chance: Gesunde Senior*innen sind eine kaufkräftige Zielgruppe, können länger im Beruf bleiben und entlasten gleichzeitig das Pflege- und Gesundheitssystem. Renten- und Versicherungssysteme müssen sich allerdings an die verlängerte Gesundheitsspanne anpassen. Entscheidend ist der Perspektivwechsel. Alter wird nicht länger mit Krankheit und Einschränkungen gleichgesetzt, sondern mit Selbstbestimmung, Aktivität und neuen Möglichkeiten.</p>
<h3>Neue Reise-Zielgruppe</h3>
<p>Nicht alle Silver Ager (75+) können ihre Reiselust im hohen Alter noch ausleben. Sei es aus körperlichen oder aus finanziellen Gründen. Das Start-up vJourney eröffnet ihnen dennoch neue Horizonte. Dank VR-Technologie und einer günstigen Miete ermöglicht das Unternehmen realitätsnahe Reisen bequem vom Sofa aus. Damit liefert das junge Unternehmen aus Wasbek nur eines von vielen Beispielen, wie Longevity zukünftig völlig neue Zielgruppen erschließen wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/longevity/ts26-longevity-vjourney.jpg" alt="Seniorenpaar mit vJourney-VR-Brille im Gesicht, die dadurch virtuelle Reisen erleben" width="768" height="400" decoding="async" title="vJouney VR-Brille FA Longevity" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Durch das Wasbeker Unternehmer vJourney werden Reisen im Alter wieder möglich.</p>
<p class="u-textAlign--center">(© vJourney GmbH)</p>
<h2>Häufige Fragen und Antworten zu Longevity</h2>
<p>Die Antworten auf die wichtigsten Fragen findet ihr hier:</p>
<h3>Was versteht man unter Longevity?</h3>
<p>Longevity bezeichnet das Streben nach längerer Gesundheit und Lebensqualität. Es beinhaltet Maßnahmen zur Verlangsamung von degenerativen Prozessen und zur Unterstützung der Regeneration des Körpers, um ein langes und gesundes Leben zu fördern.</p>
<h3>Welche Maßnahmen fallen unter Biohacking im Kontext von Longevity?</h3>
<p>Biohacking umfasst eine Vielzahl von Techniken zur Optimierung der körperlichen und geistigen Gesundheit, wie z. B. spezielle Diäten, Lichttherapie, die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und regelmäßige Sporteinheiten. Ziel ist es, den eigenen Körper besser zu verstehen und ihn auf individuelle Weise zu verbessern.</p>
<h3>Welche Rolle spielt die frühzeitige Erkennung von Krankheiten für Longevity?</h3>
<p>Die frühzeitige Erkennung von Krankheiten, wie z.B. Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, kann entscheidend für die Heilungschancen sein. Tests wie der GRAIL Galleri-Test helfen, Krankheitsmarker frühzeitig zu erkennen, was eine proaktive Gesundheitsstrategie unterstützt und die Lebensqualität erhöhen kann.</p>
<h3>Was sind einige innovative Technologien oder Ansätze in der Longevity-Forschung?</h3>
<p>Zu den innovativen Ansätzen gehören Stammzellenforschung, Zelltherapien zur Eliminierung alter Zellen, sowie die Entwicklung von personalisierten Behandlungsstrategien durch KI-Analyse von genetischen und phänotypischen Daten. Diese Technologien könnten den Alterungsprozess in Zukunft erheblich beeinflussen.</p>
<h3>Wie kann Longevity das Leben nach dem Ruhestand verändern?</h3>
<p>Longevity ermöglicht es Menschen, nach dem Ruhestand aktiver und gesünder zu leben. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für Reisen, Weiterbildung und ehrenamtliches Engagement. Gesund bleibende ältere Menschen können auch länger im Beruf bleiben und somit zur Gesellschaft beitragen.</p>
<h3>Welche neuen Zielgruppen werden durch Longevity angesprochen?</h3>
<p>Longevity spricht auch ältere Menschen, sogenannte Silver Ager (75+), an, die möglicherweise körperliche Einschränkungen haben. Innovative Angebote wie VR-Reisen ermöglichen es ihnen, neue Erfahrungen zu sammeln, ohne physisch reisen zu müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser Artikel ist Teil unseres&nbsp;<a href="https://www.new-communication.de/trendspot/trendspot-2026/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern">Trendspot 2026</a>​​​​​​​.</p>
<h2>Quellen</h2>
<p><a href="https://www.businessinsider.de/wirtschaft/lmilliardaer-bryan-johnson-will-seine-langlebigkeits-firma-aufgeben-wegen-religion/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">businessinsider.de</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Q6sfTKKwolg" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">youtube.com</a></p>
<p><a href="https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/the-top-10-causes-of-death/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">who.int</a></p>
<p><a href="https://vjourney.io/?srsltid=AfmBOooKLqeSSES_67WTC7wNlqTaRPlDBz9HtSUhme7e5_z8zSWIk_W3" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">vjourney.io</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Content-Marketing</category>
                            
                                <category>Innovationen &amp; Trends</category>
                            
                                <category>Marketing</category>
                            
                                <category>Public Relations</category>
                            
                                <category>Strategie</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/longevity/hero-longevity.jpg" length="559286" type="image/jpeg"/>
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-793</guid>
                        <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Devices. Neue Interfaces. Neue Realität.</title>
                        <link>https://www.new-communication.de/neues/detail/neue-devices-neue-interfaces-neue-realitaet/</link>
                        <description>Die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine verschiebt sich. Künstliche Intelligenz wandert aus dem Smartphone hinaus in neue Devices, die uns noch näherkommen – manchmal sogar direkt vor die Augen. Ob Brillen, Sound Recorder oder Anhänger: Sie alle stehen für den Trend, dass Technologie unsichtbarer, natürlicher und zugleich allgegenwärtiger wird. Art Direktorin Isabelle Neff sowie PR-Beraterin und Texterin Kim Salewski haben die Köpfe zusammengesteckt, recherchiert und herausgefunden, was auf uns zukommen wird.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ist das die neue Zukunft? Weg vom Smartphone hin zu körpernahen, nahezu unsichtbaren Devices. Getrieben von Miniaturisierung, Sensorik sowie Biometrie und generativer KI entstehen neue Interfaces, die natürlich, kontextbewusst und permanent verfügbar sind. Anhand von Meta AI-Brille, Anker Soundcore Work, Mudra Link und Omi AI bis hin zu OpenAIs Project io werden unterschiedliche Ansätze skizziert – vom seh- und hörnahen Assistenten über KI-Recorder und neuronale Gestensteuerung bis zu displaylosen Begleitern. Gemeinsam ist ihnen: Sie ergänzen bestehende Geräte, machen Interaktion freihändig und leiser und ebnen den Weg in eine Post‑Smartphone‑Ära.</p>
<h3 class="text-justify">Augmented Alltag: Die Meta-AI-Brille</h3>
<p>Mit der Meta-AI-Brille will Meta den Schritt ins Post-Smartphone-Zeitalter einleiten. Die smarte Brille kombiniert Kamera, Lautsprecher und Mikrofone mit einem ständig verfügbaren KI-Assistenten, der sich per Sprache steuern lässt. Sie nimmt Fotos und Videos auf, spielt Musik ab oder verbindet in Sekunden mit einem Anruf. Neu ist die Möglichkeit, Fragen direkt an die Brille zu richten – und Antworten nicht nur aus dem Netz, sondern auch aus dem Blickfeld zu bekommen, das die Kamera gerade erfasst.</p>
<p>Was einst mit der Google Glass begann, wird durch aktuelle AR-Headsets und leistungsfähige KI zu einem alltagstauglichen Device weiterentwickelt. Während frühere Ansätze oft an klobiger Technik oder fehlender Rechenpower scheiterten, ermöglicht die heutige Kombination aus Miniaturisierung und generativer KI erstmals eine dauerhafte Begleitung im Alltag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/neue_devices/ts26-devices-meta-glasses.jpg" alt="Meta AI-Brille: schwarzes Gestell mit transparenten Gläsern" width="768" height="340" decoding="async" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Zeitloser Klassiker trifft smartes Design: Meta AI-Brillen gibt es zum Beispiel bei Ray-Ban.</p>
<p class="u-textAlign--center">(© Ray-Ban)</p>
<h3>Allgegenwärtig hören: Anker Soundcore Work</h3>
<p>Der Anker Soundcore Work ist kaum größer als eine Münze, lässt sich am Kragen oder an der Kleidung befestigen, und doch steckt darin eine ganze KI-gestützte Schaltzentrale. Gespräche und Meetings nimmt das kleine Device auf, transkribiert sie automatisch und erstellt mithilfe von GPT-4o prägnante Zusammenfassungen. &nbsp;</p>
<p>Die Idee ist einfach, die Umsetzung elegant: Miniaturisierung, Sensorik und KI sorgen dafür, dass Inhalte schnell erfasst, verstanden und aufbereitet werden. Ein Tipp startet die Aufnahme, ein Doppeltipp markiert wichtige Stellen für die spätere Auswertung – mehr braucht es nicht. Vorgestellt im Vorfeld der IFA 2025 in Berlin, kommt das Gerät für rund 160 Dollar plus Abo-Option auf den Markt – mit angekündigtem weltweitem Rollout.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/neue_devices/ts26-devices-soundcore.jpg" alt="Revolutionärer Recorder: Anker Soundcore Work kommt im silbernen Design und ist kaum größer als eine Münze" width="768" height="340" decoding="async" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Kleines Gerät, große Wirkung: Der Anker Soundcore Work revolutioniert die Welt der Recorder.</p>
<p class="u-textAlign--center">(© Soundcore)</p>
<h3>Unsichtbare Steuerung: Mudra Link</h3>
<p>Erstmalig auf der CES im Januar 2025 vorgestellt, macht der Mudra Link die Interaktion mit digitalen Geräten so natürlich wie eine Handbewegung. Das kompakte Armband nutzt neuronale Sensorik, um feinste Finger- und Handgesten direkt in Steuerbefehle zu übersetzen – für AR- und VR-Headsets, Smart-Home-Systeme oder den PC. Befehle werden dabei ohne Tippen, ohne Sprache und ohne klassische Benutzeroberfläche ausgeführt. Die Technologie hinter dem Gesten-Controller ist faszinierend: Oberflächen-Nervenleitfähigkeits-Sensoren erfassen elektrische Signale der Motorneuronen, die KI in Echtzeit interpretiert. So entsteht ein Interface, das praktisch unsichtbar ist und den Nutzer wie eine Erweiterung seiner eigenen Hand agieren lässt. Frühere Ansätze scheiterten oft an ungenauer Sensorik oder komplizierter Bedienung. Heute sorgt die Kombination aus präziser Biometrie und KI für flüssige, intuitive Interaktion – ganz ohne Berührung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/neue_devices/ts26-devices-mudra.jpg" alt="Unsichtbare Steuerung per Mudra Link - ein Device, das mit Größe und Optik an eine Smartwatch erinnert" width="768" height="380" decoding="async" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Mit dem Mudra Link wird die Steuerung von Geräten so natürlich wie eine Handbewegung.</p>
<p class="u-textAlign--center">(© Mudra Link)</p>
<h3>Dein digitaler Zwilling im Alltag: Omi AI</h3>
<p>Als brandneues Device, das verspricht, mehr als nur ein smarter Assistent zu sein, wurde Omi AI erstmals im Januar 2025 der Öffentlichkeit vorgestellt. Als Form eines kompakten Anhängers oder als stirnseitig tragbares Device soll das Gadget wie ein digitaler Zwilling im Alltag funktionieren. Demnach begleitet Omi AI Gespräche in Echtzeit, transkribiert Inhalte automatisch und liefert sogar kontextbasierte Zusammenfassungen. Übrigens auch eigene Gedankenäußerungen und Selbstgespräche. Über eine App lassen sich die Funktionen nach eigenem Gusto erweitern. Besonders futuristisch wirkt die optionale Steuerung per EEG-Modul. Dieses registriert, wann der Nutzer ganz ohne Spracheingabe oder Berührung mit Omi AI interagieren will. Das ist besonders für Nutzer*innen spannend, die Omi AI im stillen Modus nutzen möchten – z. B. in Meetings oder beim Meditieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/neue_devices/ts26-devices-omi-ai.jpg" alt="Verpackt als schwarzer Anhänger funktioniert OMI AI als smarter Recorder und digitaler Zwilling im Alltag" width="768" height="380" decoding="async" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Verpackt als Anhänger, funktioniert Omi AI als smarter Recorder und digitaler Zwilling im Alltag.</p>
<p class="u-textAlign--center">(© Based Hardware)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Das erste Gadget von OpenAI: Project io</h3>
<p>Hinter dem Arbeitstitel Project io versteckt sich ein bahnbrechendes neues Gerät. Bisher ist noch völlig ungewiss, in welche Richtung das Device gehen soll. Doch die Pläne des OpenAI-Chefs Sam Altman und des Ex-Apple-Designchefs Jony Ive zeigen, dass es sich nicht um ein Wearable im klassischen Sinne handelt. Darüber hinaus ist geplant, dass Project io ohne Display, Kamera oder Mikrofon auskommen soll. Stattdessen liegt der Fokus auf direkter, natürlicher Kommunikation mit KI – ohne, dass man erst sein Smartphone zücken oder eine App öffnen muss. Das Device soll als persönlicher KI-Begleiter im Alltag dienen. Konkrete Details zu Funktionalität, Zeitpunkt oder Zielgruppe wurden noch nicht bekannt gegeben. Das Gadget der Zukunft wird als handlich beschrieben und soll etwa „taschengroß“ sein. Ziel ist es, dass Project io eine neue Produktgeneration abbildet, die nicht als Ersatz für Smartphones oder Laptops dient, sondern diese sinnvoll ergänzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/neue_devices/ts26-devices-project-io.jpg" alt="Ohne Mikrofon, ohne Kamera, ohne Display: drei Geräte unterschiedlicher Größe auf einem dunklen Holztisch" width="768" height="432" decoding="async" loading="lazy"></p>
<p>Verspricht Großes: das neue Gadget Project io</p>
<p>(© Mudra Band</p>
<h2>Häufige Fragen und Antworten zu Neue Devices. Neue Interfaces. Neue Realität.</h2>
<p>Die Antworten auf die wichtigsten Fragen findet ihr hier:</p>
<h3>Was sind die neuen Devices, die im Artikel erwähnt werden?</h3>
<p>Die neuen Devices umfassen innovative Technologien wie die Meta-AI-Brille, Anker Soundcore Work, Mudra Link, Omi AI und das Project io von OpenAI. Diese Geräte repräsentieren den Trend zu unsichtbaren und naturnahen Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine</p>
<h3>Wie unterscheiden sich diese neuen Interfaces von traditionellen Interfaces?</h3>
<p>Die neuen Interfaces sind darauf ausgelegt, natürlicher und kontextbewusster zu sein. Oft ohne physische Berührung oder Spracheingabe. Sie nutzen Technologien wie Biometrie und Miniaturisierung, um eine nahtlose Interaktion zu ermöglichen, die über das traditionelle Smartphone-Erlebnis hinausgeht</p>
<h3>Was ist die Rolle der Künstlichen Intelligenz in diesen neuen Devices?</h3>
<p>Künstliche Intelligenz spielt eine zentrale Rolle, indem sie intelligente Funktionen bereitstellt, wie z. B. Spracherkennung, Gestensteuerung und Kontextverarbeitung. Dies ermöglicht es den Geräten, proaktiv auf die Bedürfnisse der Nutzer einzugehen und Informationen in Echtzeit zu verarbeiten.</p>
<h3>Wie werden diese neuen Technologien unseren Alltag beeinflussen?</h3>
<p>Diese neuen Technologien könnten unseren Alltag revolutionieren, indem sie Interaktionen effizienter und intuitive gestalten, die Notwendigkeit für physische Geräte verringern und ein handfreies, leiseres Nutzererlebnis schaffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser Artikel ist Teil unseres&nbsp;<a href="https://www.new-communication.de/trendspot/trendspot-2026/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern">Trendspot 2026</a>.</p>
<h2>Quellen</h2>
<p><br><a href="https://www.mediamarkt.de/de/content/it-informatik/ki/ray-ban-meta-wayfarer-getestet" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">mediamarkt.de</a><br><a href="https://techcrunch.com/2024/12/16/meta-updates-its-smart-glasses-with-real-time-ai-video/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">techcrunch.com</a><br><a href="https://engineering.fb.com/2025/03/04/virtual-reality/building-multimodal-ai-for-ray-ban-meta-glasses/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">engineering.fb.com</a><br><a href="https://about.fb.com/de/news/2025/07/ray-ban-meta-glasses-sprechen-jetzt-auch-deutsch/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">about.fb.com</a></p>
<p><a href="https://www.theverge.com/news/769467/anker-soundcore-work-ai-recorder-gpt-4o" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">theverge.com</a><br><a href="https://www.soundguys.com/anker-unveils-soundcore-work-a-tiny-recorder-with-ai-transcription-143808/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">soundguys.com</a><br><a href="https://www.androidpolice.com/anker-soundcore-work-ai-voice-recorder/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">androidpolice.com</a></p>
<p><a href="https://www.quiverquant.com/news/Wearable%2BDevices%2BLtd.%2BLaunches%2BMudra%C2%AE%2BLink%2C%2BAward-Winning%2BNeural%2BGesture%2BControl%2BWristband%2C%2Bat%2BCES%C2%AE%2B2025" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">quiverquant.com</a><br><a href="https://www.ces.tech/ces-innovation-awards/2025/mudra-link/?utm_source=chatgpt.com" target="_new" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">ces.tech</a></p>
<p><a href="https://www.omi.me/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">omi.me</a><br><a href="https://www.gamestar.de/artikel/ki-gadget-omi-aufnahme-sprache,3425590.html" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">gamestar.de</a><br><a href="https://www.theverge.com/2025/1/8/24338750/omi-ai-wearable-friend-companion" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">theverge.com</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Innovationen &amp; Trends</category>
                            
                                <category>Online</category>
                            
                                <category>Audio &amp; Video</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/neue_devices/hero-ts26-devices.jpg" length="1890439" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-792</guid>
                        <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Dschungelbuch der Marketinggesetze - Ein Update für 2026</title>
                        <link>https://www.new-communication.de/neues/detail/dschungelbuch-der-marketinggesetze/</link>
                        <description>Nachhaltigkeit, Datenschutz, Barrierefreiheit, KI: Der Gesetzgeber – ob im Bund oder in Europa – kommt mit immer mehr Anforderungen, die die Arbeit in der Kommunikation verändern. Was kommt auf uns zu oder ändert sich konkret? Unser Geschäftsführer Sören Mohr gibt euch einen Überblick über die wichtigsten Veränderungen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für jede Regelung findet ihr nachfolgend Kurzbeschreibung, Status und Termine, Betroffene (Unternehmen/Branchen), Auswirkungen auf Marketing/Kommunikation und empfohlene To‑dos. Praktisch, oder?</p>
<p>Hinweis: Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung, sondern ist eine praxisorientierte Orientierung für Kommunikation, Marketing, Produkt- und Vertriebsteams.Marketing, Werbung und Medien.</p>
<h4>Digital Services Act (DSA)</h4>
<p><strong>Kurzbeschreibung und Ziel:</strong> EU‑Grundverordnung für Online‑Dienste mit u.&nbsp;a. Transparenz‑ und Kennzeichnungspflichten bei Werbung, Verbot von Targeting Minderjähriger sowie die Nutzung sensibler Daten; Werbeverzeichnisse bei großen Plattformen</p>
<p><strong>Status und Termine</strong>: seit 16.11.2022; zusätzliche Implementierungen 2023 und 2024</p>
<p><strong>Betroffene:</strong> Plattformen mit mehr als 45 Mio. aktiven Usern/Monat, Publisher, Advertiser, Agenturen</p>
<p><strong>Auswirkungen:</strong>&nbsp;Strengere Ad‑Transparenzauslegung, Kennzeichnungen, Dark‑Pattern‑Verbote; Wahl‑/Politik‑Kontext besonders sensitiv, kein Targeting von sensitiven Merkmalen</p>
<p><strong>To‑dos:</strong> Ad‑Kennzeichnung und -Transparenzprozesse prüfen; Creatives/Tracking von Minderjährigen‑ und sensitive Daten‑Verbote prüfen; Werbeverzeichnisse und Offenlegung orchestrieren; Influencer*innen‑Placements kennzeichnen</p>
<h4>Verordnung zu Transparenz und Targeting politischer Werbung (TTPA)</h4>
<p><strong>Kurzbeschreibung und Ziel:</strong>&nbsp;Einheitliche Kennzeichnung von politischer Werbung, Werbeverzeichnisse, enge Grenzen für Targeting (explizite Einwilligung, Verbot sensibler Daten), Sperrfristen für Drittstaat‑Sponsoring vor Wahlen</p>
<p><strong>Status und Termine:</strong>&nbsp;Beschlossen und seit 10.&nbsp;Okt.&nbsp;2025 in Kraft</p>
<p><strong>Betroffene:</strong> Parteien, NGOs, Medien, Plattformen, Advertiser/Agenturen, Unternehmen, die Parteienwerbung finanzieren</p>
<p><strong>Auswirkungen:</strong>&nbsp;Deutlich höhere Compliance‑Aufwände; manche Plattformen schränken politische Ads ein</p>
<p><strong>To‑dos:</strong> Polit‑Ad‑Policy, Kennzeichnung‑Pipelines, Einwilligungsflüsse, Zielgruppenkriterien und Dokumentation implementieren</p>
<h4>European Media Freedom Act (EMFA)</h4>
<p><strong>Kurzbeschreibung und Ziel:</strong> Schutz redaktioneller Unabhängigkeit und Pressefreiheit, neue EU‑Medienaufsicht (European Board for Media Services), Regeln für staatliche Werbung und Medien‑Transparenz, Schutz journalistischer Quellen</p>
<p><strong>Status und Termine:</strong> Anwendung seit<strong> </strong>8. August 2025 (gestuft)</p>
<p><strong>Betroffene:</strong> Medienhäuser, Vermarkter, öffentliche Auftraggeber, größere Werbetreibende, Agenturen</p>
<p><strong>Auswirkungen:</strong>&nbsp;Mehr Transparenzanforderungen bei staatlicher/öffentlicher Werbung; Umfeld‑Sorgfalt (Brand Safety) gewinnt an Relevanz</p>
<p><strong>To‑dos:</strong> Media‑Compliance, Kennzahlen und Nachweise zu redaktioneller Unabhängigkeit, Medien-Eigentümer‑Transparenz tracken; Dokumentationspflichten und Nachweise bei Public‑Sector‑Kampagnen</p>
<h4>Influencer‑/Creator‑Compliance (EU‑Verbraucherrecht)</h4>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong> Vorgaben und Leitlinien zu Kennzeichnung, Schleichwerbung, Preisangaben von Influencer*innen und Creator*innen generierte Werbung, Bewerbung nur von sicheren Produkten</p>
<p><strong>Status und Termine:</strong> Leitfäden wurden 2024/25 aktualisiert</p>
<p><strong>Betroffene:</strong> Influencer*innen, Agenturen, Werbetreibende</p>
<p><strong>Auswirkungen:</strong>&nbsp;Strengere Offenlegungsstandards von bezahlter Werbung; klare Darstellungsregeln bei Preisreduktion, Sonderregeln bei Werbung für Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Medizinprodukte, Alkohol und Glücksspiel</p>
<p><strong>To‑dos:</strong> Creator*innen‑Briefings und Vertragsklauseln aktualisieren; Prüf‑Checklisten und Freigaben standardisieren</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/dschungelbuch_der_marketinggesetze/ts26-dschungel-influencer.jpg" alt="Influencerin, die Produkt vor laufender Kamera präsentiert" width="768" height="512" decoding="async" title="EU-Verbraucherrecht_FA Markengesetze 2026" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Das EU-Verbraucherrecht schaut inzwischen auch Influencer*innen genauer auf die Finger.</p>
<h2>Nachhaltigkeit &amp; Produktkommunikation</h2>
<h4>CSRD &amp; ESRS (Nachhaltigkeitsberichterstattung)</h4>
<p><strong>Kurzbeschreibung und Ziel:</strong>&nbsp;Einheitliche Reportingstandards in der Nachhaltigkeitsberichterstattung, erweiterte Reportingpflichten (Doppel‑Wesentlichkeit, ESRS‑Standards), auch für viele nicht börsennotierte Unternehmen; mittelbar Marketing/Brand sind mittelbar betroffen</p>
<p><strong>Status und Termine:</strong> Staffelung seit Geschäftsjahr 2024</p>
<p>Betroffene: große Unternehmen, kapitalmarktorientierte KMU, Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen, bestimmte Nicht‑EU‑Unternehmen</p>
<p><strong>Auswirkungen:</strong> Einführung eines Nachhaltigkeitsmanagements, stärker prüfbare Nachhaltigkeitsaussagen; Publikations- und Offenlegungspflichten</p>
<p><strong>To‑dos:</strong> Claims/Storytelling gegen ESRS‑Daten absichern; Governance für freigegebene Kennzahlen, Nachhaltigkeitsberichterstattung nach CSRD-Standard</p>
<h4>UCPD (Unfair Commercial Practices Directive)</h4>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong>&nbsp;Verschärfte Regelung gegen Greenwashing: Verbot generischer Umweltclaims ohne Beleg, Verbot "klimaneutral durch Kompensation", strengere Label-/Vergleichsstandards</p>
<p><strong>Status und Termine:</strong> Seit 26. März 2024 in Kraft; nationale Umsetzung in 2026</p>
<p><strong>Betroffene:</strong> Alle B2C‑Anbieter</p>
<p><strong>Auswirkungen:</strong> Deutlich höhere Beleganforderungen für Umweltkommunikation</p>
<p><strong>To‑dos:</strong> Claim‑Substantiation-Dossiers, Freigabe‑Prozesse für Nachhaltigkeitsaussagen, Einführung Green-Storytelling</p>
<h4>ESPR – Ecodesign for Sustainable Products Regulation (Digitaler Produktpass)</h4>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong> Rahmen für produktgruppenspezifische Ökodesign‑/Informationspflichten inkl. Digitalem Produktpass (DPP)</p>
<p><strong>Ziel:</strong> Produkte in der EU sollen langlebiger, ressourcenschonender, reparierbarer und recycelbarer werden</p>
<p><strong>Status und Termine:</strong> in Kraft (2024); delegierte Roll‑out für unterschiedliche Produktgruppen sukzessive ab 2026</p>
<p><strong>Betroffene:</strong> Handel und Unternehmen unterschiedlichster Produktgruppen (z.&nbsp;B. Textilien, Möbel, Reifen, Eisen und Stahl, Batterien, Elektronik)</p>
<p><strong>Auswirkungen:</strong> Marketing muss technische Produktdaten (Herkunft, Reparierbarkeit, Rezyklatanteil etc.) konsistent kommunizieren; Verbot der Vernichtung von unverkauften Produkten, Pflicht zur Weiterverwendung, Spende oder Recycling, einheitliche Vorgaben für Nachhaltigkeitslabels, keine eigenen „grünen Labels“ ohne Nachweis und Zulassung</p>
<p><strong>To‑dos:</strong> Erstellung eines Digitalen Produktpasses (über QR-Code am Produkt erreichbar), Ermittlung der zu kommunizierenden Anforderung (Materialien, Inhaltsstoffe, Rezykatanteil, Recyclingfähigkeit, &nbsp;Reparierbarkeit, Nachhaltigkeitskennzeichen, Nachhaltigkeitslabel</p>
<h4>PPWR – Packaging and Packaging Waste Regulation</h4>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong> EU‑weit harmonisierte Verpackungsregeln (Design‑, Rezyklat‑, Kennzeichnungs‑, Verbots‑ und Reduktionsvorgaben)</p>
<p><strong>Status und Termine:</strong>&nbsp;Verordnung am 11.02.2025 veröffentlicht – Wirksamkeit der Verordnungen ab dem 12. August 2026</p>
<p><strong>Betroffene:</strong> Hersteller, Umsetzende, Händler, E‑Commerce-Unternehmen</p>
<p><strong>Auswirkungen:</strong> Anpassung von On‑Pack‑Claims, Trennhinweisen, QR/Infos zur Entsorgung; Re‑Design von Packagings und POS‑Kommunikation</p>
<p><strong>To‑dos:</strong> Überarbeitung der Produktverpackungen</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/dschungelbuch_der_marketinggesetze/ts26-dschungel-packaging.jpg" alt="Recycelte Verpackungen verschiedener Größe in einem Café" width="768" height="485" decoding="async" title="Verpackungen_FA Marketinggesetze 2026" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Nicht nur auf den Inhalt kommt es an. Auch die Anforderungen an Verpackungen und Produktkennzeichnungen nehmen enorm zu.</p>
<h2>Barrierefreiheit</h2>
<h4>European Accessibility Act (EAA) / BFSG (DE)</h4>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong> Barrierefreiheits‑Pflichten für B2C-Kommunikation, E‑Commerce‑Websites/Apps, eBooks, Terminals, Kundenkommunikation</p>
<p><strong>Status und Termine:</strong> Anwendung seit 28. Juni 2025 (mit Übergängen)</p>
<p><strong>Betroffene:</strong>&nbsp;Öffentliche Verwaltung und B2C-Unternehmen (über 10 Beschäftigte und 2 Mio. Jahresumsatz)</p>
<p><strong>Auswirkungen:</strong> Barrierefreiheit wird rechtsverbindlicher Qualitätsstandard (WCAG‑nahe)</p>
<p><strong>To‑dos:</strong> Accessibility‑Audit (UX/UI/Code/Content), Roadmap und Schulungen; Styleguides und Designsysteme anpassen, Bestellprozesse und Contentlogik prüfen</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/dschungelbuch_der_marketinggesetze/ts26-dschungel-barrierefrei.jpg" alt="Hand, die Smartphone hält, über welches eine Lupe gehalten wird" width="768" height="512" decoding="async" title="Barrierefreiheit_FA Marketinggesetze 2026" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Barrierefrei auf allen Wegen: Auch digitale Services sollen für jeden Menschen nutzbar sein.</p>
<h2>Künstliche Intelligenz</h2>
<h4>EU‑AI‑Act (2024/1689)</h4>
<p><strong>Kurzbeschreibung:</strong> Risikobasierte Pflichten für KI‑Systeme; Transparenz z.&nbsp;B. für KI‑Interaktion/„Deepfakes“; GPAI‑Pflichten</p>
<p><strong>Status und Termine:</strong>&nbsp;in Kraft; gestufte Anwendung 2025–2027 (Kernpflichten ab 2026)</p>
<p><strong>Auswirkungen:</strong> Kennzeichnung KI‑generierter Inhalte, Risiko‑/Daten‑Governance, Werbemittel‑/Chatbot‑Transparenz</p>
<p><strong>To‑dos:</strong> KI‑Use‑Case‑Inventar, Transparenzhinweise (z.&nbsp;B. „KI‑erstellt“), Review‑Prozesse &amp; Dataset‑Dokumentation, Prompt‑/Asset‑Archivierung</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/dschungelbuch_der_marketinggesetze/ts26-dschungel-ki.jpg" alt="Hand, über dieser virtuelle Zeichen und Symbole schweben" width="768" height="329" decoding="async" title="KI_FA Marketinggesetze 2026" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Der Einsatz von KI muss diskriminierungsfrei erfolgen und erfordert Transparenz.</p>
<p class="u-textAlign--center">&nbsp;</p>
<p>Dieser Artikel ist Teil unseres <a href="https://www.new-communication.de/trendspot/trendspot-2026/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern">Trendspot 2026</a>.</p>
<h2>Häufige Fragen und Antworten zu Marketinggesetzen 2026</h2>
<p>Die Antworten auf die wichtigsten Fragen findet ihr hier:</p>
<h3>Was ist der Digital Services Act (DSA)?</h3>
<p>Der Digital Services Act ist eine EU-Grundverordnung, die Transparenz- und Kennzeichnungspflichten bei Werbung definiert, das Targeting von Minderjährigen verbietet und die Nutzung sensibler Daten regelt.</p>
<h3>Welche Unternehmen sind vom DSA betroffen?</h3>
<p>Betroffen sind Plattformen mit mehr als 45 Millionen aktiven Nutzern pro Monat, Publisher, Advertiser, und Agenturen.</p>
<h3>Was sind die wichtigsten Änderungen im Bereich der politischen Werbung?</h3>
<p>Die Verordnung zur Transparenz und zum Targeting politischer Werbung verlangt eine einheitliche Kennzeichnung, Werbeverzeichnisse und explizite Einwilligungen für das Targeting.</p>
<h3>Was sind die Anforderungen des CSRD in Bezug auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung?</h3>
<p>Die CSRD verlangt einheitliche Reportingstandards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung, einschließlich erweiterter Offenlegungspflichten für viele Unternehmen.</p>
<h3>Welche Verpflichtungen ergeben sich aus der UCPD?</h3>
<p>Die UCPD verbietet generische Umweltclaims ohne Belege und strengere Label- und Vergleichsstandards zur Vermeidung von Greenwashing.</p>
<h3>Wie beeinflusst der European Accessibility Act (EAA) die digitale Kommunikation?</h3>
<p>Der EAA macht Barrierefreiheit zu einem rechtsverbindlichen Qualitätsstandard für B2C-Kommunikation und E-Commerce-Websites, der bis zum 28. Juni 2025 umgesetzt sein muss.</p>
<h3>Was sind die Hauptpflichten des EU-AI-Acts?</h3>
<p>Der EU-AI-Act verlangt risikobasierte Pflichten für KI-Systeme, einschließlich der Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten und der Transparenz bei der Nutzung von KI in Werbemitteln.</p>
<h3>Wie kann ich sicherstellen, dass mein Unternehmen konform bleibt?</h3>
<p>Es wird empfohlen, Compliance-Prüfungen durchzuführen, aktuelle Richtlinien umzusetzen und die Mitarbeiter in Bezug auf neue Gesetze und Bestimmungen zu schulen.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Content-Marketing</category>
                            
                                <category>Innovationen &amp; Trends</category>
                            
                                <category>Marketing</category>
                            
                                <category>Online</category>
                            
                                <category>Print</category>
                            
                                <category>Social Media</category>
                            
                                <category>Strategie</category>
                            
                                <category>Text</category>
                            
                                <category>Audio &amp; Video</category>
                            
                        
                        
                            
                            <enclosure url="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2026/dschungelbuch_der_marketinggesetze/hero-ts26-dschungelbuch-02.jpg" length="1405554" type="image/jpeg"/>
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-791</guid>
                        <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Die dunkle Bedrohung: Black Friday – eine Bilanz für den Handel</title>
                        <link>https://www.new-communication.de/neues/detail/black-friday-eine-bilanz-fuer-den-handel/</link>
                        <description>Seit Jahren liefert der Black Friday dem Handel kurz vor Weihnachten hohe Umsätze. Doch das glänzende Schwarz bekommt zunehmend Kratzer im Lack. Rabattzeiträume dehnen sich aus, Margen geraten unter Druck und KI lenkt Kund*innen konsequent zu den besten Angeboten. Sind Black Deals noch ein Erfolgsmodell oder werden sie zum selbstgemachten Problem? NC-Berater und Fachmann für Handelsmarketing Mats Bauer wirft einen Blick auf Zahlen, Entwicklungen und unbequeme Fragen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Beginn der systematischen Erfassung der Umsätze rund um den Black Friday und Cyber Monday ging es für den deutschen Handel jahrelang nur in eine Richtung: nach oben. Von rund 1,7 Milliarden Euro im Jahr 2016 stiegen die Umsätze bis auf jeweils 5,9 Milliarden Euro in den Jahren 2023 und 2024. Für dieses Jahr erwarteten Prognosen einen leichten Rückgang um knapp zwei Prozent auf etwa 5,8 Milliarden Euro. Auf den ersten Blick kein Drama, oder? Doch genau hier liegt das Problem: Ein Minus in dieser Größenordnung entspricht in etwa der Inflationsrate. Real wächst der Markt also nicht mehr. Und Stillstand ist im Handel selten ein gutes Zeichen.</p>
<h2>Vom Aktionstag zum Dauerzustand</h2>
<p>Mit dem Black Friday ist es in den vergangenen Jahren ein wenig so gekommen wie mit dem Weihnachtsgebäck. Kaum ist der Sommer vorbei, stehen Spekulatius und Lebkuchen in den Regalen. Ähnlich verhält es sich mit den Rabattaktionen. Schon Anfang Oktober tauchten bei großen Onlinehändlern die ersten „Black Month“-Banner auf.</p>
<p>Was einst ein einzelner Aktionstag war, entwickelte sich erst zum verlängerten Wochenende, dann zur Black Week und inzwischen zu einem nicht unüblichen Zeitraum von mehreren Wochen. Amazon startete seine Aktionen zwischen dem 20. November und dem 1. Dezember, Outdoor-Anbieter wie Bergfreunde sogar schon Anfang November. Der Black Friday wird damit weniger zum Event als allmählich ein Dauerzustand.</p>
<h3>Blick über den Atlantik: mehr Umsatz, weniger Ware</h3>
<p>In den USA zeigt sich, wohin diese Entwicklung führen kann. Am Black Friday dieses Jahres sorgten KI-gestützte Einkaufstools wie Walmarts „Sparky“ oder Amazons „Rufus“ dafür, dass noch mehr Käufe online stattfanden. Viele Konsument*innen mieden volle Geschäfte und nutzten Chatbots, um Preise zu vergleichen und gezielt die besten Angebote zu finden.</p>
<p>Laut Adobe Analytics gaben US-Kund*innen an diesem Tag 11,8 Milliarden US-Dollar online aus. Ein neuer Rekord und ein Plus von 9,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mastercard SpendingPulse meldete ein E-Commerce-Wachstum von 10,4 Prozent, während die Ladenverkäufe lediglich um 1,7 Prozent zulegten. Besonders auffällig: Der über KI-Tools generierte Traffic stieg laut Adobe um 805 Prozent.</p>
<p>Doch der Rekord hat eine Kehrseite. Salesforce berichtet, dass steigende Preise die Nachfrage dämpften. Die Rabatte blieben zwar ähnlich wie im Vorjahr, doch höhere Kosten ließen kaum Spielraum für stärkere Preisnachlässe. Die Folge: Die Bestellmengen gingen um 1 Prozent zurück, während die durchschnittlichen Verkaufspreise um 7 Prozent stiegen. Gleichzeitig lagen im Warenkorb pro Bestellung rund 2 Prozent weniger Artikel als im Jahr zuvor.</p>
<p>Unterm Strich gaben die Amerikaner*innen zwar mehr Geld aus, kauften aber weniger Produkte und nutzten KI zunehmend als Werkzeug, um konsequent zum günstigsten Angebot zu navigieren.</p>
<h4>Europa bestätigt den Trend</h4>
<p>Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in der unmittelbaren Nachbarschaft. Trotz trüber Konsumstimmung meldeten Schweizer Händler einen überraschend starken Black Friday. Zwar befanden sich mehr Produkte in den Warenkörben, im Vergleich zu den Vorjahren griffen die Konsument*innen jedoch verstärkt zu günstigeren Varianten. Auch hier stieg der Umsatz, nicht aber die Ertragsqualität.</p>
<h3>Erfolg für wen?</h3>
<p>Damit stellt sich die zentrale Frage: Ist der Black Friday für den Handel noch ein Erfolgsmodell? In Deutschland mehren sich die Hinweise auf eine negative Marktentwicklung. Gleichzeitig verlängern sich die Rabattzeiträume immer weiter.</p>
<p>Wo früher 30 bis 50 Prozent Preisnachlass üblich waren, dominieren heute Banner mit 50 bis 70 Prozent. Die Margen schrumpfen oder rutschen ins Minus. Die Zeitfenster, in denen Produkte ohne oder mit nur geringen Abschlägen verkauft werden können, werden immer kürzer. Kund*innen, und zunehmend auch ihre KI-Agenten, lernen, geplante Anschaffungen konsequent in die Aktionszeiträume zu verschieben.</p>
<p>Umsatzspitzen sehen gut aus, helfen aber wenig, wenn sie mit hohen Verlusten erkauft werden und vor wie nach dem Black Friday Kaufzurückhaltung auslösen</p>
<h3>Das selbst geschaffene Problem</h3>
<p>Diese Entwicklung trifft auf einen Markt, der ohnehin unter Druck steht. Asiatische Plattformen wie Temu oder Shein bieten extrem günstige Ware ganzjährig an und setzen neue Referenzpreise. Der Black Friday verstärkt diesen Effekt zusätzlich, indem er den Fokus noch stärker auf den Preis lenkt.</p>
<p>Konsument*innen reagieren sensibler denn je, vergleichen konsequent und kaufen selektiver. Und KI-Tools wirken wie ein Katalysator. Für viele Händler wird es dadurch immer schwieriger, außerhalb von Aktionszeiträumen Waren zum Normalpreis zu verkaufen und dabei eine Marge zu erzielen, die die eigenen Kosten deckt.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Konsument*innen geben zwar mehr Geld aus, kaufen aber weniger Produkte und reagieren sensibler auf Preise. Umsatz allein reicht nicht mehr. Das kurzfristige und ursprüngliche Instrument zur Umsatzspitze und Lagerbereinigung steuert langfristig darauf zu, Profitabilität und Preissetzungsmacht auszuhöhlen.</p>
<p>Wer sich zu stark auf Black-Friday-Logik verlässt, erzieht seine Kund*innen, samt deren KI-Agenten, dazu, nur noch mit hohen Abschlägen zu kaufen. In Kombination mit dauerhaft günstiger Konkurrenz aus Asien entsteht ein strukturelles Problem. Ohne klare Strategie jenseits permanenter Rabatte wird aus einer Black Week zukünftig ein dunkles Jahr. Und das in mehrfacher Hinsicht</p>
<h2>Häufige Fragen und Antworten zum Black Friday</h2>
<p>Die Antworten auf die wichtigsten Fragen findet ihr hier:</p>
<h3>Was ist Black Friday?</h3>
<p>Black Friday ist ein internationaler Einkaufstag, der am Freitag nach Thanksgiving, dem Erntedankfest in den USA, gefeiert wird. Er kennzeichnet den Beginn der Weihnachtseinkaufsaison mit hohen Rabatten im Handel.</p>
<h3>Wie hoch ist der Umsatz am Black Friday?</h3>
<p>In den letzten Jahren stiegen die Umsätze am Black Friday in Deutschland von 1,7 Milliarden Euro (2016) auf 5,9 Milliarden Euro (2023). 2024 hielt sich das Vorjahresniveau. Für 2025 wurde ein leichter Rückgang auf 5,8 Milliarden Euro erwartet.</p>
<h3 data-pm-slice="1 1 []">Beeinflusst KI das Einkaufserlebnis am Black Friday?</h3>
<p>Ja, KI-gestützte Einkaufstools helfen Konsument*innen, Preise zu vergleichen und die besten Angebote zu finden. Dies hat zu einem Anstieg der Onlinekäufe und einer Veränderung im Einkaufsverhalten geführt</p>
<h3 data-pm-slice="1 1 []">Sind die Rabatte am Black Friday noch profitabel für Händler?</h3>
<p>Trotz hoher Umsatzspitzen führen steigende Rabatte und erhöhte Kosten zu sinkenden Margen. Händler kämpfen, um Produkte ohne oder mit geringen Abschlägen gewinnbringend zu verkaufen.</p>
<h2>Quellen</h2>
<p><a href="https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/us-verbraucher-geben-laut-adobe-analytics-11-8-milliarden-us-dollar-am-black-friday-aus-ce7d51dbdf8af72d" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">de.marketscreener.com</a></p>
<p><a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/black-friday-erwartungen-100.html" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">tagesschau.de</a></p>
<p><a href="https://einzelhandel.de/blackfriday" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">einzelhandel.de</a></p>
<p><a href="https://business.adobe.com/resources/holiday-shopping-report.html" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">business.adobe.com</a></p>
<p><a href="https://www.pwc.de/de/pressemitteilungen/2025/black-friday-jeder-zehnte-geht-mit-ki-auf-schnaeppchenjagd.html" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">pwc.de</a></p>
<p><a href="https://www.provitex.de/blog/black-friday-verliert-an-bedeutung-warum-sie-im-e-commerce-trotzdem-darauf-setzen-sollten" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">provitex.de</a></p>
<p><a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/black-friday-und-cyber-monday-einzelhaendler-erwarten-erstmals-umsatzrueckgang/100175277.html" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">handelsblatt.com</a></p>
<p><a href="https://x-kom.de/news/black-weeks-2025-die-ersten-deals-sind-da" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">x-kom.de</a></p>
<p><a href="https://www.bergfreunde.de/black-weekend/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">bergfreunde.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Marketing</category>
                            
                                <category>Online</category>
                            
                                <category>Strategie</category>
                            
                        
                        
                            
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                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-790</guid>
                        <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>KI-Update: Zwischen Quantensprung und Qualitätsfrage</title>
                        <link>https://www.new-communication.de/neues/detail/ki-update-zwischen-quantensprung-und-qualitaetsfrage/</link>
                        <description>Künstliche Intelligenz (KI) treibt im Jahr 2025 gegenwärtig bereits fundamentale Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Technik voran. Große Tech-Player liefern sich ein Rennen um Dominanz im neuen KI-Ökosystem, während Generative KI in Bild, Video und Text in rasantem Tempo Massenmarkt-Relevanz erreicht. Parallel dazu formt sich ein regulierender Gesetzesrahmen, der den Einsatz von KI strukturieren soll. Und doch wachsen Erwartungen und Hype schneller, als viele realistische Einschätzungen hinterherkommen. In diesem Update analysiert Berater Patrick Kostorz den Status quo in der KI-Welt und wagt dabei einen Blick auf mögliche Entwicklungen der kommenden Jahre.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Duell der großen KI-Plattformen gilt 2025 als eine der wichtigsten Antreiber für Innovation und Marktveränderungen. ChatGPT von OpenAI und Gemini von Google stehen exemplarisch für unterschiedliche Ansätze.</p>
<p>Während ChatGPT für viele Nutzer*innen mit großer Verbreitung und breiter Akzeptanz der Einstiegspunkt in Generative KI bleibt, punktet Gemini mit multimodaler und tiefer Integration in das bereits bestehende Google-Ökosystem mit hoher Verfügbarkeit auf mobilen Endgeräten. Ein Entwicklungsweg, an dessen Anfang OpenAI nach Launch des hauseigenen Browsers ‘‘Atlas‘‘ noch steht. Gleichzeitig fragmentiert sich der Rest des Markts: Neben den Giganten tauchen oft neue Anbieter und spezialisierte Modelle auf. Für den Moment steht aber fest: Mit dem kürzlich erfolgten Launch von Gemini 3 und Nanobanana Pro scheint der Platzhirsch Google die Zügel mit den aktuell leistungsstärksten Tools wieder in den Händen zu halten. Die iPhone-Ingenieur*innen von Apple sind daher berechtigterweise an einem großen Deal für die KI-Integration mit Google Gemini in das iOS-Betriebssystem interessiert.</p>
<p>Für Unternehmen und Entwickler*innen gilt dabei zunehmend: Wer nicht allein auf ein Modell setzt, sondern flexibel zwischen Plattformen und Diensten operiert, bleibt robust und innovationsfähig.</p>
<p>Auf den Punkt: Das Konkurrenzfeld drückt nicht nur auf Performance und Features: Es formt Infrastruktur, Datenschutz, Verfügbarkeit und standardisiert unsere Erwartungen an leistungsstarke KI. Wer früh auf vielfältige Technologien setzt, kann leichter skalieren und ist weniger abhängig von einem einzelnen Anbieter.</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/_processed_/5/2/csm_gemini-vs-chatgpt_nano_small_d46f28be0b.jpg" alt="Logos von Gemini und ChatGPT im Konkurrenzkampf dargestellt mit Blitzen und Einschlägen" width="600" height="600" decoding="async" title="Gemini vs. ChatGPT" loading="lazy"></p>
<p>Der Konkurrenzkampf zwischen Gemini und ChatGPT hat ein neues Level erreicht.<br> (Quelle: Nano Banana Pro)</p>
<h2>Generative KI: Bild, Video, Multimodalität</h2>
<p>Generative KI entwickelt sich rasant. Tools und Modelle für Bilder, Videos und kombinierte Medien werden massentauglich und erreichen damit am Beispiel von Gemini 3 neue Dimensionen. Moderne Systeme arbeiten multimodal&nbsp;– das heißt: Text, Bild, Audio und Video können gleichzeitig verarbeitet und generiert werden.</p>
<p>Dies öffnet neue Einsatzfelder: von Content-Creation über Marketing bis hin zu Design, Film und Simulation. Die gesamte Kreativbranche und alle Medienschaffenden stehen vor der Herausforderung und der Chance, Medienproduktion neu zu definieren. Projekte, die früher weder bezahlbar oder gar umsetzbar waren, sind plötzlich vielleicht leichter zu realisieren. Gleichzeitig steigt der Druck auf Regulierung, Urheberrecht und Qualität: Generierte Realität wird immer realitätsnäher. Inklusive aller Risiken, die damit verbunden sind.</p>
<p>Auf den Punkt: Wer jetzt auf multimodale KI setzt, erlaubt sich selbst nicht nur mehr Effizienz, sondern definiert mit, wie Medien und Inhalte zukünftig aussehen.</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/_processed_/c/b/csm_smile24_referenz_c318c66ce5.jpg" alt="SMILE24 KI-generierter Teddy, der Tatze in Selfie-Position hält" width="768" height="432" decoding="async" title="SMILE24 KI-Teddy aus Werbespot" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center"><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/_processed_/3/f/csm_itzehoer_referenz_41e081d0da.jpg" alt="KI-generiertes Puppenhaus mit Familie, dessen Dach ein grüner Aktenordner ist - rundherum Regen und Dunkelheit" width="768" height="432" decoding="async" title="Itzehoer Versicherungen KI-generiertes Haus" loading="lazy"></p>
<p>Auch unter Einbezug von KI-Tools muss der Design- und Qualitätsanspruch in Marketingprojekten hoch bleiben, was in unseren Kundenprojekten immer höchste Priorität hat.<br> (Quelle: New Communication)</p>
<h3>KI und Social Media</h3>
<p>KI transformiert Social Media aktuell schneller als jede andere Technologie zuvor. Algorithmen kuratieren Inhalte nicht mehr nur, sie erzeugen diese zunehmend selbst in Form von automatisch produzierten Videos, Bildern, Kommentaren oder ganzen Creator-Identitäten. Gleichzeitig verschärft KI die Dynamiken von Reichweite und Aufmerksamkeit: Plattformen priorisieren hyperpersonalisierte Feeds, Echtzeit-Trendanalysen und KI-optimierte Creator, während Deepfakes, synthetische Influencer und Chatbots neue Herausforderungen für Vertrauen und Authentizität schaffen.</p>
<p>Die Plattformen gehen dabei unterschiedliche Wege. Es gibt erste offizielle Ansätze der großen Plattformen, mit Kennzeichnungen („Made with AI“ oder einem „synthetic media label“) und Richtlinien für manipulierte Inhalte gegen sogenannten „AI Slop“ vorzugehen. Das zeigt zwar, dass das Thema erkannt wird, zumindest bei Bildern/Videos. Allerdings ist der Umgang mit generischem KI-Content wie Textmassen, wiederholten Postings oder niedrigschwelligen KI-Produkten weiterhin sehr lückenhaft. Die aktuelle Lage scheint eine Grauzone, denn Teile des AI Slop entziehen sich nach wie vor effektiv der Kontrolle.</p>
<p>Auf den Punkt: Sichtbarkeit hängt für Marken künftig nicht mehr allein vom Content ab, sondern von der Fähigkeit, KI-gestützte Produktionsmechanismen strategisch zu nutzen, ohne dabei die Glaubwürdigkeit zu verlieren oder abgestraft zu werden.</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/_processed_/d/a/csm_ai-slop-variante_1_small_3567c98308.jpg" alt="Zusammenstellung verschiedener Beispiele von AI-Slop (KI-generierter übertrieben dargestellter Situationen)" width="684" height="600" decoding="async" title="AI-Slop Zusammenstellung" loading="lazy"></p>
<p>AI Slop bedeutet frei übersetzt „KI-Schrott“ und beschreibt minderwertige oder unerwünschte KI-Inhalte in sozialen Medien, Kunst, Büchern und Suchergebnissen.<br> (Quelle: Reddit)</p>
<h2>GEO: Revolution der Internetsuche</h2>
<p>Mit der Verlagerung von klassischer Suche hin zu KI-basierten Antwortmodellen entsteht ein neues Spielfeld: GEO, kurz: Generative Engine Optimization.</p>
<p>Statt nur Keywords und Backlinks, optimieren Unternehmen künftig Inhalte auch für KI-Antworten, also dafür, in generierten Ergebnissen überhaupt noch aufzutauchen. KI-Modelle beziehen Informationen zunehmend direkt aus Websites, Unternehmensdatenbanken und strukturierten Inhalten: Entscheidend wird daher, Inhalte maschinenverständlicher, kontextreicher und vertrauenswürdiger aufzubereiten.</p>
<p>Auf den Punkt: GEO ist weniger ein Ersatz für SEO, sondern mehr eine neue Disziplin. Eine Mischung aus technischer Datenaufbereitung, Content-Qualität und Reputationsaufbau. Unternehmen, die hier früh Zeit und Mühe investieren, werden in KI-Antworten sichtbar – wer zögert, verliert Reichweite.</p>
<p>Für mehr Informationen zu diesem Thema gibt es auf unserer <a href="https://www.new-communication.de/leistung/generative-engine-optimization/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern">GEO-Leistungsseite</a>.</p>
<h3>Weltweite Markttrends</h3>
<p>Der Markt für KI wächst weiterhin rasant. Laut aktuellen Berichten wurde der europäische KI-Markt 2024 auf etwa 66,4 Mrd. USD (US-KI-Markt 2024 im Vergleich: 146 Mrd USD) geschätzt – das erwartete jährliche Wachstum bis 2030 in Europa liegt bei rund 33 %.</p>
<p>Insbesondere Generative KI erlebt starken Rückhalt: Wachstum, Investitionen und breitere Einführung in Branchen wie Healthcare, Forschung, Finanzen, IT oder Kreativwirtschaft zeigen: KI endet nicht mehr in Spezialabteilungen, sondern dringt in den Alltag von Unternehmen ein.</p>
<p>In Deutschland etwa nutzt mit einem Drittel bereits ein signifikanter Anteil der Unternehmen KI in Geschäftsprozessen: fast doppelt so viele wie noch vor einem Jahr.</p>
<p>Auf den Punkt: Der Markt konsolidiert sich derzeit zunehmend hin zur breiten Adoption. Firmen, die heute strategisch investieren, könnten in 2 bis 3 Jahren deutlich profitieren.</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2025/ki_update_quantensprung_und_qualitaetsfrage/germany-artificial-intelligence-market.png" alt="Analyse des Germany Artificial Intelligence Market" width="670" height="350" decoding="async" title="Germany Artificial Intelligence Market" loading="lazy"></p>
<p>Prognose der deutschen KI-Marktentwicklung bis 2030.<br> (Quelle: Grand View Research)</p>
<h3>Hype, Risikofreude und die Gefahr der KI-Blase</h3>
<p>So sehr KI begeistert, birgt sie auch immer Risiken: Überzogene Erwartungen, unrealistische Versprechen und der Druck auf schnelle Rendite können zu Fehlentwicklungen führen. Insbesondere in den Bereichen der Kreativwirtschaft, Medien und Content-Produktion drohen Konflikte um Urheberrechte, Deepfakes und Qualitätsverlust.</p>
<p>Zudem zeigt sich, dass viele Start-ups und Projekte rein auf Wachstum ausgelegt sind, mit wenig Fokus auf Nachhaltigkeit, Monetarisierung oder echtem Mehrwert. So würde der Markt nach Meinung einiger Experten künstlich aufgebläht werden und die Gefahr einer Blasenbildung wie zu Dotcom-Zeiten wäre ein realistisches Risiko.</p>
<p>Auf den Punkt: Zieht man die Markt- und Adoptionstrends heran, ergibt sich ein gemischtes Bild: einerseits echte Trends und starke Wachstumsraten, andererseits großes Unsicherheitspotenzial, besonders bei Regulierung, Monetarisierung und gesellschaftlicher Akzeptanz.</p>
<h3>Regulierung, Governance und der Versuch eines sicheren Rahmens</h3>
<p>Mit dem EU-AI-Act bekam Europa im August 2024 erstmals einen klaren Rahmen für den Umgang mit KI. Dieser brachte einiges in Bewegung: Unternehmen müssen transparenter arbeiten, Risiken besser dokumentieren und generative Inhalte künftig klar kennzeichnen. Das schafft Sicherheit, erhöht aber den organisatorischen Druck. Gleichzeitig geraten Innovationstempo und Regulierung stärker in Konflikt: Während Big Tech immer schneller vorprescht, ringt Europa um Balance zwischen Schutz, Wettbewerbsfähigkeit und Pragmatismus. Entscheidend wird sein, ob Regulierung zum Innovationshemmnis oder Qualitätsvorteil im globalen KI-Wettbewerb wird.</p>
<p>Auf den Punkt: Regulierung wird zum Wettbewerbsfaktor, auch wenn Innovationen nicht im selben Maße ungehindert ablaufen können, wie es bei unregulierter Gesetzeslage der Fall ist. Sicherheit spielt aber gerade für europäische Nutzer*innen eine wichtige Rolle: Wer frühzeitig Compliance und Governance integriert, schafft Vertrauen und kann nachhaltig skalieren.</p>
<h4>Szenarien für die nächsten 2 bis 5 Jahre</h4>
<p>Für die nächsten Jahre zeichnen sich drei mögliche Entwicklungen ab:</p>
<p><strong>1. KI wird zum echten Produktivitätsmotor</strong><br> Multimodal, alltagsnah und tief in Geräte und Workflows integriert wird KI zum universalen, persönlichen Assistenten. Unternehmen automatisieren mehr, Teams arbeiten schneller und neue Geschäftsmodelle entstehen, während die Gesellschaft parallel einen spürbaren Technologieboost erlebt.</p>
<p><strong>2. Konsolidierung des KI-Marktes</strong><br> Der Hype flacht ab, viele Tools verschwinden, und nur robuste, vertrauenswürdige Systeme bleiben. Der Fokus verlagert sich auf Qualität, Sicherheit und echten geschäftlichen wie gesellschaftlichen Nutzen. KI wird auch hier zum Produktivitätsmotor, aber deutlich stärker reguliert.</p>
<p><strong>3. Gefahr ungewünschter Entwicklungsrichtungen</strong><br> Einerseits Überregulierung, bei der Urheberrechtskonflikte und Vertrauensprobleme Innovation bremsen könnten und so den Markt ausdünnen. Andererseits Unterregulierung, die die Gefahr birgt, dass KI-Systeme unkontrolliert wachsen, missbraucht werden oder gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen destabilisieren, ohne dass wir rechtzeitig eingreifen können.</p>
<p>Auf den Punkt: Möglicherweise wird die Realität eine Mischung aus allen drei Szenarien darstellen – je nachdem, wie verantwortungsvoll, mutig und pragmatisch wir KI in den kommenden Jahren gestalten. Die Verantwortung für den Ausgang liegt auch beim individuellen User</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>2025 markiert den mehr oder weniger erwarteten Wendepunkt. KI ist nicht mehr Nische, sondern Teil des technologischen Alltags – sowohl für Unternehmen als auch privat. Die großen Systeme (ChatGPT, Gemini, und andere) liefern die Infrastruktur, generative KI erweitert Horizonte für Content und Medien, und Märkte wachsen dynamisch.</p>
<p>Doch das Rennen ist offen: Zwischen Innovation und Regulierung, aber auch zwischen Hype und Nachhaltigkeit liegt der Weg zu einer reifen KI-Wirtschaft. Ob die Zukunft mit echten Produktivitätsgewinnen, verantwortungsvoller Nutzung und gesellschaftlichem Mehrwert glückt, hängt davon ab, welche Entscheidungen wir heute in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft treffen.</p>
<p>Dabei muss die menschenorientierte Ausrichtung immer oberste Priorität haben: Wie nutzen wir KI als sinnstiftendes Werkzeug und welchen individuellen Mehrwert bietet uns diese Technologie? 2026 könnte für diese zentralen Fragen der Gradmesser werden.</p>
<h2>Quellen</h2>
<p><a href="https://blog.google/intl/de-de/unternehmen/technologie/gemini-3-0-launch/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">blog.google</a></p>
<p><a href="https://techcrunch.com/2025/11/05/apple-nears-deal-to-pay-google-1b-annually-to-power-new-siri-report-says/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">techcrunch.com</a></p>
<p><a href="https://www.absatzwirtschaft.de/geo-statt-seo-wie-ki-zur-suchmaschine-wird-270220/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">absatzwirtschaft.de</a></p>
<p><a href="https://www.sr.de/sr/home/nachrichten/panorama/ki_generierte_videos_social_media_100.html" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">sr.de</a></p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/ai-slop-plattformen-schraenken-flut-von-ki-content-unterschiedlich-ein" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">deutschlandfunknova.de</a></p>
<p><a href="https://techcrunch.com/2025/11/10/a-better-way-of-thinking-about-the-ai-bubble/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">techcrunch.com</a></p>
<p><a href="https://www.data-unplugged.de/blog/ki-markt-2025-im-uberblick-welche-ki-gibt-es-und-wer-pragt-welchen-bereich" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">data-unplugged.de</a></p>
<p><a href="https://www.grandviewresearch.com/industry-analysis/europe-artificial-intelligence-market-report" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">grandviewresearch.com</a></p>
<p><a href="https://www.manager-magazin.de/unternehmen/tech/kuenstliche-intelligenz-eu-plant-sechs-neue-gigafactories-fuer-ki-a-97d6cb66-993c-4001-b15d-f7667a5eaee0" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">manager-magazin.de</a></p>
<p><a href="https://www.zeit.de/news/2025-11/26/ki-nutzung-in-deutschland-steigt-deutlich-an" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">zeit.de</a></p>
<p><a href="https://www.reuters.com/technology/bosch-ceo-warns-europe-against-regulating-itself-death-ai-2025-06-25/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">reuters.com</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Innovationen &amp; Trends</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Designtrends 2026</title>
                        <link>https://www.new-communication.de/neues/detail/designtrends-2026/</link>
                        <description>Schriftenmix, Glas-Optik, Vergrauung, Punkte und Bento-Boxen – teils Wiederentdeckung, teils Weiterentwicklung früherer Designs. Anderes wirkt dagegen eher wie ein trotziger Gegentrend. Verspieltheit und Strenge, Spaß und Nutzen: Die Designtrends für 2026 zeigen selbstbewusst in ganz unterschiedliche Richtungen. Unsere Kreativdirektoren Lutz Lungershausen, Christian Klose und Patrick Wilkens weisen euch den Weg.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Fremde Zeichen im homogenen Schriftbild:<br> When Schnörkel meets Serife</strong></h2>
<p>Dieser Trend bringt auf kunstvolle Weise Eigenständigkeit in Headlines. In ein einheitliches Schriftbild werden gezielt fremde Buchstaben eingebaut – besonders wirkungsvoll, wenn klassische Schriften mit Elementen aus der Schreibschrift kombiniert werden.</p>
<p>Ein Beispiel dafür liefert die aktuelle Employer-Branding-Kampagne der Hamburger Hochbahn. Dort stehen handgeschriebene Buchstaben für die Individualität der gesuchten Mitarbeiter*innen – und heben sich markant von der ansonsten sachlich-nüchternen CI-Schrift ab.</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2025/trendspot_designtrends_2026/ts26-designtrend-typo.jpg" alt="Beispielhafte Typografie-Designtrends: Schnörkel gemischt mit Serifen" width="768" height="380" decoding="async" title="Designtrend 2026 Typografie" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Klassische Schrift kombiniert mit Elementen der Schreibschrift.</p>
<h3>Gestalten mit Maschinen:<br> KI und der neue Look der Kreativität</h3>
<p>Noch nie war es so einfach, Bilder und Videos zu erschaffen. Spätestens seit ChatGPT auch Bilder generieren kann, reicht schon ein einfacher Prompt, um erste, einigermaßen überzeugende Ergebnisse zu bekommen. Die berüchtigten KI-Wurstfinger aus den Anfangszeiten von GenAI, in denen die Darstellung menschlicher Hände noch ein ziemliches Problem war, gehören weitestgehend der Vergangenheit an.</p>
<p>Wir sind mittendrin in der schönen neuen Welt der KI. Und die stellt natürlich auch die Arbeitswelt von Grafiker*innen, Fotograf*innen und Filmschaffenden ordentlich auf den Kopf.</p>
<p>Wie die Designarbeit mit KI aussehen kann, zeigt Nike. Mit dem Projekt A.I.R. (Athlete Imagined Revolution) stellt das Unternehmen eine neue Art der Gestaltung vor: 13 Top-Athlet*innen haben gemeinsam mit Designer*innen und künstlicher Intelligenz persönliche, emotionale Air-Schuhprototypen entwickelt. Entstanden sind die visionären Modelle im „LeBron James Innovation Building“ – eine Fusion aus Technologie, Kreativität und Handwerk, die einen Vorgeschmack darauf gibt, wohin sich die Air-Innovation in Zukunft bewegen könnte.</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2025/trendspot_designtrends_2026/ts26-designtrend-ki.jpg" alt="KI-generierte Sportschuhe von Nike" width="768" height="380" decoding="async" title="Designtrend KI-generierte Schuhe" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">So läuft es sich in der Zukunft: KI-generierte Schuhe aus dem Hause Nike.</p>
<p class="u-textAlign--center">(© Nike, Inc.)</p>
<h3>Punktsieg dank Raster Revival</h3>
<p>Als prägendes Stilelement der Pop-Art waren Punktraster schon mal Ende der 1960er Jahre äußerst beliebt. Dann erlebten sie in Schwarz-Weiß in den 1980er Jahren ein Revival. Und jetzt sind sie wieder da: einfarbige Punktraster als Füllung für Flächen. Die Besonderheit der 2026er Punkte: Sie sind oft in den Primärfarben Cyan, Magenta oder Gelb gehalten und verleihen ansonsten langweiligen Flächen etwas Lebendigkeit und eigenen Charakter, ohne zu stark von der Gesamtgestaltung abzulenken.</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2025/trendspot_designtrends_2026/ts26-designtrend-punkte.jpg" alt="Punktraster als Pop-Art Stilelement in den Farben blau, pink und gelb" width="768" height="300" decoding="async" title="Designtrend 2026 Punkte" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Einfarbige Punktraster als Füllung für Flächen.</p>
<h3>Goodbye Millennial Grey?</h3>
<p>Unser Alltag wird immer grauer. Das ist das eher beiläufige Ergebnis einer Studie der britischen Science Museum Group Collection, die mehr als 7000 aktuelle und historische Alltags-Objekte ihrer verschiedenen Sammlungen miteinander verglich. Dabei drängte sich den Historiker*innen eine Beobachtung besonders auf: Während zwischen 1800 und 1900 warme bis leuchtende Rot-, Gelb- und Orange-Töne dominierten, sind wir insbesondere seit der letzten Jahrtausendwende hauptsächlich von Schwarz- und Grautönen sowie gedämpften Farben umgeben. Mit welcher Corporate Color gelingt ihrem Unternehmen die Flucht aus dem grauen Einheitsbrei?</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2025/trendspot_designtrends_2026/ts26-designtrend-millenial-grey.jpg" alt="Grafische Analyse: deutliche Farbverschiebung hin zu mehr Grautönen" width="768" height="340" decoding="async" title="Designtrend 2026 Millennial Grey" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Die Analyse des britischen Science Museums zeigt eine deutliche Farbverschiebung hin zu mehr Grautönen.</p>
<h3>Wie in der guten alten Zeit: Early Cartoon Look</h3>
<p>Als Cartoons laufen lernten, waren die Figuren schwarz-weiß, hatten Knopfaugen und schlauchartige Gliedmaßen. Dieser reduzierte Illustrationsstil erfreut sich derzeit wieder wachsender Beliebtheit – knapp 100 Jahre nachdem Steamboat Willie (so hieß Mickey Mouse 1928 noch) die Leinwand eroberte. Sicher hat auch das im gleichen Stil und außergewöhnlich fantasievoll gestaltete Computerspiel „Cuphead“ von 2017 den Weg für diesen Retro-Erfolg geebnet. Künftig erwarten wir wieder mehr Figuren mit Schlaucharmen und -beinen.</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2025/trendspot_designtrends_2026/ts26-designtrend-early-cartoon.jpg" alt="&quot;The Dudes&quot; (europäische Bekleidungs- und Lifestylemarke setzt auf Earl Cartoon Look. Zwei Tassen mit Händen und Füßen - ähnlich wie Mickey Mouse." width="768" height="356" decoding="async" title="Designtrend 2026 Early Cartoon" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Die europäische Bekleidungs- und Lifestylemarke "The Dudes" setzt schon lange auf den Early Cartoon Look. Das Computerspiel "Cuphead" war sicher ein Auslöser für die neue Verbreitung des Looks und des Animationsstils.</p>
<p class="u-textAlign--center">(© StudioMDHR Entertainment)</p>
<h3>Typografie als Bildobjekt</h3>
<p>Marken finden häufig in Form von Produkten und stimmungsvermittelnden Visuals statt. Dabei kann auch Text zum visuellen Fixpunkt eines Motivs werden. Ein gängiger Weg hierfür ist es, Wortmarken, Buchstaben, Worte oder kurze Sätze aus bildhaften Objekten der Markenwelt zu konstruieren. Aussagen gewinnen deutlich an Kraft, wenn Wort und Bild eine Symbiose eingehen. Was in der Vergangenheit aufwendigen Modellbau oder entsprechende 3D-Renderings erforderte, gelingt jetzt z.&nbsp;B. mit der generativen KI von Adobe Firefly ganz einfach: Schrift aus Schaum für ein Shampoo, Umweltschutz-Botschaft aus Müll, oder das Marmeladen-Logo auf dem Brötchen.</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2025/trendspot_designtrends_2026/ts26-designtrend-typografie-objekt.jpg" alt="verschiedene Grafiken, in denen die Schrift zum Teil des Bildes wird (&quot;I love Churros&quot; aus Churros geformt)" width="768" height="300" decoding="async" title="Designtrend 2026 Typografie als Bildobjekt" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Mit generativer KI wird Schrift selbst zum Bildobjekt. Von Churros-Buchstaben bis Cornflakes-Wörtern - Wort und Bild verschmelzen zu einer starken Markenbotschaft.</p>
<p class="u-textAlign--center">(© instagram.com/jadkassis)</p>
<h3>Gute Aussichten für Liquid Glass</h3>
<p>Skeuomorphismus, Flat Design und jetzt Glassmorphismus – alle paar Jahre vollziehen die großen Player Paradigmenwechsel im User Interface Design (UID). Nachdem sehr lange auf das Minimum reduzierte Flat-Design-Nutzeroberflächen die Szene dominierten, bringt Apple mit seiner neuen UI-Designsprache „Liquid Glass“ im Herbst den Stein wieder ordentlich ins Rollen. Schwebende transparente Flächen mit durchscheinenden Hintergründen, Icons, die wie in Glas geätzt wirken – leicht, fragil, überlagernd. Und Barrierefreiheit komplett ignorierend. Denn die Wahrnehmbarkeit einzelner Elemente leidet dabei extrem. Dennoch erwarten wir, dass sich dieser Designtrend in bestimmten Bereichen auch auf andere Medien ausbreiten wird.</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2025/trendspot_designtrends_2026/ts26-designtrend-liquid-glass.jpg" alt="verschiedene Beispiele des iOS Homescreens mit neuer Liquid Glass-Optik von Apple" width="768" height="300" decoding="async" title="Designtrend 2026 Liquid Glass" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Apple setzt mit "Liquid Glass" auf schwebende, glasartige UI-Elemente.</p>
<p class="u-textAlign--center">(© Apple Inc.)</p>
<h3>Utilitarian Design: Alles an seinem Platz</h3>
<p>Kennt ihr Bento-Boxen? Diese streng organisierten Essens-Tabletts, in denen kleine Happen strikt voneinander getrennt und portioniert dargereicht werden? So und ähnlich ist Utilitaristisches Design: ausschließlich auf Nutzen und an funktionalen Gesichtspunkten orientierte Gestaltung. Jede Informationsportion sauber für sich inszeniert und kredenzt, zusammengehalten von einem strengen Raster und den Dimensionen der Print- oder Browser-Seite. Darum herum lediglich neutrale Designelemente, wie der funktionale Kunststoff der Bento-Box. Gewöhnungsbedürftig, aber mit dem Vorteil, dass auch sehr unterschiedliche Designs nebeneinander bestehen können.</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2025/trendspot_designtrends_2026/ts26-designtrend-bento.jpg" alt="Klare Raster, klare Regeln. Versch. Designbeispiele von Bentoboxen" width="768" height="300" decoding="async" title="Designtrends 2026 Bentoboxen" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Klare Raster, klare Regeln - Design nach dem Bento-Prinzip.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser Artikel ist Teil unseres <a href="https://www.new-communication.de/trendspot/trendspot-2026/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern">Trendspot 2026</a>.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Design</category>
                            
                                <category>Innovationen &amp; Trends</category>
                            
                                <category>Marketing</category>
                            
                                <category>Online</category>
                            
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                                <category>Strategie</category>
                            
                                <category>Text</category>
                            
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-787</guid>
                        <pubDate>Wed, 19 Nov 2025 09:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Vibe Vision: Die Zukunft der Markenführung</title>
                        <link>https://www.new-communication.de/neues/detail/vibe-vision-die-zukunft-der-markenfuehrung/</link>
                        <description>30 Jahre Internet, der Siegeszug von Smartphones, Streaming und Social Media, eine weltweite Pandemie und unzählige politische, ökologische und auch soziale Krisen haben eine neue Realität geschaffen. Genauer: Sie haben neue, multiple Realitäten geschaffen. Und Marken müssen sich leichtfüßig zwischen diesen Welten hin und her bewegen. Ein Weg: Vibe Marketing. Was es damit auf sich hat, erklären Mandy Stegmann und Alexander Streif.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Ende des Mainstreams</h2>
<p>Die Zeiten der einen großen, gesamtgesellschaftlichen Lebens-, Medien- und Meinungsrealität sind vorbei. Sicher, das Publikum war immer einigermaßen divers, aber zumeist hat es immerhin in dieselbe Richtung gesehen.</p>
<p>Der Bedeutungsverlust klassisch-linearer Lagerfeuermedien und die vielfachen Unterhaltungs- und Informationsangebote der Digitalisierung führen zu einer fortlaufenden Fragmentierung von Lebensrealitäten, Aufmerksamkeitsspektren sowie Kultur- und Meinungsbildern. Mitunter so weit auseinander und polarisiert, dass sich regelrechte Antagonismen herausbilden.</p>
<p>Was das für Marken bedeutet? Zwischen den Fronten kann der Wind ziemlich rau werden. Jedem Posting wohnt bereits der Keim eines Shitstorms inne. Kurzatmige Trends und Gegentrends jagen einander, ohne dabei wirkliche Orientierung zu liefern.</p>
<p>Marken bewegen sich 2026 zwischen Polarisierung und Balance. Während einige Unternehmen radikal in neue Technologien und Sinnorientierung investieren, setzen andere bewusst auf das Gegenteil – Klarheit, Reduktion oder echte Erlebnisse.</p>
<p>Was erfolgreiche Markenführung 2026 ausmacht? Instinkt, kulturelles Gespür und qualitative Einsichten, wo Technologie an menschliche Grenzen stößt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2025/trendspot_vibe_vision/istock-1721104306-content.jpg" alt="Schreiende Menschen auf Demonstration" width="768" height="513" decoding="async" title="Schreiende Menschen auf Demonstration" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Der Ton wird immer schärfer. Auf der Straße, in den Socials&nbsp;– selbst vor Werbeplakaten oder Supermarktregalen.</p>
<p class="u-textAlign--center">(©istockphoto.com/FG Trade)</p>
<h3>Zwischen Hyperpersonalisierung und Digital Detox</h3>
<p>Die Ambivalenz des Marketing-Jahres 2026 durchzieht alles. Einerseits entfalten KI und Datenanalyse ihre volle Wucht: Hyperpersonalisierung wird zur Leitwährung. Algorithmen durchleuchten Kaufhistorien, Browser-Spuren, sogar Stimmungslagen und erzeugen so in Echtzeit maßgeschneiderte Erlebnisse, die mehrere Sinne zugleich ansprechen. Markenräume werden simuliert, Düfte und Lichtwelten auf individuelle Profile abgestimmt, Spotifys KI-DJs sprechen Konsument*innen mit Namen an – und stimmen Songs auf Puls und Tageszeit ab. Die Verheißung: totale Resonanz, eine maßgeschneiderte Parallelwelt für jede*n Einzelne*n.</p>
<p>Doch wo alles individuell kuratiert wird, wächst die Sehnsucht nach dem Allgemeinen. Wenn jede*r<em> </em>Konsument*in in ihrer eigenen, maßgeschneiderten Resonanzblase lebt, wird das Gemeinsame zum neuen Luxusgut. Mit der Flut an synthetischen Inhalten steigt auch die Skepsis: Was ist echt, was ist generiert? Premiumzielgruppen wenden sich bewusst einfachen, greifbaren Dingen zu: Haptik, Handmade, Unperfektem. So setzen einige Retailer direkt auf Stille, klare Regale, echte Menschen. Anti-Branding wie bei Muji, die Langsamkeit von Aesop oder die Reduktion bei Patagonia gewinnen neue Strahlkraft: Nicht das Mehr zählt, sondern das Weniger, das Authentische.</p>
<h3>Zwischen Remote Freedom und Live Events</h3>
<p>Es ist flexibel, bequem und in vielen Fällen auch ein massiver Effizienzgewinn: Immer mehr Unternehmen setzen auf durchdigitalisierte und automatisierte Sales-Kaskaden, Videokonferenzen statt persönlicher Meetings, Webinare statt Präsenz-Workshops und einen durchweg digitalen Kommunikationsfunnel. Aus Cold Calls und Handelsreisen sind an vielen Stellen Zoom-Calls und LinkedIn-Postings geworden. Und auch KI wird hier keine unerhebliche Helferin. Außerdem: Nicht nur für Arbeitnehmer*innen ist Remote-Arbeit ein nettes Asset, auch im B2B-Bereich gewinnt der Ansatz digitaler&nbsp;Ortsunabhängigkeit laut McKinsey nicht nur Akzeptanz, sondern wird zum Wachstumsmotor.</p>
<p>Die Kehrseite? Wo analoge Präsenz fehlt, fehlen auch persönliche Begegnungen. Spürbar. Und während die einen, ihren Weg aus der analogen in die digitale Welt suchen, gibt es andere primär digitale Player, die den umgekehrten Kurs einschlagen. Online-Shopping-Riese Zalando setzt plötzlich auf physische Fashionshows, die Gamescom verzeichnet als Gaming-Messe Rekordbesucher*innen-Zahlen und auch Streaminganbieter Netflix ist vor Ort, um neue Shows zu promoten. Und auch die Live-Events und Fantreffen der Streaming- und Creator-Prominenz von Twitch und TikTok ziehen Tausende hinaus aus den eigenen vier Wänden.</p>
<p>Trotz (oder gerade wegen) der Digitaldominanz und der Flut an generischen Inhalten erleben Messen, Roadshows und Community-Events ein Comeback. Als Orte der Echtheit. Laut einer aktuellen Befragung der Deutschen Messewirtschaft (AUMA) halten 99,5 % der Unternehmen an Präsenzmessen fest; 81 % sehen keinen vollwertigen Ersatz durch virtuelle Formate. Der Messeanteil am Marketingbudget bleibt hoch und weitgehend stabil. Das Signal ist eindeutig: Live schafft Beweis, Tiefe und Zugehörigkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2025/trendspot_vibe_vision/istock-1663271594-content.jpg" alt="Verkleidete Frau auf Messe mit Smartphone in der Hand" width="768" height="576" decoding="async" title="Verkleidete Frau auf Messe mit Smartphone in der Hand" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Live-Events boomen. Ob Buchmesse, Gamescom oder Creator*innen-Treffen&nbsp;– Veranstaltungen mobilisieren Millionen.</p>
<p class="u-textAlign--center">(©istockphoto.com/webclipmaker)</p>
<h3>Purpose und Politik: Zwischen Pathos, Provokation und Pragmatismus</h3>
<p>Seit Mitte der 2010er-Jahre boomte „Purpose“ als Zauberformel der Unternehmenskommunikation. Marken überboten sich mit großen Mission-Statements und Bekenntnissen zu Nachhaltigkeit, Diversität und Inklusion. Und nicht ohne Grund: Laut Edelman Trust Barometer 2024 erwarten 63 % der Konsument*innen, dass Unternehmen gesellschaftliches Engagement zeigen. Wer Haltung zeigte, signalisierte Verantwortung, besonders gegenüber Gen Z und Alpha. Doch das Pathos hatte seinen Preis. Überhöhte Versprechen und eklatante Widersprüche – vom „Think Blue“-Narrativ bei Volkswagen während des Dieselskandals bis zum Purpose-, Green- und Pride-Washing ganzer Branchen – haben den Glauben an den moralischen Überbau der Marken erschüttert. Zurecht.</p>
<p>Darauf reagieren zwei Strömungen. Die eine: Post-Purpose-Pragmatismus. Hier geht es weniger um große Visionen, die die Welt retten sollen, sondern um kleine, überprüfbare Maßnahmen. Recycling statt Rettung, lokale Lieferketten statt Overpromise auf globaler Ebene, CO₂-Kompensation einzelner Produkte statt schein-grüner Gesamtkulisse. Konsument*innen, die des Purpose-Washings überdrüssig sind, entscheiden nüchterner: Preis, Funktion, Verfügbarkeit. IKEA zeigt, wie das aussehen kann – mit Rückkauf-Programmen für gebrauchte Möbel, Reparaturservices und Kreislaufwirtschafts-Initiativen. Keine große Rhetorik, sondern konkrete Services, die spürbar sind.</p>
<p>Eine wachsende Rolle spielt daneben auch die Politisierung von Werbung und Unternehmen. Marken geraten zunehmend zwischen die Fronten kulturkämpferischer Auseinandersetzungen – in den USA befeuert vom Trump-Umfeld, in Deutschland von rechtskonservativen Strömungen.</p>
<p>Das US-Unternehmen Cracker Barrel musste kürzlich nach dem Versuch, sein traditionsgeladenes Logo zu modernisieren, erleben, wie konservative Kund*innen dies als „zu woke“ attackierten; der Aktienkurs stürzte ab, Millionen an Marktwert gingen verloren und man ruderte beim Rebranding schließlich zurück. In Deutschland sorgte der Käsehersteller Milram jüngst mit einem neuen Verpackungsdesign für Aufregung. Stein des Anstoßes: Bunte Illustrationen, die Vielfalt und Zusammenleben zeigten – von unterschiedlichen Altersgruppen bis hin zu einer Frau im Bikini neben einer Frau mit Kopftuch. Was als sommerliches Gemeinschaftsbild gedacht war, wurde von rechten Kreisen als „wokes Statement“ attackiert und löste einen Shitstorm aus. Beide Fälle zeigen, wie Marken unfreiwillig zu Projektionsflächen politischer Lager werden – und wie selbst Gestaltungsentscheidungen zu kulturpolitischen Bekenntnissen stilisiert werden können. Wer Haltung zeigt, kann auch Kund*innen verlieren. Aber Neutralität wirkt zunehmend unglaubwürdig, unauthentisch oder schlimmstenfalls – irrelevant.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2025/trendspot_vibe_vision/cracker-barrel.jpg" alt="CrackerBarrel Logo alt und neu im Vergleich" width="768" height="440" decoding="async" title="CrackerBarrel Logo alt und neu" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Politik frisst Design. Das neue Cracker-Barrel-Logo verzichtete auf die Illustration in vermeintlicher "Südstaaten-Ästhetik". Die MAGA-Bewegung inkl. US-Präsident ging auf die Barrikaden. Eine Woche später war die Illustration zurück.</p>
<p class="u-textAlign--center">(©Cracker Barrel)</p>
<p class="u-textAlign--center">&nbsp;</p>
<p class="u-textAlign--center"><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2025/trendspot_vibe_vision/ts26-milram.jpg" alt="versch. Milram Design-Editionen" width="768" height="341" decoding="async" title="Milram Design-Edition" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Für die einen: frisches und zeitloses Design. Für andere: ein Politikum an der Käsetheke.</p>
<p class="u-textAlign--center">(©Milram)</p>
<h3>Zwischen Co-Creation und Exklusivität</h3>
<p>User Generated Content und kein Ende in Sicht. Auch 2026 werden viele Marken gezielt auf Partizipation, authentische Markenbotschafter*innen in den Socials und Co-Creation, also aktive Markenmitgestaltung, setzen. Diese Konsument<em>*</em>innen sind dann nicht mehr nur Publikum, sie werden zu Akteuren und bestenfalls zu glühenden Verfechtern, zum „Tribe“ der Marken. Markenkommunikation wird auf TikTok und Co. notwendigerweise zum Common Good.</p>
<p>Doch auch die vermeintliche Demokratisierung der Markenführung hat ihre Gegenbewegung. Besonders im Luxussegment. Denn für Premium-Marken birgt der Kontrollverlust beim eigenen Narrativ ein immenses Risiko für die Exklusivität der eigenen Brand. Botschaften, Markencharakter und Kommunikationsziele verwässern. Zugespitzt: Masse entwertet. Und so schlagen einige Marken bewusst den umgekehrten Weg ein. In einem Rolex-Store kauft man keine Uhren, man lässt sich auf Wartelisten setzen. Exklusivität, Rarität und strenge Kuratierung erzeugen sozialen und emotionalen Wert – gerade bei Zielgruppen, die „Quiet Luxury“ oder limitierte Editionen bevorzugen. Hier geht es um geschlossene Erlebniswelten, Invite-only-Clubs und die bewusste Abgrenzung von dem, was alle haben und gestalten können.</p>
<h3>Zwischen Agilität und Stabilität</h3>
<p>Everything, everywhere, all at once. 2026 leben Marken in Echtzeit. Eine politische Entgleisung hier, ein Meme oder TikTok-Trend da, und dann verlobt sich plötzlich ein Popstar – jede Woche, jeden Tag gibt es unzählige neue Impulse, die medial aufbereitet werden wollen. Marken müssen schnell reagieren, Inhalte rasch anpassen und Kampagnen in Stunden statt Wochen produzieren, um relevant zu bleiben.</p>
<p>Im neuen Jahr nehmen das Tempo und die Taktzahl der Micro-Trends noch einmal zu. KI ist hier ein nützlicher Helfer, der auch kleinen Playern schnell und günstiger saubere Produktionen erlaubt. Der Cocktail aus TikTok und GenAI lässt den Strudel aus vermeintlich positionierungswürdigen Events jedoch zuweilen ins Unermessliche beschleunigen.</p>
<p>Experten prognostizieren, dass bis 2026 bereits rund 90 % des Web-Contents KI-generiert sein werden. Ein Phänomen, das als AI Slop bezeichnet wird, also massenhaft produzierte, oft niedrig qualitativ generierte KI-Inhalte, die überwiegend auf Reichweite statt Originalität abzielen. Dieser Boom birgt Risiken: Wenn KI zunehmend von KI lernt, droht ein „Modell-Kollaps“, der Originalität und Qualität schmälert, während gleichzeitig Markenintegrität und Nutzervertrauen durch manipulative oder minderwertige Inhalte unter Druck geraten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2025/trendspot_vibe_vision/ts26-taylor-swift.jpg" alt="versch. Bilder von Taylor Swifts Verlobung" width="768" height="188" decoding="async" title="Royal Wedding USA" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Royal Wedding USA: Die Verlobung von US-Sängerin Taylor Swift mit Football-Star Travis Kelce schlug nicht nur große mediale Wellen, sondern hatte auch tausende Memes, Referenzen und Glückwünsche von Marken aus sämtlichen Branchen zur Folge.&nbsp;</p>
<p class="u-textAlign--center">&nbsp;</p>
<p>Parallel dazu: Stabilität, Beständigkeit und Entschleunigung werden als Differenzierungsmerkmal neu geschätzt. Slow Branding fordert, nicht jedem Windhauch nachzugeben, sondern Konsistenz in Markenführung, Design und Stimme zu wahren. So werden Halt und Wiedererkennbarkeit geschaffen, die in unsteten, unsicheren Zeiten durchaus ihren Wert haben.</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2025/trendspot_vibe_vision/boehme-fruchtkaramell.jpg" alt="Böhme Fruchtkaramellen: Klassische Kau-Bonbons" width="768" height="555" decoding="async" title="Böhme Fruchtkaramellen" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Böhme Fruchtkaramellen: Jede*r kennt sie, auch wenn nicht alle beim Namen. Ein Grund: Das Design ist und bleibt unverändert.</p>
<p class="u-textAlign--center">(©Böhme Fruchtkaramellen)</p>
<h2>Im Vibe liegt die Wahrheit</h2>
<p>Der Mainstream ist vielleicht größtenteils versiegt. Allerdings entspringt genau dort ein ganzes Delta an unterschiedlichen, verzweigten Strömungen. Willkommen in der Ära des Vibe-Marketings. Für Marken heißt das: „Mood over Message“. Nicht mehr Botschaften, Designs oder Funktionen stehen im Vordergrund, sondern die Fähigkeit, eine Stimmung, ein wiedererkennbares Gefühl zu erzeugen. Das Ziel: Stimmungsräume und Identitätsangebote, die Zugehörigkeit stiften und dabei bewusst verletzlicher, unglatter, authentischer konzipiert werden. Vibe ist die konsistente atmosphärische Signatur einer Marke, eine Kombination aus Werten, Storytelling und Look and Feel. Der Vibe einer Marke wirkt überwiegend nonverbal, schafft in fragmentierten, nonlinearen Medienwelten Verbindung und Orientierung und dient als eine Art Stimmungsanker in einer Zeit der Komplexität. Anstelle linearer Geschichten treten „vibe-basierte Erzählungen“, deren Qualität sich daran misst, wie sie sich anfühlen. Statt nur auf einer Linie zwischen vermeintlichen Fronten, bewegen sich Marken so auf einem ganzen Spektrum mit den entsprechenden Schnittmengen.</p>
<p>Kurzum: Im Vibe-Marketing stellt sich nicht mehr die Frage, was die Marke eigentlich sagen will, sondern vielmehr, was bei den Menschen ankommen soll. Wer hier Stimmung schafft und einen Weg in Köpfe und Herzen findet, stiftet nachhaltig Zugehörigkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="u-textAlign--center"><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/user_upload/publikationen/2025/trendspot_vibe_vision/ts26-hornbach.jpg" alt="Hornbach-Kampagnen-Headlines: Kein Projekt ohne Drama" width="768" height="253" decoding="async" title="Hornbach-Kampagne" loading="lazy"></p>
<p class="u-textAlign--center">Ehrliche, unglatte Heimwerker-Realität statt Heldengeschichten</p>
<p class="u-textAlign--center">(©Hornbach)</p>
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<h2>Quellen</h2>
<p><strong>Publikationen:</strong></p>
<p>PAGE, “Vibe versus Trend” (2025)</p>
<p>Bitkom, “Digitales Marketing in Deutschland 2025” (2025)</p>
<p>Edelman Trust Institute, “Edelman Trust Barometer 2024” (2024)</p>
<p><strong>Online:</strong></p>
<p><a href="https://www.mckinsey.de/capabilities/growth-marketing-and-sales/our-insights/how-generative-ai-can-boost-consumer-marketing" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">mckinsey.de</a></p>
<p><a href="https://www.deloittedigital.com/nl/en/insights/perspective/marketing-trends-2025.html" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">deloittedigital.com</a></p>
<p><a href="https://www.wiwo.de/unternehmen/handel/milram-kaese-weshalb-die-verpackungen-einen-shitstorm-ausgeloest-haben/100149250.html" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">wiwo.de</a></p>
<p><a href="https://www.wuv.de/Themen/Marke/Wieso-Duolingo-sein-Maskottchen-sterben-und-auferstehen-liess" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">wuv.de</a></p>
<p><a href="https://www.hornbach.at/aktuelles/kein-projekt-ohne-drama/" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">hornbach.at</a></p>
<p><a href="https://www.mckinsey.com/capabilities/growth-marketing-and-sales/our-insights/five-fundamental-truths-how-b2b-winners-keep-growing" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">mckinsey.com</a></p>
<p><a href="https://de.ra.co/events/2209158" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">de.ra.co</a></p>
<p><a href="https://www.auma.de/fileadmin/publikationen/auma_publikation_aussteller_ausblick_2024_2025.pdf" target="_blank" class="Base-iconLink-extern" rel="noreferrer">auma.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Content-Marketing</category>
                            
                                <category>Innovationen &amp; Trends</category>
                            
                                <category>Marketing</category>
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-712</guid>
                        <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 12:39:00 +0100</pubDate>
                        <title>Was SEA und SEO voneinander lernen können</title>
                        <link>https://www.new-communication.de/neues/detail/was-sea-und-seo-voneinander-lernen-koennen/</link>
                        <description>Die Welt des Online-Marketings ist dynamisch, anspruchsvoll und von einem ständigen Wandel geprägt. In diesem digitalen Kosmos spielen Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA) eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, in den Weiten des Internets sichtbar zu sein. Doch was passiert, wenn es nicht „entweder oder“ heißt, sondern beide Bereiche verschmelzen?</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2>Gemeinsames Ziel: maximale Online-Sichtbarkeit</h2>
<p>Wer kennt es nicht? Man möchte schnell und möglichst weit oben bei den gängigen Suchmaschinen gefunden werden – egal ob Marke, Person, Produkt. Immer geht es darum, die maximale Sichtbarkeit zu erreichen und die Gunst der Suchenden zu gewinnen.</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/_processed_/0/5/csm_seo_sea_meme_1_1974c8cdf3.png" alt="Online-Marketer wischt sich den Schweiß von der Stirn, da er die Entscheidung, ob den SEA-Button oder SEO-Button zu drücken, nicht treffen kann" width="398" height="600" decoding="async" loading="lazy"></p>
<p>Klar, mehr Sichtbarkeit führt zu mehr Seitenaufrufen, führt zu mehr Umsatz – wer will das nicht? Mit passenden Keywords kann das ja nicht allzu schwer sein, so zumindest in der Theorie. Wären da nur nicht diese nervigen Wettbewerber mit ganz ähnlichen Ideen. Da hilft nur SEO oder SEA, um sich von der unsichtbaren Masse abzusetzen. Aber wieso eigentlich „oder“?</p>
<p>In der dynamischen Welt des Online-Marketings spielen Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA) eine entscheidende Rolle für Unternehmen, die online erfolgreich sein wollen. Diese beiden Strategien verfolgen unterschiedliche Ansätze, können aber durch wechselseitiges Lernen und Optimieren voneinander profitieren, um eine umfassendere und effektivere Präsenz in den Suchergebnissen zu erreichen.</p>
<h2>Keyword-Recherche und -Optimierung für SEO und SEA: Die Erfolgsfaktoren im Fokus</h2>
<p>Die Auswahl der richtigen Keywords ist sowohl für SEO als auch SEA von zentraler Bedeutung. SEO-Expert*innen beherrschen die Analyse von Suchtrends und die Identifikation relevanter Schlüsselwörter. Diese Expertise kann SEA-Spezialist*innen helfen, ihre Anzeigen mit den performantesten Keywords zu versehen. Gleichzeitig kann SEA von SEO lernen, wie es organische Keyword-Optimierung nutzt, um Anzeigen gezielter auf die Bedürfnisse der Zielgruppe auszurichten.</p>
<h2>Nutzer*innen-Erfahrung und Content-Optimierung: SEO und SEA im Einklang</h2>
<p>Die Nutzer*innen-Erfahrung ist sowohl für SEO als auch für SEA entscheidend. SEO fokussiert sich auf hochwertigen, relevanten Content, der einen Mehrwert bietet. Diese Herangehensweise kann SEA-Expert*innen dabei unterstützen, ansprechendere Anzeigen zu gestalten. Im Gegenzug kann SEO von SEA lernen, wie effektive Call-to-Action-Elemente in Inhalte integriert werden können, um die Conversion-Raten zu steigern.</p>
<h2>Analyse und Dateninterpretation: Datengesteuerte Entscheidungen für SEO und SEA</h2>
<p>Beide Disziplinen setzen auf datengetriebene Ansätze. SEA nutzt Analysen, um die Leistung der Anzeigen zu bewerten, während SEO die Performance der organischen Inhalte überwacht. Durch den Austausch von Analysetechniken können beide Seiten von einem umfassenderen Verständnis der Benutzer*innen-Interaktionen profitieren. SEO kann von der Präzision der SEA-Analytik profitieren, während SEA von der Langzeitperspektive und dem organischen Wachstumsansatz der SEO-Analytik lernen können.</p>
<h2>3 Strategien zur optimalen Vernetzung von SEO und SEA</h2>
<p>Genug mit der Theorie. Was bedeutet all das jetzt für die Praxis und wie können bei einem Launch einer Website die beiden Strategien verknüpft werden?</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/_processed_/f/b/csm_seo_sea_meme_2_ff2be9924c.png" alt="Meme bei dem ein Mann mit der Aufschrift &quot;Schnelle Resultate&quot; einer Frau mit der Aufschrift SEA hinterherschaut, während eine Frau mit der Aufschrift SEO empört den Mann anschaut" width="768" height="512" decoding="async" loading="lazy"></p>
<h3>Dual Visibility</h3>
<p>Die Dual-Visibility-Strategie setzt auf eine Top-Position in den bezahlten Google-Suchergebnissen, um anschließend die organischen Ergebnisse zu optimieren. Dies geschieht durch das Testen und Optimieren verschiedener Anzeigentexte im SEA-Bereich. Sobald sowohl bezahlte als auch organische Ergebnisse in den Top-Ergebnissen erscheinen, entsteht eine Dual-Visibility. Diese Dominanz in den Suchergebnissen führt zu einer stärkeren Wahrnehmung der Nutzer*innen und zur Verdrängung von Wettbewerbern. Die Strategie empfiehlt sich besonders für Hauptkeywords und erfordert einen hohen Budgeteinsatz.</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/_processed_/7/2/csm_dual_visibility_93973858b2.jpg" alt="SEA Sichtbarkeit durchgehend sehr hoch, SEO Sichtbarkeit erst mit der Zeit auf dem SEA Niveau" width="600" height="600" decoding="async" loading="lazy"></p>
<h3>Up &amp; Down</h3>
<p>Die Up &amp; Down-Strategie beginnt mit einer Top-Positionierung der Anzeigen für ein Keyword und zielt darauf ab, sowohl im bezahlten als auch im organischen Bereich auf Seite 1 zu erscheinen. Im Gegensatz zur Dual-Visibility-Strategie wird bei Up &amp; Down nicht aggressiv um Top-Positionen im SEA-Bereich geboten, um Kosten zu sparen. Die Optimierung basiert auf Erkenntnissen aus SEA-Anzeigen, und die Strategie eignet sich besonders für Projekte mit mittlerem Budget, insbesondere bei kostenintensiven Keywords.</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/_processed_/0/f/csm_up_and_down_8672739fdc.jpg" alt="Darstellung zweiter Kurven - SEA steigt mit hoher Sichtbeikeit ein und sinkt ab, SEO steigt mit der Zeit hinsichtlich Sichtbarkeit" width="600" height="600" decoding="async" loading="lazy"></p>
<h3>Pullback</h3>
<p>Die Pullback-Strategie setzt ebenfalls auf bezahlte Anzeigen, die aggressiv in den oberen Positionen beworben werden. Sobald ein gutes organisches Ergebnis erreicht ist, können die SEA-Anzeigen pausiert werden. Alternativ kann auch eine Dual Visibility vorhanden sein, und die bezahlten Anzeigen werden später pausiert. Durch die Pausierung der SEA-Anzeigen wird Budget eingespart und ein Traffic- und Budget-Shift ermöglicht. Diese Strategie eignet sich vor allem für Projekte mit geringem Budget. Allerdings muss bedacht werden, dass Wettbewerber weiterhin mit bezahlten Anzeigen über den organischen Ergebnissen erscheinen können. Die Optimierung erfordert regelmäßige Auswertungen und Anpassungen, abhängig von Budget und Zeit.</p>
<p><img src="https://www.new-communication.de/fileadmin/_processed_/3/f/csm_pullback_d98c19a529.jpg" alt="SEA Sichtbarkeit sinkt mit der Zeit auf 0, SEO steigt mit der Zeit auf hohe Sichtbarkeit" width="600" height="600" decoding="async" loading="lazy"></p>
<h2><strong>Wie können Unternehmen in Deutschland ihre Online-Sichtbarkeit durch SEO und SEA verbessern?</strong></h2>
<p>Unternehmen in Deutschland können ihre Online-Sichtbarkeit verbessern, indem sie SEO und SEA strategisch miteinander verknüpfen:</p><ul> 	<li>Beide Kanäle profitieren von gemeinsamer Keyword-Recherche</li> 	<li>Eine optimierte Nutzererfahrung und hochwertigen Content aus der SEO-Arbeit kann SEA-Anzeigen verbessern</li> 	<li>Datenanalysen aus SEA (z. B. Klick- und Conversion-Daten) helfen, SEO-Strategien besser zu steuern.</li> 	<li>Konkrete Strategien zur Verknüpfung beider Disziplinen, wie Dual Visibility, Up &amp; Down und Pullback ermöglichen Unternehmen, bezahlte Anzeigen und organische Rankings gezielt miteinander zu kombinieren</li> </ul><p>Wenn Unternehmen SEO und SEA nicht voneinander getrennt, sondern kombiniert einsetzen – also Synergien schaffen und Wissen austauschen – erreichen sie eine nachhaltige und starke Online-Präsenz in Suchmaschinen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>SEM</category>
                            
                                <category>Strategie</category>
                            
                        
                        
                            
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