Babyboom 2.0

Bereits zum 5. Mal in Folge ist die Geburtenrate in Deutschland gestiegen. Häufig sind es Frauen zwischen 30 und 37 Jahren, die vermehrt Kinder bekommen. Laut Statistischem Bundesamt stieg die Zahl der Geburten 2016 im Vergleich zum Vorjahr um ganze 7 %. So eine Geburtenrate gab es zuletzt vor 20 Jahren in Deutschland.

Eine Frau in Deutschland bekommt derzeit statistisch gesehen 1,59 Kinder. Das ist der höchste Wert seit 1973. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit knapp unter dem Durchschnitt von 1,6 Kindern pro Frau.

Jedes Jahr wächst somit eine neue, nicht zu verachtende Zielgruppe für den Babymarkt heran. Denn all diese Babys benötigen eine Erst-Ausstattung. Besonders in den ersten Lebensmonaten haben sie einen enormen Bedarf an Kleidung, Nahrungsmitteln oder anderem Zubehör.

Das Umsatzvolumen mit Baby- und Kleinkinder-Artikeln belief sich allein im Jahr 2013 auf 6,5 Milliarden Euro. Bedarf besteht aber nicht nur an Baby-Produkten. Das erste Kind weckt bei Eltern das Bedürfnis nach Experten-Meinungen. Diese Nachfrage können Unternehmen nutzen, um sich als Experte zu platzieren und ihre Produkte zu vermarkten.

Baby- und Kinder-Ausstattung auf Wachstumskurs

2016 erreichte der Markt für Baby- und Kinder-Ausstattung ein Volumen von fast 7,2 Milliarden Euro. Zwischen 2011 und 2016 stieg der Umsatz um 10 %. Das entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 1,9 %. Das geht aus der Gemeinschaftsstudie „Branchenfokus Baby- und Kinderausstattung“ der IFH Köln und der BBE Handelsberatung hervor. Experten rechnen damit, dass diese positive Markt-Entwicklung auch künftig anhalten wird. Insbesondere für Kinderwagen und -bekleidung, Babymöbel und Co. geben Eltern am meisten Geld aus. Aber auch Designermode wird in den letzten Jahren zunehmend gekauft.

Baby- und Kinderausstattung

Markvolumen 2011 bis 2016 in Mio. Euro

Grafik zu Marktvolumen der Ausstattung für Babys und Kinder 2011 bis 2016
* Compound Annual Growth Rate = durchschnittliches jährliches Wachstum, Quelle: IFH Köln, 2017

Onlineshops auf dem Vormarsch

Onlineshops wie Babymarkt oder Babyone sprießen wie Pilze aus dem Boden. Laut einer Statistik der IFH Köln wurden 2017 rund ¼ des gesamten Umsatz-Volumens im Markt für Babys und Kleinkinder online erzielt.

Marktanteil des Online-Handels an den Umsätzen mit Baby- und Kinderausstattung in Deutschland im Jahr 2012 und Prognose für 2017

Die vorliegende Statistik zeigt den Online-Anteil beim Umsatz mit Baby- und Kinderausstattung in Deutschland im Jahr 2012 und eine Prognose für 2017. Laut IfH Köln wird im Jahr 2017 ein Viertel der Umsätze in diesem Segment online generiert werden.

Grafik zu Marktanteil des Online-Handels an Umsätzen mit Baby- und Kinderausstattung
© Statista 2015

Umso wichtiger ist es für die Betreiber solcher Shops, auf zielgruppengerechte Werbung zu setzen.

Fachleute gesucht

Gerade beim ersten Kind sind viele Eltern auf der Suche nach Experten-Meinungen. Egal, ob es um die Wahl des richtigen Kinderwagens geht oder um Babypflege. Google zeigt bei der Suche nach Babypflege rund 9.010.000 Suchergebnisse an. Pfiffige Anbieter wie DM oder Rossmann nutzen diese Bedürfnisse potenzieller Kunden und bieten mit ihren Portalen Glückskind.de oder Babywelt.de eine große Auswahl an Baby-Produkten an. Außerdem präsentieren sie sich mit hilfreichen Tipps und Tricks rund ums Thema Baby als Experten der Branche.

Ihr Weg zum Erfolg

Die gewünschte Zielgruppe soll Ihr Unternehmen als Experten für Babys akzeptieren? Sie wollen sich von Ihren Mitbewerbern abheben? Eine wichtige Rolle spielt dabei ein unverwechselbarer Webauftritt. Ein stimmiger Gesamtauftritt ist der Schlüssel zum Erfolg. Kommunikation, aktuelle und trendige Produkte, ansprechende Preise, besondere Dienstleistungen und Kundenfreundlichkeit sind erfolgsbringende Faktoren.

Damit Ihr Webauftritt ein Alleinstellungsmerkmal aufweist, sollten Sie in Suchmaschinen-Optimierung und Suchmaschinen-Marketing investieren. Setzen Sie auf einfache und verständliche Inhalte, die sowohl von Ihren Kunden erkannt werden als auch von Google. Auch die Struktur Ihrer Website und eine auf die Zielgruppe angepasste Darstellung helfen bei der Neukunden-Gewinnung. Und bei der Optimierung Ihres Rankings bei Google.

Experte auf allen Kanälen

Die meist recht junge und Social-Media-affine Zielgruppe der Eltern tummelt sich vorrangig in sozialen Netzwerken. Dort informieren sich die Mütter und Väter über Angebote und bilden sich eine eigene Meinung über Produkte und Anbieter. Bekannte Portale sind Netmoms.de oder Urbia.de.

Besonders wichtig im Bereich Baby- und Kinder-Produkte sind Test-Ergebnisse, echte Kunden-Meinungen sowie Foren-Beiträge und Bewertungen der Zielgruppe. Viele Unternehmen nutzen Influencer, um ihre Produkte zu verbreiten und sich eine gute Reputation aufzubauen. Auch die Möglichkeit des direkten Kontaktes zu Kunden ist ein wichtiger Punkt, um in den sozialen Medien aktiv zu sein.

Wie das geht, zeigt zum Beispiel die Webseite Enkelkind.de. Die Journalistin Silke Schröckert spricht darin explizit Großeltern an. Was die Omas und Opas dort erwartet? Redaktionelle Texte, Experten-Tipps, Erfahrungs-Berichte und Produkt-Tests – speziell für Großeltern mit Enkelkind im Alter von 0 bis 10 Jahren.

Quellen:

zeit.de/gesellschaft
onlinesolutionsgroup.de
ifhkoeln.de

 

Pia ist Beraterin für digitale Kommunikation bei New Communication. Die studierte Medienwissenschaftlerin führt ihre Kunden zielsicher zur perfekten Website. Auch in Sachen Suchmaschinen-Optimierung ist Pia die richtige Fachfrau. Das gilt übrigens auch im analogen Leben. Dort ist Pia eine wahre Avocado-Suchmaschine: Mit traumwandlerischer Sicherheit wählt sie die leckersten Exemplare aus.

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