Mit Apps wie Facebooks Slingshot oder Instagrams Bolt kann man Fotos und Videos machen, teilen und als Chat-Nachricht nutzen. Dennoch begeistern diese Anwendungen nicht gerade durch großen Komfort oder besondere Funktionen. Anders die App Hyperlapse aus dem Hause Instagram.

Die bedienungsfreundliche Standalone-Anwendung nimmt Videos auf. Anschließend können diese um ein Vielfaches schneller abgespielt werden. Der Regisseur kann seine Schnellfassung auch in sozialen Netzwerken oder mit Freunden teilen. Klingt zwar nicht sonderlich innovativ, überzeugt aber auf den zweiten Blick.

Bisher hatten Zeitraffer-Videos nämlich einen Nachteil: verwackelte Aufnahmen aufgrund von Kamera- und Handbewegungen. Hyperlapse arbeitet mit einem Bildstabilisator, der das verhindert. So entstehen auch beim Filmen aus der Hand saubere Bilder mit ruhiger Kameraführung, die dem Zuschauer eine schöne, schnelle Welt zeigen. Und das ganz ohne Kamerazubehör.

So eignet sich Hyperlapse z. B. für comicartige Kurzvideos, lang andauernde Prozesse, Landschaftsvideos und Aufnahmen im urbanen Raum. Zu gewissen Anteilen aber auch für Produktvideos, Low-Budget-Imagefilme und Musik-Clips.

Ob und in welchem Ausmaß Hyperlapse-Videos Trend werden, wird im wahrsten Sinne des Wortes die Zeit zeigen.

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