Pressemeldung

Die Agentur mit den Lamas

Marketingagentur spendet 30 % des Gewinns an gemeinnützige Projekte

Für die Kieler Werbe- und Marketingagentur New Communication gehört das Thema Corporate Responsibility dazu – wie für die meisten anderen auch. Doch statt ein kleines Budget für mit dem eigenen Logo bedruckte Sportbekleidung oder Parkbänke freizuhalten, macht man hier rund 30 Prozent der Gewinne locker, getreu dem Motto „Wenn, dann richtig“.

„Unser Ziel ist es, das Gemeinwohl zu maximieren, deshalb fließt bei uns jeder dritte Gewinn-Euro in das Gemeinwohl“, erklärt Sören Mohr, Gründer und Geschäftsführer der Agentur, die seit 21 Jahren ihren Sitz in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt hat und auf 52 Mitarbeiter angewachsen ist. Von diesen 30 Prozent der Gewinnsumme des gerade abgeschlossenen Jahres hat er die Hälfte an World Vision-Projekte in verschiedenen Teilen der Welt übergeben. Doch warum gerade World Vision? Sören Mohr: „Hier haben wir ein hohes Maß an Vertrauen, dass die Spenden auch dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Den Zweck der Spenden konnten wir zudem konkret definieren und unsere Spendenwünsche detailliert platzieren. So konnten wir gezielt Bereiche wie Bildung, Natur und Gesundheit fördern.“

Natürlich unterstützt die Kieler Agentur auch regionale Projekte, wie beispielsweise Moorfutures – als regional verwurzeltes Unternehmen selbstverständlich. Doch in der Entscheidung für World Vision liegt noch ein weiterer wichtiger Aspekt der Verantwortung: „Da World Vision global agiert, sehen wir hier die Chance, einen globalen Beitrag zu leisten“, erklärt Sören Mohr. „Dieser Beitrag ist natürlich klein, aber für uns sehr wichtig: nämlich, dass der globale Norden den globalen Süden unterstützt. Letzterer ist Hauptleidtragender des Klimawandels. Das motiviert uns, die Extrameile zu gehen: Je mehr und je erfolgreicher wir unsere Projekte abschließen, desto mehr können wir spenden.“

Die Entscheidung darüber, wie viel und wofür gespendet wird, sei gemeinschaftlich, zusammen mit den Mitarbeitern und in einer Abstimmung getroffen worden – auch das gehört zur Gemeinwohlausrichtung der Agentur dazu.

Bildung und Versorgung nachhaltig fördern

Die Gesamtspende verteilt sich auf 470 Einzelspenden. Diese kommen in verschiedenen Ländern der Erde dort zum Einsatz, wo sie besonders gebraucht werden. Dabei werden vorrangig Bildung und nachhaltige Versorgung gefördert. Zu den Spenden gehören unter anderem Büchersets für Bibliotheken in Bangladesh, die Finanzierung von mehreren Ausbildungen in Guatemala, Solarlampen in Indien sowie Lamas, Schafe, Ziegen und Saatgut oder Wasserfilter in verschiedenen Ländern. Vor allem die Lamas und ihre neuen Besitzer hätte die Agentur gern persönlich besucht – doch auf Flüge verzichtet man grundsätzlich, um keine unnötigen CO₂-Emissionen zu verursachen.

„Nachhaltig zu denken bedeutet nicht nur, Ökostrom und Regenwasser zu nutzen“, so der Geschäftsführer, „sondern dafür zu sorgen, dass Projekte zu Bildung, Ernährung und Versorgung langfristig Erfolg haben – und der Armut und dem Hunger nachhaltig etwas entgegensetzten.“

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Profilbild von Nelly Eliasberg