Der Auftrag

Wo gibt es leckere, gesunde Spezialitäten in meiner Region? Wann hat Kohlrabi Saison? Und gibt es Unterschiede zwischen den Bio-Siegeln? All diese Fragen waren schon zum Launch von Gutes vom Hof im April 2017 aktuell. Doch neue Bereiche wie Gastronomie und Handwerk passten nicht mehr in die Struktur des Portals. Und auch technisch hatte sich einiges getan. Ein Relaunch musste her.

Die Tat-Sachen

  • Logo-Entwicklung
  • Entwicklung eines Kurz-Corporate-Design-Manuals
  • Konzeption Keyvisual
  • Website-Konzeption, UX-Design
  • Prototyping
  • Frontend
  • TYPO3-Backend, CMS
  • Print-Produkte

Der Lösungsweg

Schon 2017 entwickelten wir gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein das Online-Portal Gutes vom Hof.SH mit dem Ziel, das Angebot landwirtschaftlicher Direktvermarkter nutzerfreundlich und übersichtlich zu präsentieren. Gleichzeitig gab es bis Dato kein richtiges Logo für das Portal – lediglich die Sprechblase mit dem Schriftzug existierte. Wir entwickelten also ein eigenständiges Logo, das neu und frisch, an die Landesdachmarke angelehnt ist und dennoch den Bezug zum alten Portal herstellt.

Das vorhandene Icon eines stilisierten Bauernhofes vereinfachten wir immer weiter, bis es zu einem, auch in kleiner Abbildung gut erkennbaren Signet für Gutes vom Hof wurde.

Da in der Zwischenzeit die Bereiche Gastronomie, (Genuss-)Handwerk und Erleben hinzugekommen waren, mussten auch diese visuell für die Zielgruppen unterscheidbar sein. Aufbauend auf die neue Bildmarke des Logos entwickelten wir eine Farbkodierung für die unterschiedlichen Bereiche.

Mit dem Fotografen Sven Sindt konzipierten wir ein Keyvisual, das für sich spricht. Es ist nun auf den ersten Blick erkennbar, um was es bei Gutes vom Hof.SH geht: Produkte aus Schleswig-Holstein.

Website-Konzeption

Auch technisch und konzeptionell brachten wir die Seite auf einen neuen, nachhaltigen Stand: Die neuen Bereiche erforderten eine komplette Neukonzeption der Website-Struktur. Um Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Bereiche sichtbar zu machen, erstellten wir ein umfangreiches Contentmodel, von dem sich im weiteren Verlauf auch Features ableiten ließen.

Bereits bekannte Features wie der Saisonkalender wurden erweitert, andere im Umfang reduziert. War das Portal zuvor rein Datensatz getrieben, kam nun die Möglichkeit von anpassbaren Contentseiten hinzu, um künftig den Bereich Hofwissen erweitern zu können.

Das Herzstück des Portals sind und bleiben jedoch die Karte mit Betriebdetailseiten und die Warenkunde. Das Screendesign erfolgte auf Basis von Wireframes, die wir in einem Klickdummy erlebbar machten. Icons, Farben und Typografie erweckten diese später zum Leben.

Die Umsetzung

Wie schon beim Launch des Portals setzten wir bei der Umsetzung wieder auf das CMS TYPO3. So war es uns möglich, einen Großteil der bestehenden Daten und Bilder aus dem alten System ins neue zu importieren. Aufgrund der neuen Struktur und Produktzuweisungen war dennoch jede Menge händischer Contentpflege notwendig.

Die Karten-Anwendung wurde mit dem JavaScript Framework Vue.js und der Google Maps API umgesetzt. Für die Datenübermittlung von TYPO3 zur Karten-Anwendung haben wir eine JSON Schnittstelle implementiert.

Und im Print?

Gutes vom Hof.SH findet schon lange nicht mehr nur digital statt. Auch in der analogen Welt macht das Portal vermehrt auf sich aufmerksam. Sei es in Anzeigen, Messewänden, Broschüren, Emaille-Hofschildern für ausgewählte Betriebe und sogar mit einer Schleswig-Holstein weiten Out-of-Home-Kampagne zu Weihnachten.

Der Effekt

Der Relaunch hat sich gelohnt: Die neue Website ist noch übersichtlicher und strukturierter. Die visuelle Frischekur hilft dem Portal, eigenständiger zu werden, ohne den Wiedererkennungswert zu verlieren.

Neue Bereiche kommen gut zur Geltung, ebenso wie neue Inhalte, die Nutzer*innen Hintergrundwissen näherbringen. News werden besser gebündelt und können gezielter bei den Betrieben oder auch übergreifend ausgespielt werden.

Ich weiß mehr über dieses Projekt

Profilbild von Jana Witt